Oft sind es beim Skifahren die kleinen Dinge, die das Leben leichter machen. Und die einen Urlaub zu einem gelungenen machen. Das kalte Bier auf der Sonnenterrasse der Ski-Hütte, die entspannende Sauna nach einem langen Skitag, warme Hände dank der richtigen Handschuhe. Vor allem mit der falschen Bekleidung kann man sich sein Ski-Erlebnis gründlich vermiesen. Wer geht schon gerne bei -10 Grad und viel Wind vor die Tür, geschweige denn fährt auf einen hohen Berg, wo das Wetter oftmals noch heftiger ist als im Tal? Die richtige Bekleidung und Ausrüstung ist für solche Tage essenziell. Gute Unterwäsche, eine dicke Hose und Jacke, passende Handschuhe, dicke Skisocken, daran denken noch viele. Nicht alle, aber die meisten. Doch wie steht es um das Gesicht? Und wie soll ich den Kopf, über den man ja bekanntlichermaßen sehr viel Wärme verliert, warm halten, wenn ich einen oftmals luftigen und leichten Helm trage? Die Firma Buff hat dafür eine Lösung entwickelt: den Neckwarmer & Head-Liner. Wir haben das Produkt einem Kurztest unterzogen.

Das sagt der Hersteller

Das für die Saison 14/15 neu entwickelte Neckwarmer & Head-Liner Buff® vereint die Vorteile von Neckwarmer und Balaclava in einem einzigen Produkt. Der Halsbereich besteht aus weichem Polartec® Thermal Pro für perfekten Kälteschutz, die Kapuze aus dünnem, aber sehr atmungsaktivem Thermo Fastwick. Das Neckwarmer & Head-Liner Buff® eignet sich optimal für kalte Skitage, da die Kapuze sich unter dem Helm tragen lässt, dabei die Ohren wärmt und vor Zugluft schützt.

Das sagt die Skiinfo-Redaktion

Neckwarmer, Head-Liner, Balaclava - die Begrifflichkeiten der spanischen Buff-Produkte können einem im wahrsten Sinne des Wortes spanisch vorkommen. Wer nicht gerade Mode-Fachmann ist, dürfte sich unter den Begriffen eher wenig vorstellen können. Daher hier eine Erklärung, wobei es sich bei dem Produkt handelt: Das BUFF Neckwarmer & Head Liner ist eine Art Schlauchschal mit eingenähter "Kapuze", die man über den Kopf ziehen kann. Der Stoff im Halsbereich ist Polartec Thermal Pro, der sogenannte Head-Liner besteht aus Thermo Fastwick Material. Das Produkt gibt es in einer Größe zu kaufen ("One size fits all"), kostet 38 Euro, wiegt schmale 70 Gramm und hat Abmessungen von 46x28cm.

In unserem Kurztest konnten wir am BUFF Neckwarmer & Head-Liner viel Positives feststellen. Die Größe des Schals ist angenehm, er sitzt eng, bietet dennoch etwas Platz für Luftpolster und drückt nicht am Hals. Das Material ist angenehm, sehr flauschig und elastisch. Je nach Bedarf kann man das obere Ende des Schlauchschals unter das Kinn "klemmen" oder sogar über den Mund ziehen und somit für einen optimalen Gesichtsschutz sorgen.

Der Head-Liner ist eine eng sitzende Kapuze, die aber ebenfalls sehr elastisch ist und demnach für verschiedene Kopfgrößen passt. Das Wichtigste: Der Stoff kratzt nicht, weder am Hals, noch am Kopf. Vielmehr trägt er sich angenehm, auch über längere Zeit. Am Hals lässt sich der Schal entspannt in die Jacke stecken, so dass hier tatsächlich keine Kälte eindringen kann. Die Kapuze trägt man ohne Probleme unter dem Helm: Die Nähte, vor allem die zentral von vorne nach hinten verlaufende Hauptnaht, sind flach und breit angelegt, so dass sie unter dem Helm kaum zu spüren sind.

Die Wärmewirkung des Neckwarmers empfanden wir im Praxiseinsatz als sehr gut: Er vermittelt ein wohliges Gefühl, hält Kälte vom Hals fern und kommt trotzdem weder unangenehm dick daher noch bildet sich Stauhitze. Durch die gute Atmungsaktivität des Stoffs zirkuliert die Luft gut und man fängt auch während einer Gondelfahrt nicht direkt an zu schwitzen. Absolut winddicht ist der Stoff allerdings nicht, vielmehr windabweisend. Gleiches gilt für den Head-Liner, der ebenfalls viel Atmungsaktivität bei ordentlichem Kälteschutz bietet. Er ist natürlich dünner als der Neckwarmer und sollte vor allem als Ergänzung zum Wärmeschutz des Helmes oder der Mütze gesehen werden, die man zusätzlich trägt.

Das Material ist auf jeden Fall hochwertig, das spürt man beim Tragen. Vor allem auch, weil die Feuchtigkeit des Atems oder von Außen, die mit ihm Berührung kommt, ihn nicht durchnässt - der Stoff trocknet sehr schnell und bleibt somit stets angenehm zu tragen.

Fazit: Ein lohnenswertes Produkt für kalte Skitage, dass sich von normalen Baumwoll-Sturmmasken oder Schals auf jeden Fall abheben kann. Auch wenn das Design des Head-Liners in unserem Fall nicht jedermanns Sache war, an der Funktionalität, am Tragekomfort und am Gesamteindruck gibt es nichts zu meckern.

Mehr Infos zum Produkt findet ihr hier.


Die Firma Buff

Original Buff S.A., Erfinder der nahtlosen Kopfbekleidung, ist ein spanisches Unternehmen mit Sitz in Igualada in der Nähe Barcelonas. Gründer Joan Rojas benötigte 1991 auf einer Motorradtour durch Nordspanien aufgrund der widrigen Wetterbedingungen einen Schutz gegen Wind und Kälte für den Hals. Da schnitt er ein paar alte Militärunterhosen zurecht, die aber kratzen und unbequem zu tragen waren. Rojas begann daraufhin in der Familien-Textilfabrik Tests durchzuführen, bis er einen Weg fand, nahtlose Schläuche aus Mikrofaser herzustellen. Seit 1992 entwickelt Original Buff® nun multifunktionelle Kopfbekleidung und ist mittlerweile weltweiter Marktführer. Original Buff® verwendet nur hochwertige Materialien und bietet seit Sommer 2011 auch eine eigene Bekleidungskollektion an.