Das sagt der Hersteller
Weil jedes Gesicht einmalig ist, präsentiert Bollé® die erste anpassbare Goggle. Die integrierte B-Flex Technologie ermöglicht es Ihnen, dank des flexiblen Materials mit Formgedächtnis, schnell und einfach den Nasen- und Wangenbereich des Rahmens anzupassen, um Ihnen einen optimalen Schutz zu bieten. Keine Druckstellen mehr, keine Luftlücken, nichts anderes als die bequemste Goggle, die Sie jemals tragen werden. - Modulator™ photochromic Gläser - Erweitertes Sichtfeld - Forestay™ system - Flow-Tech® Belüftungssystem - 3-Lagiger Gesichtsschaum - Silikonband - Equalizer® Belüftung - Doppelglas - PolycarbonatKunststoffglas P80+ - Anti-kratz behandeltes Carbo-Glas®

Das sagt die Skiinfo-Redaktion
Nur 128 Gramm wiegt die Bollé Tsar und ist damit eine der leichten Brillen in unserem Test. Mit knapp 130 Euro (UVP) bewegt sich die Firma aus Frankreich mit diesem Modell im Mittelfeld.

Wir testeten die Tsar mit einer leicht verspiegelten Scheibe, welche Lichtverhältnisse von S1 bis S3 (wechselnde Verhältnisse bis überwiegend Sonnenschein) abdecken soll, also ein Allroundglas ist. Die Scheibe gibt die Natur in einem leichten Sepia-Braunton wieder und verdunkelnd doch recht stark, so dass unsere Tester die Brille bei Sonne eher schätzten als bei wolkigen Verhältnissen. Sitz und Tragekomfort der eher unscheinbaren Tsar gefiel uns sehr gut, da die Brille einen sehr angenehmen Schaumstoff hat und sich gut an verschiedene Gesichtsformen anpasst.

Die Verarbeitung der Brille passt, ein großes Manko bemerkten aber alle Tester (und zwar unabhängig voneinander): Das rutschsichere Brillenband aus Silikon ist nur mit jeweils zwei kleinen Plastikpins am Gestell befestigt. Das Band ist somit abnehmbar ("Warum? Braucht man das?"), löste sich aber unter starker Spannung mehrfach ungewollt von der Brille, weil die Halterung für viel Zug einfach nicht ausgelegt ist. Das sorgte bei allen Testern für Unmut, so dass wir unserem Testmodell der Tsar in der Gesamtwertung Punkte abziehen mussten. Ob die Bandhalterung bei anderen Exemplaren der Tsar etwas robuster ist, können wir allerdings nicht bewerten. In Bezug auf den Scheibenwechsel riss die Tsar unser Team auch nicht vom Hocker: Das System ist ähnlich wie bei der Brille von Marker, die Scheibe wird also in die Aussparungen der Plastikrahmens geclippt. Da das bei der Tsar aber etwas schneller und leichter geht, sahen wir das Modell in Bezug auf den Scheibenwechsel vor der Marker, allerdings hinter den Brillen von Smith und Oakley. Insgesamt eine gute Brille mit einem guten Preis-Leistungs-Verhältnis, kratzbeständiger Doppelscheibe und angenehmem Tragekomfort - leider mit der Schwäche der Bandfixierung.