St. Moritz in der Schweiz hat zum vierten Mal nach 1934, 1974 und 2003 den Zuschlag zu einer alpinen Ski-Weltmeisterschaft bekommen. Die Eidgenossen setzten sich beim FIS-Kongress in Südkorea bereits im ersten Wahlgang durch - da der hoch gehandelte Mitbewerber aus Cortina (ITA) seine Bewerbung überraschend zurücknahm.

Freude in der Schweiz

Es liest sich wie eine geheime Abmachung: Erst St. Moritz 2017, dann zwei Jahre später die WM in Cortina d`Ampezzo. Während die Italiener durch den Rückzug von der Bewerbung eine Stunde vor dem Wahlgang damit zum dritten Mal in Folge leer ausgingen, dürfen die Schweizer die WM planen. Ein provisorischer Etat über 68 Millionen Franken steht bereit, das Konzept basiert auf den erfolgreichen Titelkämpfen von 2003.

Verlierer Are

Eine Niederlage dürfte man bei einzigen verbliebenen Mitbewerber Are (SWE) einkalkuliert haben - immerhin fanden dort zuletzt 2007 die Weltmeisterschaften statt. Doch der Rückzug von Cortina schmälert die Erfolgsaussichten der Schweden für eine WM 2019 erheblich. Immerhin: Drei von 15 Stimmen erhielt Are beim Kongress.

Einen Rückblick auf die WM 2003 in St. Moritz findet ihr hier:
WM 2003 in St. Moritz