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Baumaßnahmen am Ifen: Im Kleinwalsertal tut sich was

28. Juli 2017 | Skiinfo | Oberstdorf/Kleinwalsertal Bergbahnen

News Regionen: Kleinwalsertal / Oberstdorf

Skigebiete in diesem Artikel: Walmendingerhorn - Ifen - Heuberg

Neubau der Ifen-Bahn im Kleinwalsertal - ©www.ok-bergbahnen.com

Die neue Bergstation am Ifen

Copyright: www.ok-bergbahnen.com

Am Ifen im Kleinwalsertal entstehen in diesem Sommer zwei neue Bahnen und ein neues Panoramarestaurant. Am 23.12.2017 ist die Eröffnung von "Ifen I" und "Ifen II" geplant. Erstmals im Allgäu und in Vorarlberg werden dann die modernsten Bahnen der Firma Doppelmayr (D-Line) zum Einsatz kommen.

Derzeit befindet sich der Bau in vollem Gange, sowohl an der Mittelstation als auch an der Bergstation, den neuen Stützen und der Talstation. Neben den neuen Gondelbahnen, die besonders leise und komfortabel sind, wird auch das Bergrestaurant Hahnenköpfle komplett erneuert und passend zur gerade erst erhaltenen begehrten kulinarischen Auszeichnung „Grüne Haube“ entsprechend als hochwertiges Bedienungsrestaurant unter anderem mit einer separaten Zirbenstube gestaltet. Mit der Fertigstellung dieses zweiten Bauabschnittes zum Saisonstart 2017/2018 soll der Ifen endgültig zum „Premium Familienskigebiet“ aufsteigen, so die Oberstdorfer Bergbahnen.

Projekt Neubau Ifen-Bahn - ©www.ok-bergbahnen.com

Projekt Neubau Ifen-Bahn

Copyright: www.ok-bergbahnen.com

Rund 40 Millionen Euro investiert die Skiliftgesellschaft links der Breitach insgesamt in die Neuerungen des umfangreichen Ifen-Bauprojekts. Der Skiberg wird damit in nicht einmal zwei Jahren komplett erneuert. Nach der ersten großen Bauphase im Jahr 2016, die mit der rechtzeitig zum Saisonstart am 15.12.2016 eröffneten Olympiabahn, Deutschlands und Vorarlbergs schnellster Sesselbahn, sowie dem Bau einer modernen Beschneiungsanlage mit Speicherteich inklusive Abwasser- und Trinkwasserleitung endete, läuft nun die zweite Runde des umfangreichen Ifen-Bauprojektes. Der Leitsatz „Mehr Sicherheit – Mehr Komfort – Mehr Genuss“ soll hier groß geschrieben werden und zugleich Konzept für die neue Bahntechnologie sein. Das Bergrestaurant wird ab der kommenden Saison 220 Sitzplätzen innen und 330 Sitzplätzen außen bieten.

„Es sind zwei Bahnen, die so zusammen gebaut werden, dass man von der Talstation bis zur Bergstation auf 2.030 Meter in Einem durchfahren kann. Wir haben uns dazu entschieden, damit wir dem Gast besten Komfort bieten können und in der Region ein First-Class-Produkt erhalten. Mit der Kombination der modernsten und komfortabelsten Bahnanlagen in Vorarlberg und im Allgäu, gepaart mit einer Spitzengastronomie, halten wir unser Versprechen, ein tatsächliches Premium Familienskigebiet zu schaffen“, so Dr. Andreas Gapp, Geschäftsführer der verantwortlichen Skiliftgesellschaft links der Breitach GmbH & Co KG.

Im Ergebnis soll der Gast das Naturerlebnis Ifen in Zukunft noch entspannter genießen können. „Unser großes Ziel ist es, die Zahl unserer Tagesgäste mindestens zu halten und die Zahl an Übernachtungsgästen kontinuierlich zu steigern. Mit all diesen Neuerungen wird uns das gelingen, davon sind wir von Gesellschafterseite überzeugt!“, betont Michael Lucke, Vorsitzender des Beirats der Skiliftgesellschaft links der Breitach.

Aktuelle Infos über den Fortschritt der Bauarbeiten findet ihr im Ifen-Bautagebuch: https://www.ok-bergbahnen.com/unternehmen/baumassnahmen-2017/bautagebuch-ifen-2017.html?order=new_first

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Technische Daten

Ifen I: Länge 966 m
Geschwindigkeitmax. 6 m/s max.
Anzahl Kabinen: max. 25 Stück
Förderleistungmax. 2.000 Personen/Stunde
Anzahl Stützen: 6 Stück
 
Ifen II:
Länge: 1.885 m 
Geschwindigkeitmax. 6 m/s max.
Anzahl Kabinen: max. 82 Stück
Förderleistungmax. 3.600 Personen/Stunde
Anzahl Stützen: 12 Stück
 
Talstation: 1.280m
Zwischenstation 1.577m
Bergstation: 2.030 m


Geschichte des Skigebiets Ifen:

1961 wurde der Olympialift als Hotellift der Auenhütte errichtet, acht Jahre später folgte die Gründung der Hahnenköpfle Schwebebahn Etschmann & Co. KG. In den darauffolgenden Jahren entstanden die Doppelsesselbahn Ifenhütte sowie der Schlepplift Ifen. Am 19. und 20. Februar 1977 fanden die internationalen FIS-Rennen im Riesenslalom für Damen und Herren am Ifen statt. 1978 kam dann der Bau der Hahnenköpflebahn, deren Fahrbetrieb jedoch nur für die Wintersaison genehmigt wurde. 1991 und 1992 modernisierten die Betreiber die Doppelsesselbahn Ifenhütte sowie die Hahnenköpflebahn. Der Winterwanderweg auf dem Gottesackerplateau wurde 1996 erstmals der Öffentlichkeit vorgestellt. Im Jahr 1999 reichten die Betreiber ein Gesamtkonzept zur Modernisierung der Ifen-Bergbahnen ein. 2016 setzte die neugegründete Skiliftgesellschaft links der Breitach, die am 25. Februar 2016 als Zusammenschluss der ehemaligen Skigebiete der Kleinwalsertaler Bergbahn AG Ifen und Walmendinger Horn sowie der Heubergarena der Familie Haller gegründet wurde, den ersten Investitionsschritt in Höhe von 17 Millionen Euro um. 2016 entstehen die Olympiabahn und eine moderne Beschneiungsanlage in einer Bauzeit von nur acht Monaten. Bis zum Saisonstart 2017/2018 werden weitere 23 Millionen investiert und damit soll die zweite Bauphase umgesetzt werden. Diese beinhaltet die Modernisierung der Ifen- und Hahnenköpflebahn sowie der Berggastronomie. Das Allgäu und Vorarlberg bekommen damit die leiseste und modernste Bergbahn. Die D-Linie der Firma Doppelmayr ist eine zukunftsweisende Seilbahntechnologie mit höchstem Fahrgastkomfort.

 

 

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