Weltcup-Veranstaltungen in den nordischen Skidisziplinen haben im Fleimstal (italienisch: Val di Fiemme) Tradition. Zudem wurden bereits zwei nordische Skiweltmeisterschaften wurden in dem 35 Kilometer langen Tal am Rande der Dolomiten ausgetragen - 1990 und 2003. In drei Jahren ist es wieder soweit: Die weltbesten Langläufer, Kombinierer und Skispringer gastieren 2013 zum dritten Mal im Fleimstal und kämpfen um die begehrten Titel und Medaillen. Die Veranstalter und Organisatoren aus dem bedeutenden Wintersportort im Nordosten des Trentino können stolz auf die vergangenen 20 Jahre zurückblicken. Zum nunmehr 100. Mal ging dort am 9. Januar 2010 ein Weltcup-Wettbewerb über die Bühne.

Virginio Lunardi und Petra Majdic schoben Jubiläumstorte ins Ziel
In den drei für den Wintersport wichtigsten Orten im Tal - Cavalese, Tesero und Predazzo - wird im Januar 2010 ein ganz besonderes Jubiläum gefeiert. Mit dem Wettkampf der Langläuferinnen über zehn Kilometer in der klassischen Technik im Rahmen der Tour de Ski ist am 9. Januar 2010 gleichzeitig das 100. Weltcup-Rennen im Val di Fiemme durchgeführt worden. Besondere Highlights müssen auf besondere Weise gefeiert werden, so haben sich die Verantwortlichen für den Tag im Langlaufstadion in Lago di Tesero etwas Einzigartiges ausgedacht. Auf einer Riesentorte präsentierten sich die Züge des Fleimstals, eine große "100" zierte außerdem den Rand dieses außergewöhnlichen Leckerbissens. Außerdem sollten 100 Kerzen für 100 Weltcup- Wettbewerbe auf der großen Torte brennen, doch der nasse Schneeregen machte dem Vorhaben einen Strich durch die Rechnung. Aber es ging auch ohne Kerzen: Virginio Lunardi, Sieger im Spezialspringen des ersten Weltcups im Jahr 1990 im Val di Fiemme und die Siegerin des zehn Kilometer Klassikrennens vom 9. Januar 2010, Petra Majdic aus Slowenien, schoben die Riesentorte gemeinsam über die Ziellinie und ließen sich von den Fans und Zuschauern feiern.

Spiel und Spaß in der „Fiemme Arena“
Ein buntes Rahmenprogramm sorgte am ganzen Tag in der "Fiemme Arena" für Unterhaltung. Unter dem Motto „Valleviva“ (lebendiges Tal) wurde das Langlaufstadion zur Bühne für ein großes Sportfest. Vor, während und nach den Wettkämpfen von Lago di Tesero kamen dabei vor allem Kinder auf ihre Kosten. Zahlreiche Schneespiele, Burgen, Clowns und Zirkusartisten brachten die Kleinsten in Stimmung. Einheimische Vereine und Gastwirte kümmerten sich liebevoll um das Wohl der Angereisten, so dass kein Wunsch unerfüllt blieb. Ein gelungenes Fest, das nur aufgrund des schlechten Wetters einen Dämpfer erhielt.

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