Unsere Redaktion hat sich im Vorlauf des Winters nach Sölden aufgemacht, um aktuelle Skijacken auf ihre Tauglichkeit zu überprüfen. Zehn Jacken von namhaften Herstellern im Gepäck, konnten wir am Rettenbachferner bei durchwachsenen Verhältnissen (erst warm, dann sehr viel Neuschnee und Wind) einige Testtage verbringen. Die Jacken sollten sich laut Ausschreibung für Pistenfahrer eignen, die eine wärmende Jacke für kalte Tage anziehen möchten. Unter dieser Prämisse bewerteten wir die Jacken also in verschiedenen Kategorien, testeten die Features auf ihre Qualität und im Praxiseinsatz, vergaben Noten für Kälteschutz, Wetterschutz (Wind, Regen, Schnee), Verarbeitung, Tragekomfort, Features, Preis-Leistungs-Verhältnis sowie die Gesamwertung.

Das Produktfeld war in diesem Test durchaus gemischt: Auf der einen Seite gab es eher dünne, leichte 3-Lagen-Jacken wie die von Norrona, Spyder oder Vaude, auf der anderen Seite waren auch relativ schwere und dick gefütterte Jacken dabei, die eine etwas andere Zielgruppe ansprechen. Für uns hatte die Kategorie Kälteschutz aufgrund der Testausschreibung (die Jacken sollten wärmend sein) eine relativ große Gewichtung, somit kamen die 3-Lagen-Jacken im Gesamtergebnis nicht ganz so gut weg. Aber: Es wurde klar, dass die Hersteller allesamt sehr hochwertige Produkte herstellen. Die Verarbeitung der Produkte war durchweg gut bis sehr gut.  Nur in kleinen Details, oft bei der Gestaltung der Features, wiesen manche Produkte nach Meinung unserer Tester den ein oder anderen Mängel auf. Allerdings darf man bei Preisen zwischen 299 Euro (Schöffel) und 999 Euro (Kjus!) auch Skijacken erwarten, die mehr können, als nur ihren Zweck erfüllen.

 Wir wünschen viel Spaß beim Lesen und Informieren!