Ein Bescheid der Salzburger Landesregierung macht den Weg für die Erneuerung und Erweiterung des Ski-Angebotes in Natrun am Hochkönig (AUT) frei. Für das geplante Vorhaben sei keine Umweltverträglichkeitsprüfung durchzuführen.

Die Aberg-Hinterthal Bergbahnen AG plant einen Neubau der bestehenden Natrunbahn, es soll eine 10EUB-Bahn entstehen. Zudem ist der Neubau einer Sonnbergbahn, die Einrichtung von zwei neuen Skipisten inklusive Schneekanonen sowie die Verbreiterung eines bestehenden Skiweges geplant. Für die Verbesserung der Wasserversorgung der Beschneiungsanlagen soll ein neuer Speicherteich entstehen.

Die Pläne für die Erneuerung, die rund 27 Millionen Euro kosten wird, liegen bereits seit einigen Jahren vor. Schon im Januar 2016 erging ein Bescheid, dass keine Umweltverträglichkeitsprüfung notwendig sei. Nach der aktuellen Entscheidung, die auf erneuerten Angaben zu den Bauvorhaben fußt und zum gleichen Ergebnis kommt, steht dem Beginn von Rodungsarbeiten anscheinend nichts mehr im Weg. Laut Bescheid werden insgesamt 8,4 Hektar Land von der Rodung betroffen sein - das entspricht in etwa der Fläche von zwölf Fußballfeldern. Wann genau die Bauvorhaben beginnen und ob bereits alle Verhandlungen mit den Grundbesitzern abgeschlossen sind, ist derzeit noch nicht klar.

Der komplette Bescheid zum Nachlesen: https://www.salzburg.gv.at/20006bek/UVP_Feststellungsbescheid_Skigebietsentwicklung_Natrun_2017_Aberg_Hinterthal_Bergbahnen/bescheid.pdf