Hubert Bon-Bétend von der Skiwacht in Le Grand Bornand sagte Skiinfo: „Zu Beginn der Saison hat es hier nicht sehr viel geschneit, aber seit Anfang Januar gab es in unserem Skigebiet regelmäßig Schneefälle von 15-20 cm. Die Schneelage ist sehr gut bei 100 cm Schnee auf 1200 Meter Höhe und 170 cm Schnee auf 2300 Meter Höhe. Zweimal täglich, um 7:30 und 12:30 wird die Schneehöhe gemessen.“

Das Lawinenrisiko sei jetzt mäßig, meinte Bon-Bétend. „Aber am Sonntag lag es wegen milder Temperaturen noch beim Maximum. In der Nacht von Sonntag auf Montag war es dann kalt, was zur Stabilisierung der Schneedecke beitrug. Wir lösen hier künstlich Lawinen aus, wenn es windig ist und dazu 10-15 cm Schneefall gibt“, erläuterte er. Man hoffe jetzt, dass die Temperaturen nicht zu hoch ansteigen würden, so dass die Saison ein gutes Ende bekomme.

Die Schneemassen wachsen weiter

Auch aus den französischen Skigebieten La Clusaz, Val Thorens und Alpe d’Huez wurden große Neuschneeansammlungen von 45-52 cm gemeldet.

Dutzende französische Skigebiete verfügen inzwischen über Schneehöhen von zwei Metern und mehr. In Chamonix Mont-Blanc, wo es am Samstag einen Powderalarm gab (22 cm Neuschnee), gibt es mit 4,2 Metern die dickste Schneedecke des Landes.

Auch in der frankophonen Schweiz viel frischer Schnee
Die französischsprachigen Skigebiete in der Schweiz verzeichneten zuletzt ebenfalls frischen Schnee. Am vergangenen Wochenende wurden dort die letzten Powderalarms ausgelöst: 30 cm Schneefall binnen 24 Stunden hatten Nax und Champoussin gemeldet.