Gerade die besonders zarte Kinderhaut braucht sinnvollen Schutz im Skiurlaub. Schließlich befinden sich die Kleinen in großer Höhe und näher an den intensiven Sonnenstrahlen. Die zudem noch vom Schnee reflektiert und verstärkt werden.

In den ersten 18 Jahren hat die Haut bereits achtzig Prozent der gesamten Zeit im Leben, in der sie der Sonne ausgesetzt ist, hinter sich. Dr. Sandra Elvins, Dermatologin in Steamboat Springs (USA), sagt: „Kinderhaut ist sehr sensibel. Sie ist dünner. Und bis zur Pubertät hat sie noch nicht den Schutz der Öldrüsen wie bei den Erwachsenen."

Laut Dr. Elvins können Sonnschutzmittel zwar helfen, aber nicht immer das Problem lösen. „Kinder sollten entsprechende Kleidung tragen, man sollte sich nicht nur auf die Sonnencreme verlassen." Kaufen Sie Ihrem Kind einen bunten Nackenschutz. Und achten Sie auf eine gute Sonnenbrille, die Gesicht und Augen gut vor der Strahlung schützt.

Sonnencreme ist immer sinnvoll. Zinkoxyd ist eine gute Alternative für chemiefreien Sonnenschutz, der bei empfindlicher Haut zu weniger Irritationen führt. Aber Vorsicht besonders bei Kleinkindern - sie könnten sich die Salbe aus Versehen in die Augen reiben, was unangenehm ist. Wenn Sie Sonnenschutzmittel benutzen, achten Sie darauf, dass der Lichtschutzfaktor (LSF) mindestens bei 15 liegt.

Kinder, die jünger als sechs Monate sind, sollten generell nicht in der Sonne sein.

Ebenfalls müssen Sie darauf achten, dass die Kinderhaut in der Höhenluft nicht austrocknet. Auch hier gibt es spezielle Pflegeprodukte, etwa Aquaphor Healing Ointment (vorwiegend in den USA, für entsprechende deutsche Produkte bitte in der Apotheke fragen). Es hat eine gute Wirkung bei den Kleinen - und bei sich selbst, haben die Mütter herausgefunden. Aquaphor schützt empfindliche Kinderhaut vor Irritationen, die durch trockene Kälte und häufiges Händewaschen hervorgerufen werden. Es gibt verschiedene Produkte, auch als handliche Tube, die in die Anoraktasche passt.