Der Große Arber, der höchste Berg des [R2199R, Bayerischen] Waldes, startet nicht nur mit ordentlich Neuschnee, sondern auch mit einigen Neuerungen in die Skisaison 2010/2011: mit der neuen Weltcupstrecke, einer breiteren Familienstrecke und einer neuen Zeitmess-Strecke. Auch das Arberschutzhaus wurde teilweise umgestaltet.

Auf der neuen Weltcupstrecke hält am 4. und 5. Februar der Weltcup-Zirkus der Damen Einzug. Weltweit einmalig ist nach Angaben der örtlichen Tourist-Info Zwiesel die gerade "mit großem Aufwand" umgebaute Zielarena: Von ihr aus haben die Zuschauer die gesamte Strecke im Blick.

Vor allem für Kinder und Anfänger eingerichtet wurde die neue, breitere Familienstrecke - eine "skipädagogisch ideale Fortsetzung zum ArBär-Kinderland", so die Betreiber von der Arber-Bergbahn. Das Kinderland befindet sich auf einer flachen Übungswiese mit Waldabfahrt und vier Förderbändern; direkt nebenan liegt der Zwergerl-Garten für die Kleinsten.

An Skischulen richtet sich indes die neue Zeitmess-Strecke am Schlepplift Thurnhof.

Im Arberschutzhaus, das ein Stückchen unterhalb des 1456 Meter hohen Gipfels liegt, kann nun auch ganz romantisch übernachtet werden: Das neue Hochzeitszimmer bietet Verliebten ein Himmelbett, über dem ein Sternenhimmel an der Decke funkelt. Insgesamt gibt es im Schutzhaus zwölf neu eingerichtete Zimmer mit insgesamt 41 Betten, teilweise auch Stockbetten. Eine Übernachtung kostet inklusive Frühstück 35 Euro für Erwachsene und 23 Euro für Kinder zwischen vier und 14 Jahren. Eine Übernachtung im Hochzeitszimmer kostet 40 Euro pro Person.

Das Skigebiet am Großen Arber ist mit 15 Pistenkilometern plus einer fünf Kilometer langen Tourenabfahrt nach Bodenmais eher klein, aber bei deutschen und tschechischen Urlaubern gleichermaßen äußerst beliebt. Die Tageskarte kostet 27 Euro für Erwachsene und 21 Euro für Kinder zwischen sechs und 16 Jahren sowie für Senioren ab 60 Jahren.

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