Sportstadt Kitzbühel ist vom 16. bis 23. Mai Austragungsort der mit Euro 450.000.- dotierten Austrian Open. Buchstäblich in letzter Minute haben es die Sportstadt Kitzbühel und das Land Tirol geschafft, die 63-jährige Tradition der Internationalen Tennismeisterschaften von Österreich fortzusetzen. Das einzige ATP Sandplatzturnier in Österreich ist wieder die Generalprobe für Roland Garros. Ronnie Leitgeb stellt seine Lizenz und sein langjähriges "know how" zur Verfügung.

ATP Turnier in Pörtschach
Das Aus für das ATP Turnier in Pörtschach kam, da die Anlage in Kärnten nicht mehr den modernen Anforderungen und den Auflagen der ATP entspricht. Mit dem Ableben Dr. Haiders war auch die Perspektive einer neuen Arena gestorben. Ronnie Leitgeb hatte sich daher entschlossen seine Lizenz ins Ausland zu vergeben.

Finanzielles Risiko mittragen
Das Turnier in Kitzbühel hingegen verlor seine Lizenz, da Promotor Ion Tiriac diese an die ATP verkaufte. Damit hätte es heuer in Österreich kein ATP Outdoor Turnier mehr gegeben. Erst eine Initiative von Kitzbühel Tourismus machte es möglich, dass das Land Tirol, die Stadt Kitzbühel, der österreichische und der Tiroler Tennisverband an einem Strang ziehen und so doch noch die Austrian Open "fünf nach zwölf" zu ermöglichen. Nach ausführlichen Gesprächen erklärte sich Ronnie Leitgeb bereit seine Lizenz nicht ins Ausland zu verkaufen sondern Kitzbühel zu erhalten und auch ein entsprechendes finanzielles Risiko mitzutragen

Jugendliche und Erwachsene Fans können Weltklasse-Tennis nicht mehr in seiner Einmaligkeit Live erleben
Leitgeb zu dieser einmaligen Rettungsaktion: "Mir geht es hier ausschließlich um die Zukunft des heimischen Tennissports. Wenn ein traditionelles Tennisland keine Internationalen Meisterschaften mehr hat, bedeutet dies einen schweren Rückschlag, der in seiner Außenwirkung kaum mehr aufzuholen ist. Jugendliche und Erwachsene Fans können dann Weltklasse-Tennis nicht mehr in seiner Einmaligkeit Live erleben, Sponsoren wandern ab und Tennis versinkt in der Bedeutungslosigkeit. Eines ist jedoch klar: wir müssen nach den Problemen in den vergangenen Jahren in Kitz jetzt einen absoluten Neubeginn starten und dieses Turnier wieder langsam aufbauen. Der Sport muss im Mittelpunkt stehen. Daher werden wir viele Maßnahmen setzten, um das Vertrauen und die Unterstützung der Tennisanhänger wieder zurückzugewinnen. An oberster Stelle steht dabei freier Eintritt für Alle!"

Die komplette Logistik mit dem Tennisstadion wird zur Verfügung gestellt
Kitzbühel ist natürlich sehr interessiert, dem Status als Sportstadt gerecht zu werden. Neben dem Hahnenkammrennen im Winter soll nun auch wieder ein attraktives ATP-Turnier im Sommer das Programm abrunden. Seitens der Stadt wird die komplette Logistik mit dem Tennisstadion zur Verfügung gestellt. Dank der langjährigen Erfahrung von Helmuth Dieter Küchenmeister, der das Organisationskomitee leiten wird, ist es möglich das Turnier in 14 Wochen vorzubereiten.

Vereinbarung gilt für fünf Jahre mit einer Option für weitere fünf Jahre
Das Land Tirol, an der Spitze mit Landeshauptmann Günther Platter und LH Stv. Hannes Gschwentner, der auch für Sport zuständig ist, stehen hinter den Austrian Open in Kitzbühel unter diesen neuen Voraussetzungen vor allem deshalb, weil nun die Langfristigkeit abgesichert ist. Die Vereinbarungen gelten für fünf Jahre mit einer Option für weitere fünf Jahre.

Publikumswirksames Starterfeld
Was die reine Sportlichkeit des Turniers anbelangt, wird Ronnie Leitgeb die nächsten Wochen dafür verwenden, ein publikumswirksames Starterfeld in die Gams-Stadt zu bringen. Eines muss dabei aber erwähnt sein: man wird nur jene Spieler willkommen heißen, die erstens gerne nach Kitzbühel kommen und zweitens wirtschaftlich in diesem neuen Konzept leistbar sind.

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