Heftige Schneewehen zogen in der Nacht von Dienstag auf Mittwoch über Frankreich hinweg, von der Auvergne Richtung Rhône-Alpes. Und der Schneefall hält weiter an.

In 15 französischen Departments wurden die Hilfs- und Rettungskräfte in erhöhte Bereitschaft besetzt. Große Neuschneemengen von 45 cm wurden unter anderem aus Chambéry und Annecy gemeldet. In Lyon wurden 25 cm gemessen.

Eingeschränkter Bahnbetrieb
Die Wetterlage sorgt für große Verkehrsprobleme. Sowohl das Zentrum als auch der Westen und Osten Frankreichs kämpfen mit den Schneemassen. Die französische Eisenbahn SNCF hat angekündigt, dass am Donnerstag deshalb 20 % der TGV-Verbindungen zwischen Paris und dem Südosten eingestellt werden sollen.

Für Wintersportler bedeutet der enorme Schneefall (fast 30 Powderalarms heute) allerdings gute Neuigkeiten: Viele französische Skigebiete werden früher in die Saison starten. Am kommenden Wochenende zumindest teilweise öffnen wollen Les Menuires, Val Thorens, Tignes, Megève, La Clusaz, Le Grand Bornand, Les Saisies, Lans en Vercors, Besse Super Besse, Le Mont-Dore.

Auch in Italien starker Schneefall
Mindestens ebenso viel Neuschnee wird aus Italien gemeldet. 40 Skigebiete gaben dort heute einen Powderalarm wegen 20 cm oder mehr Schneefall. Am meisten Weiß kam in La Thuile nahe der französischen Grenze vom Himmel: 70cm an nur einem Tag.

Hier gibt’s eine Übersicht aller 80 Powderalarms von heute.