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Im Test: Reusch Svalbard Skitourenhandschuhe

2. Mai 2016 | Skiinfo

Reusch Svalbard Skitourenhandschuhe - ©Skiinfo

Reusch Svalbard im Skiinfo-Test

Copyright: Skiinfo

Reusch bringt für die kommende Skitourensaison mit dem Svalbard einen sehr interessanten Skitourenhandschuh auf den Markt. Wir haben das Produkt schon zum Ende des Winters 15/16 für euch getestet. Was der leichte Handschuh kann und was nicht, das lest ihr in den kommenden Zeilen.

 

Das sagt der Hersteller

Der ISPO Award Gewinner 2016 Reusch Svalbard ist ein angenehm warmer und äußerst atmungsaktiver Skitourenhandschuh. Schnelltrocknendes Polartec Power Dry Fleece sorgt für ideales Feuchtigkeitsmanagement, ein Silikonprint auf der Innenfläche garantiert beste Griffigkeit. Als großes Highlight beinhaltet der zusammen mit Gerline Kaltenbrunner entwickelte Handschuh einen winddichten, in der Stulpe verstaubaren und mit PrimaLoft Silver Active isolierten Überzug. Dieser kann bei Bedarf in wenigen Handgriffen über den Handschuh gestülpt werden. Der Handschuh ist somit für schweißtreibende Aufstiege als auch für schnelle Abfahrten bestens geeignet.

Materialien:

Isolation: PrimaLoft® Silver Active
Innenhand: Ax Cinco Suede + Silikonprint
Außenmaterial: Polartec® Power Dry®
Lining: SoftPlush
Stulpe und Verschluss: enge Stulpe am Handgelenk
Besonderheiten: Im Handgelenk verstaubarer Handschuhüberzug, ergonomischer Schnitt, weiche Fläche zum Abwischen der Nase
Eigenschaften: warm, winddicht, extrem atmungsaktiv
Farben: schwarz, schwarz/orange
Größe: 6,5-11
Preis (UVP): 74,95€

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Das sagt die Skiinfo-Redaktion

Wir nahmen den Svalbard von Reusch zum Ende der Skisaison 15/16 mit nach Lech am Arlberg und konnten das Sample (laut Reusch noch nicht das Endprodukt, sondern eine Vorab-Produktion) dort auf Herz und Nieren testen. Der Svalbard macht einen sehr leichten und dünnen Eindruck und fühlt sich beim ersten Anziehen eng anliegend und angenehm an. Schnell fällt einem der "Wulst" am Handgelenk auf, der den Handschuhüberzug beinhaltet, aber zum Glück kaum stört. Nach ein paar Minuten vergisst man sogar, dass es sich etwas anders anfühlt als bei normalen Handschuhen, denn als unangenehm auffallend empfanden wir die Konstruktion, bei der der Überzug recht simple in eine kleine Tasche im Bereich des Handgelenks verstaut wird, nicht.

Der Reusch Svalbard hat gleich mehrere schöne Features, die ihn zu einem guten Skitourenhandschuh machen. Zunächst bietet er eine tolle Griffigkeit an den Handinnenflächen, was dem Silikonprint "geschuldet" ist. Da er sehr dünn ist, hat man direkten Kontakt zum Stockgriff und somit ein gutes Gefühl im Aufstieg. Leichtes Stockhandling und kraftsparendes Gehen ist die Folge.

Dann ist natürlich der Handschuhüberzug zu nennen, dem der Handschuh sein besonderes Aussehen verleiht. Eine tolle Möglichkeit, aus einem leichten und sehr atmungsaktiven Handschuh, der top für den Aufstieg geeignet ist, einen winddichten Handschuh für die Abfahrt zu machen. Das ist sehr angenehm, denn zwar hält der Handschuh ohne Überzug den Wind recht gut ab, wenn es aber richtig pfeift und kühl ist, werden die Finger kalt. Das passiert im Aufstieg natürlich nicht so schnell, weil der Körper auf Hochtouren läuft. Wenn es aber zum Gipfel geht und das Abfellen ansteht, kühlen die Finger schnell aus. Dann holt holt man mit einem einfachen Handgriff, für den man die Handschuh nicht ausziehen muss, aus der kleinen Tasche den Überzug, zieht ihn über die Fingerspitzen und hat dann einen totalen Windschutz. Der wirkt wirklich gut, sorgt aber auch dafür, dass kaum Luft von innen nach außen gelangt. Heißt: Wenig Luftzirkulation und die Gefahr von schwitzigen Fingern, wenn es zu warm ist. Da man ihn aber auch am ehesten in der Abfahrt und bei kalten Verhältnissen überzieht, empfanden wir den Überzug als gute und einfach einzusetzende Lösung, um mit dünnen Handschuhen kalten Fingern vorzusorgen.

Ein paar kleinere Kritikpunkte, beziehungsweise Bemerkungen, gibt es von uns über die Reusch Svalbard Handschuhe aber noch loszuwerden: Die Handschuhe trocknen dank Polartec® Power Dry® zwar sehr schnell, sind aber natürlich nicht wasserdicht oder besonders wasserfest. Man sollte also nicht unbedingt lange im nassen Schnee damit rumwühlen. Zudem sind sie nicht besonders robust, bieten also wenig Handschutz, sondern sind als aufstiegsorientierte, dünne Handschuhe konzipiert und auch genau dafür geeignet. Wer für die Abfahrt gerne etwas Schützendes um die Hände haben möchte, der sollte sich ein dickeres Paar Handschuhe in den Rucksack packen. Last but not least bekamen wir den Eindruck, dass die Reusch Svalbard nach drei Tagen im Gebrauch schon leichte Abnutzungserscheinungen aufwiesen. Das deckt sich mit der "Leichtbauweise" der Handschuhe, die einfach nicht besonders robust sein können. Etwas schade, dass sich nach einigen Tagen bereits erste Fäden von Fingern lösen - das kann aber natürlich beim schlussendlichen Produkt am Markt anders sein, wie erwähnt testeten wir "nur" ein Sample.

Fazit: Das Konzept und Tragegefühl des Svalbard hat uns voll überzeugt, ein toller Handschuhe für lange Aufstiege. Dank des Überzugs mit der Option auf sehr guten Windschutz. Wer für diesen Einsatz einen Handschuh sucht, der sollte sich in den Läden vor dem Winter 16/17 mal nach dem Svalbard umschauen.

 

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