Zwei neue Gondelbahnen, ein zusätzlicher Pistenabschnitt sowie 32 Millionen Euro waren notwendig, damit im Montafon das größte Skigebiet im österreichischen Bundesland Vorarlberg entstehen konnte. Silvretta Montafon gehört damit ab der kommenden Wintersaison auch zu den Top-Ten-Skigebieten Österreichs. Am 8. Dezember 2011 fällt der Startschuss für die neue Saison, derzeit wird noch fleißig gebaut. Auf einer Pressekonferenz im Festspielhaus Bregenz hat jetzt der Betreiber, die Silvretta Montafon Bergbahnen AG, die Details des Projekts bekannt gegeben, bei dem die Skigebiete Nova und Hochjoch verbunden werden.

 

Bisher mussten die Skifahrer, die von der Nova zum Hochjoch wechseln wollten, mit dem Auto oder dem Skibus durch das Tal fahren. Kein Wunder, dass die Vision eines Zusammenschlusses schon lange in den Köpfen der Verantwortlichen herumgeisterte. Quasi in einem ersten Schritt hat man 2008 das Hochjoch und die Nova unter dem gemeinsamen Markennamen Silvretta Montafon zusammengefasst, wie Dr. Georg Hoblik, Vorstand der Silvretta Montafon Bergbahnen AG, in Bregenz erklärte. „Im Herbst 2009 begannen dann die ersten Planungen für den Zusammenschluss, das Projekt wurde laufend weiterentwickelt, im Juni 2011 konnten wir mit den Bauarbeiten beginnen.“

 

Die Grasjoch- und die Hochalpila Bahn werden St. Gallenkirch mit der Bergstation Hochalpila im Hochjochgebiet verbinden. Zunächst führt die neue Grasjochbahn zur Grasjochhütte auf rund 2000 Metern, hier wechseln die Skifahrer in die Hochalpila Bahn, die sie zum Alpila Grat bringt - mit 2430 Metern Höhe der höchste Punkt im gesamten Skigebiet.

 

Bei der Grasjochbahn wurde auch technisch ein Meilenstein gesetzt. In der Kombination von Fahrstrecke und Höhenunterschied handelt es sich um die größte Einseilumlaufbahn, die der Vorarlberger Seilbahnhersteller Doppelmayr bisher überhaupt gebaut hat. Zugleich ist es die längste in Österreich. Für die gelungenen Stationen zeichnet der bekannte Tiroler Architekt Johann Obermoser verantwortlich.

 

155 Pistenkilometer und 40 Bahnen im Verbund stehen somit ab Dezember den Gästen der Silvretta Montafon zur Verfügung.

 

Nähere Infos: Silvretta Montafon 

 

Lesen Sie auch: Hoblik: Wir werden weiter investieren