Mit der Marke Gore verbinden Outdoor-Freuden zumeist wasserdichte Membranen. Gore steht aber auch hinter der (nicht wasserdichten) Marke Windstopper und wird seine Marken-Architektur etwas umzubauen. Für euch heißt das: Ein leicht anderes Logo und neue Hangtags an Produkten. Was Gore erreichen möchte, ist das:

Es sollen zwei Marken unterhalb der wasserdichten Membranen etabliert werden. Windstopper ist die eine, die nun mit dem Markennamen Gore stärker verbunden wird. Sie wird es auch mit dem Zusatz 'mit leichtem Regenschutz' geben, die somit bei Nieselregen noch Wasserschutz bieten, aber nicht wasserdicht sind. Zielgruppe sind Sportler, die mehr Wert auf Atmungsaktivität legen. Etwas mehr als zehn Marken sind 16/17 Kollektionspartner, darunter Mammut, Haglöfs oder Salewa.

Gore Thermium ist eine völlig neue Marke und umfasst das Thema Isolation. Thermium-Produkte sind also in erste Linie besonders warm, aber nicht wasserdicht. Sie schützen vor Nieselregen und Wind. Rund 25 Kooperationspartner hat Gore hierfür, unter anderem sind das Marken wie Oakley, Sweet Protection, Odlo oder Arc'teryx. Das Label/Hangtag wird lila sein.

Aber auch bei den wasserdichten Produkten gibt es etwas Neues: Gore hat die Active Shell völlig neu aufgesetzt. Anstatt eines textilen Außenstoffes haben die neuen GORE-TEX® Active Produkte eine dauerhaft abperlende Oberfläche in Form einer wasserdichten und atmungsaktiven Membran. Dadurch werden Kältebrücken vermieden, die durch ein vom Regen durchnässtes Textil entstehen können. Außerdem trocknen die Jacken viel schneller, haben ein geringes Packvolumen und sind leichter, atmungsaktiver – auch im Regen. Ab Dezember 2015 werden die Jacken von den drei spezialisierten Marken Castelli, GORE BIKE WEAR® und GORE RUNNING WEAR® sowie den zwei Outdoorpartnern Arc’teryx und The North Face im Handel erhältlich sein. Die ausgestellte Testjacke war tatsächlich extrem leicht - wir sind gespannt auf erste Tests.