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Im Test: Ortovox Andermatt Jacket

7. Juli 2016 | Skiinfo

Ortovox Andermatt Jacket - ©Skiinfo

Ortovox Andermatt Jacket

Copyright: Skiinfo

Die Firma Ortovox aus Taufkirchen zählt bei vielen Freeridern und Skitourengehern zu den beliebtesten Ausrüstern. Vor allem im Bereich des Sicherheitsequipment hat man sich einen Namen gemacht, stellt seit Jahren zuverlässige LVS-Geräte, Schaufeln, Sonden und auch Lawinenrucksäcke her. Doch auch die Bekleidung ist mittlerweile ein großer Umsatzbringer von Ortovox. Viel Farbe, viel Funktion, viele Stücke mit Merino-Wolle - für Sommer und Winter bietet Ortovox große Kollektionen. Für den Winter 2016/2017 bringt man erneut einige neue Modelle auf den Markt, unter anderem die Andermatt Jacket. Wir haben das 2-Lagen-Modell bereits in Lech Zürs testen können, hier lest ihr unseren Testbericht.

 

Das sagt der Hersteller

Diese Freeridejacke verbindet Wolle von schwarzen Schweizer Schafen mit der hochatmungsaktiven Dermizax NX Membran von Toray. Die Stärke der Wollfüllung variiert von 120 g/m² am Body zu 90 g/m² in der Kapuze und im Ärmelbereich, wodurch die unterschiedlichen Körperzonen bestmöglich unterstützt werden. Für eine gute Passform ist die Kapuze zweifach regulierbar – zusätzlich ermöglicht die Unterarmbelüftung optimale Klimaregulierung im Aufstieg.

 

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Das sagt die Skiinfo-Redaktion

Die Andermatt Jacket wurde auf der ISPO Sportmesse 2016 nicht umsonst mit dem GOLD Award ausgezeichnet. Das Jury-Statement nimmt schon vorweg, was auch wir über das Produkt während unseren dreitägigen Tests auf unseren Zetteln notierten: "Durch tolles Styling und ausgeklügelte Ventilation entstand hier ein außergewöhnlicher Look. Die Verarbeitung von schwarzer Wolle als Isoliermaterial sorgt dafür, dass die Jacke auch noch ökologisch wertvoll ist."

Mit 952 Gramm (Gr. M) ist die Andermatt Jacket nicht unbedingt ein Leichtgewicht, fühlt sich aber beim ersten Anziehen sofort angenehm und überraschend leicht an. Die 2-Lagen-Jacke ist mit einer Wollfüllung von schwarzen, schweizer Schafen und angenehm weicher Dermizaxx-Membran von Toray ausgestattet, die im Vergleich zu Gore-Membranen durch ein Plus an Haptik und Wohlfühlfaktor punkten kann. Die Jacke ist bequem, weich und fühlt sich flauschig an. Der Schnitt ist körpernah, ohne die Bewegungsfreiheit einzuengen. Man fühlt sich trotz der Dicke nicht wie ein "Michelin-Männchen" und kann sich sehr gut bewegen. Wir testeten die Jacke allerdings im April und merkten schnell, dass die Frühlingstemperaturen natürlich viel zu warm für die Andermatt Jacket waren. Denn die Wärmewirkung ist dank der Wolle enorm, eine optimale Jacke also für richtig kalte, knackige Tage.

Wenig überraschend ist die Tatsache, dass Ortovox alle Features in die Jacke eingebaut hat, die eine Skijacke braucht. Die Kapuze passt super, lässt sich mit und ohne Helm gut tragen und leicht verstellen. Genügend Stauraum bietet die Andermatt auch: Die Innentasche links verfügt über einen Kopfhörerausgang, innen gibt es zudem eine große Netztasche für die Brille oder Handschuhe (diese hätte unserer Meinung nach etwas straffer genäht werden müssen und machte auf uns den Eindruck, dass sie recht schnell ausleiert - allerdings handelte es sich bei unserem Testprodukt auch um ein Sample und noch nicht das Produkt, was am Ende in die Läden kommt).

Außen finden sich vier Taschen, die alle relativ groß sind: zwei Brusttaschen sowie zwei Taschen auf Hüfthöhe mit Zugriff von oben, was unsere Testcrew begrüßte. Gut: Wenn man mit Rucksack unterwegs ist, kann man die unteren Taschen leer lassen und hat trotzdem genug und schnell erreichbaren Stauraum in der Jacke, um etwas Material unterzubringen. Natürlich verfügt die Andermatt auch über einen Schneefang, der abnehmbar ist und beim Tragen nicht verrutscht. Dank der langen Unterarmbelüftung, deren Reißverschlüsse sich leicht bedienen lassen, ist man in der Lage - so wie bei unserem Test bei eher warmen Temperaturen - das Körperklima gut zu regulieren.

Positiv aufgefallen ist uns auch die angenehm gefleecte Kinnpartie, die insgesamt hochwertige Verarbeitung und die leichtgängigen Reißverschlüsse - da haben wir in den letzten Jahren schon ganz andere Jacken im Test gehabt. Auffallend bei der Andermatt sind die relativ engen Armabschlüsse, die mit einem breiten und flachen Klett versehen werden. Die Freeride-Jacke ist also vor allem dafür geeignet, die Handschuhe über den Armabschluss zu ziehen - die Handschuhe unter die Jacke zu stopfen, ist hingegen schwieriger. Was lässt sich noch über die Andermatt Jacket sagen? Nicht viel, wir fanden einfach bei bestem Willen keine Kritikpunkte. Auch bei der Wasser- und Winddichte macht die Andermatt mit ihrer Dermizax®NX-Membran keine Kompromisse - die Werte von 20.000 Millimetern Wassersäule und bis zu 40.000 g/m² (24h) Atmungsaktivität sind beeindruckend.

Fazit: Die Andermatt könnte euer neues Lieblingskleidungsstück werden, das Potenzial dazu hat die Jacke. Farblich wie funktionell hat sie uns super gefallen. Absolute Kaufempfehlung!

 

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