Das sagt der Hersteller:
Der Skitourenrucksack Gregory Targhee 26 überzeugt mit durchdachten Features wie Zugriff über die Rückseite, spezieller Fachaufteilung für Lawinenausrüstung, Befestigungsmöglichkeiten für Ski/Snowboard und vielem mehr. Das hochwertige Tragesystem bietet Komfort und Bewegungsfreiheit.

Produktmerkmale:
- Verstaubare Befestigungsriemen für seitliches und diagonales Tragen von Ski
- Beidseitig verstaubare Eisgerätebefestigung mittels Aluminiumstift
- Verstaubare Befestigungsriemen für senkrechtes Tragen von Snowboard / Schneeschuhen
- Verstaubare Helmhalterung aus Netzmaterial
- Zugriff ins Hauptfach über die gesamte Länge der Rückenpartie
- VertFlex Tragesystem mit umlaufendem Drahtrahmen
- Spezielles Fach für Lawinenausrüstung
- Übergroße Deckeltasche / Schneebrillenfach
- Innentasche
- Trinksystemfach mit isolierter Schlauchführung im Schultergurt
- Rückenpartie aus schneeabweisendem Material
- Zwei-Lagen-HD-Nylon Rucksackboden
- Winter- und handschuhfreundliche Materialien und Schnallen

Materialien:
- BODY 420D Nylon
- BASE 630D High-density Nylon
- LINING 210D Nylon
- HARNESS/HIPBELT/LUMBAR Multi‑density closed & open cell foams
- CHASSIS SUPPORT Spring Steel, HDPE Composite

Das sagt die Skiinfo-Redaktion:
Der 130 Euro teure Gregory Targhee 26 wiegt leer knapp 1400 Gramm und bietet ein gemessenes Hauptfachvolumen von 22,1 Litern. In allen drei Kategorien (Preis, Gewicht, Volumen) bewegt er sich im Testfeld damit im Mittelfeld.

Der Targhee macht zunächst in Bezug auf die Außenmaße keinen allzu großen Eindruck, das Hauptfach bietet allerdings mehr Platz als erwartet, da der Rucksack recht tief ist. Eine Besonderheit bei dem Modell ist, dass man auf das Hauptfach nur über die Rückseite Zugriff hat. Grundsätzlich natürlich eine gute Option, da man auch mit aufgeschnallten Ski/Board an das Material kommt, für unsere Testträger ist aber auch der optionale Zugriff von oben sinnvoll. Insgesamt grenzt es die Handlungsfreiheit doch etwas ein, wenn man den Rucksack jedes Mal komplett abnehmen und öffnen muss, um etwas herauszunehmen. Gut: Beim Targhee lässt sich das Rückenteil, wie bei den meisten anderen Rucksäcken im Test, über einen Reißverschluss komplett aufmachen und aufklappen.

Neben dem Hauptfach verfügt auch der Targhee vorn über ein Sicherheitsfach mit zwei Einschubmöglichkeiten für Schaufelgriff und Sonde. Das Fach ist groß und mit stabilem Nylon ausgekleidet, so dass sämtliches Sicherheitsequipment und die Felle Platz finden und das Fach von innen nicht beschädigt wird. Oben hat der Targhee noch zwei kleine Fächer für Brille oder anderes Equipment zu bieten, auf der Front findet sich eine kleine Tasche, in der die Helmhalterung verstaut ist.

Auf unsere Tester machte der Rucksack von Gregory auf Tour einen guten Eindruck, es gab aber auch ein paar kleinere Kritikpunkte. So wirkt die Verarbeitung und das Material nicht ganz so hochwertig wie bei anderen Modellen, zum Beispiel beim Hüftgurt und der Skihalterung. Die beiden Hüftgurte links und rechts sind sehr kurz und lassen sich mit den beiden einfachen Riemen nicht optimal an die Hüfte anpassen, so dass auch die Lastaufnahme etwas leidet. Sie wird (auch aufgrund der dünnen Platte im Rückenteil) nicht so gut verteilt, so dass sich der Rucksack auf dem Rücken mehr zu spüren ist als bei anderen Modellen (bei gleichem Lastgewicht). Gut hingegen ist die Bewegungsfreiheit der Arme, die dank der ergonomischen Schulterriemen kaum beeinträchtigt wird. Auch in Bezug auf die Features hatten wir wenig zu meckern, denn der Targhee verfügt über alle wichtigen Ausstattungsmerkmale eines Skitourenrucksacks, von Schlauchausgang des Trinkssystems (wird über den rechten Schulterriemen nach vorn geleitet) bis hin zu Schlaufen und Ösen für Ski-, Board oder Eisgeräthalterung.

Fazit: Gut ausgestatteter und durchdachter Skitourenrucksack, der wenig Wünsche offen lässt. Wir sahen in Bezug auf Lastaufnahme, Material und Verarbeitung andere Rucksäcke im Testvergleich allerdings leicht vorn.

Mehr Bilder vom Gregory Targhee 26 findet ihr hier!