Ein völlig neues Liftkonzept wurde mit dem Bau der neuen Kombibahn "Weibermahd" in Lech am Arlberg (Vorarlberg / A) umgesetzt: Ab Beginn der Wintersaison am 2. Dezember können die Gäste zwischen achtsitzigen Komfortsesseln und Zehnerkabinen auswählen. Eine Premiere in Vorarlberg. 

Die neu erbaute Kombibahn ersetzt mit diesem Winter den Vierersessellift Weibermahd. Mit einer Steigerung der Förderkapazität von 2.400 auf 3.900 Personen pro Stunde gibt es von nun an keine Wartezeiten mehr. Zudem wurde an der Bergstation auf 1.930 m neuer, übersichtlicherer Ausgangsbereich gestaltet. Von dort aus ist es einfach, die unzähligen Abfahrten der unterschiedlichsten Bereiche des Lecher Skigebiets in Angriff zu nehmen.

Die neue Kombibahn verbindet die Vorteile einer kuppelbaren Kabinenbahn mit jenen einer kuppelbaren Sesselbahn. Kabinen und Sessel werden gleichzeitig eingesetzt, wobei die Ein- und Ausstiegsbereiche getrennt sind und daher für eine bessere Verteilung der Wintersportler sorgen. Bei dieser technischen Raffinesse folgt nach jeweils zwei achtsitzigen Sesseln eine geräumige Kabine mit zehn beheizten Sitzplätzen. Die Komfortsessel der Kombibahn sind mit kindersicheren Schließbügeln, neu gestalteter Rückenlehne, Sitzheizung und Bubble ausgestattet.

Da die Piste bei der Weibermahdbahn speziell bei Familien und Skischulgruppen mit Kleinkindern und Anfängern sehr beliebt ist, wurde mit den 10er-Kabinen für einen bequemen und sicheren Transport sowie einen angenehmen Ein- und Ausstieg für die Wintersportler gesorgt. Die geübteren und sportlicheren Skifahrer bzw. Snowboarder bevorzugen den Achtersessel, um nach drei Minuten Fahrzeit schon wieder auf den nächsten Pisten hinabwedeln zu können.

Im Zuge der Modernisierung der Liftanlage wurde zugleich auch eine neue Beschneiungsanlage für die Weibermahd-Piste errichtet. Kostenpunkt: 320.000 Euro. Insgesamt wurden 10 Millionen Euro in das Projekt Kombibahn investiert.

Weitere Inofs: Lech Zürs Tourismus