Immer mehr Eltern schreiben uns ihre Tipps und Ratschläge für einen gelungenen Skiurlaub. Es gibt keine besseren Experten als Väter und Mütter, die ihre Kinder erfolgreich auf die Piste geschickt haben. Hier sind ein paar väterliche Ratschläge.

Mike Harrelson von Travel Montana glaubt auch an ein paar Snacks und eine Thermosflasche mit heißer Schokolade. „Nichts  macht den kleinen Billy oder die kleine Suzy so schnell fertig wie ein leerer Magen oder das Absinken des Blutzuckerspiegels."

Harrelson fügt hinzu, dass auch die Eltern Spaß haben sollten. „Väter und Mütter sollten mit den Kleinen abwechselnd Teams bilden und jeder auch mal allein runterdüsen."

Bill Quigley vom Gunstock Mountain Resort in New Hampshire glaubt, dass es wichtig ist, morgens in aller Ruhe anzufangen. „Versuchen Sie nicht, die Kinder um sechs Uhr aufzuwecken. Klar, die erste Spur im Schnee ist die schönste, aber wer würde die Kids so früh wegen der Schule aus dem Bett werfen? Gunstock bietet Skilauf und Boarden Tag und Nacht. Mit unserem Primetime-Ticket können Sie fahren, wann Sie möchten. Also gehen Sie früh auf die Piste, dann zurück ins Apartment, vielleicht gehen Sie schwimmen und dann später wieder auf die Piste, im Flutlicht. Lassen Sie sie ihre Videogames spielen, so lang sie wollen. Lassen Sie sie schlafen, so lang sie wollen (welches Kind mag das nicht), Sie sind vielleicht erst um elf Uhr auf dem Berg, aber Sie können bis 21 Uhr fahren. Es ist fast unmöglich, unser Ticket gänzlich auszunutzen."

Quigley glaubt, dass ein Picknick im Schnee ein großer Spaß ist. „Packen Sie etwas zu essen ein und machen Sie abseits der Piste eine Mittagspause. Ich erinnere mich gern daran, wie ich mit meinen Eltern im Schnee Käse und Cracker gegessen habe. Es macht noch mehr Spaß, wenn Sie das zusammen mit anderen Familien machen. Setzen Sie sich einfach in die Sonne und genießen die Berge."

Er sagt, „scheuen Sie sich nicht zu fragen. Nicht nur im Hotel, im ganzen Skigebiet. Das Personal verrät Ihnen gern die besten Restaurants oder gute Plätze zum Spielen oder außergewöhnliche Erlebnisse."

Geduld, so Quigley, der drei Kinder hat, ist das wichtigste. „Wir sehen so oft Eltern, die hierhin und dorthin eilen, die viel von ihren Kindern fordern, oder von ihren Ehemännern und Frauen. Aber es sind doch Ferien, planen Sie Ihre Reise, reservieren Sie etwas für Ihren Tag, besprechen Sie, wo Sie Mittag machen wollen oder abends essen, und lassen Sie jede Stimme zählen."

Blair McNamara, die früher in Vail wohnte und jetzt in Steamboat lebt, hat vier kleine Schulkinder, die Ski fahren. Er sagt: „Fahren Sie nicht entsprechend Ihrer Möglichkeiten, sondern so, wie Ihre Kinder können. Wenn Ihre Oberschenkel brennen, dann kann das böse enden."

Chris Eggletons zwei Kinder sind jünger als drei Jahre. Er führt das neue Newpark Resort und Hotel in Park City. Er schlägt vor, selbst gemalte Karten für die Ferien mitzubringen. „Zeichnen Sie zuhause auf Karteikarten auf, was Sie in Ihrem Urlaub machen wollen. Das kann die Richtung im Urlaub ein wenig vorgeben, und was die Kinder erwarten. Denken Sie an Karten mit Flugzeugen, Schnee, Skifahrern, Lagerfeuern, Bäumen, dem Utah Olympic Park, sogar einen Elch, wenn Sie nach park City kommen. Das Gute daran ist, dass Sie sich auf  dem Rückweg zum Flughafen die karten noch einmal anschauen und die Familie kann wählen, was ihnen am besten gefallen hat."