In der 2b-Redaktion bei Münster ist neues Material von Gerwig Löffelholz eingetroffen - alle wissen: Die unscheinbare Daten-CD enthält einmal mehr zahllose Bilder, die in unser Redaktionssystem integriert werden wollen; was viel Arbeit erfordert wird anschließend über lange Jahre hochwertiges Bildmaterial für unsere Artikel zur Verfügung stellen.

Alpiner Skiweltcup und Berge:
Gerwig Löffelholz besucht seit eineinhalb Jahrzehnten alpine Weltcup-, Europacup- und FIS-Rennen. Wir als Redaktion profitieren von diesen exklusiven Fotos - in Zukunft lichtet Gerwig für uns auch Gipfel und andere bergsportrelevante Motive ab.

Selbst Alpiner:
Skirennen verfolgte Löffelholz auch schon früher am Fernseher: "Ich bin selber ein begeisterter Skifahrer." Mit entsprechendem Einsatz ist er heute bei den offiziellen Ski-Rennen der höchsten Kategorien vor Ort.

Das erste Weltcuprennen:
"Mein erstes Weltcup-Rennen der Damen habe ich 1987 in
Schwarzenberg (Bregenzerwald) besucht. Zu dieser Zeit war
Maria Walliser bereits ein großer Skistar und es hat mir sehr imponiert, dass sie nach der Zieldurchfahrt gleich zu ihrem Fanclub eilte und sich dort lange aufhielt" - an jenem Tag fotografierte Gerwig den Fanclub und seine Protagonistin Walliser; ein Kontakt war schnell gemacht und Löffelholz bald selbst Mitglied.

Hautnah am Geschehen:
Aufgrund seiner regelmäßigen Besuche von Weltcup-Veranstaltungen mit dem Fanclub konnte der Fotograf die Skistars vis-a-vis erleben und kennenlernen: "Oft saß man nach dem Rennen mit den Skifahrerinnen im Mannschaftshotel und hat sich unterhalten."

Vreni Schneider:
Sehr gute Kontakte ergaben sich auch zu Vreni Schneider, der Schweizerin, die lange Jahre zu den großen Dominatorinnen des alpinen Skisports zählte - dazu Gerwig: "Es hat mich immer sehr gefreut, dass sie mir stets eine Postkarte oder einen Brief schrieb, wenn ich ihr einige Bilder von ihr zugesandt hatte."

Fanklubs:
Nach dem Rücktritt von Maria Walliser im Frühjahr 1990 besuchte Löffelholz die Weltcup-Rennen für einige Jahre mit einer guten Bekannten vom Maria Walliser Fanclub und mit den Fans vom Schweizer Fanclub Martina Ertls: "Der Fanclub von Martina Ertl aus der Schweiz ist ein gutes Beispiel dafür, dass es bei den Fans nicht zu sehr auf die Nationalität der Aktiven ankommt, sondern auf die Person für die man 'fänen' will. Auch andere Fanclubs haben oft viele Mitglieder aus anderen Regionen und Ländern in ihren Reihen. Der Skizirkus mit seinen Skisportlern, Trainern und Fans ist wie eine große Familie."

Sonja Nef:
Die Schweizerin Sonja Nef ist Gerwig Löffelholz das erste Mal 1993 beim Weltcup in Cortina d´Ampezzo (ITA) aufgefallen, wo sie mit einer hinteren Startnummer am Start war. Seit geraumer Zeit ist Löffelholz Mitglied im Sonja Nef Fanclub und er lieferte wiederholt auch hervorragende private Bilder, jenseits der Rennen: "Es ist immer schön, den fast familiären Kontakt zu einem Skistar zu haben", meint Gerwig.
Als Sonja Nef ihren Glückstag hatte und Weltmeisterin in
Sankt Anton (AUT, 2001) wurde, hatte Gerwig Löffelholz seinen Pechtag. Nach der Siegerehrung am Abend rutschte er auf dem Weg in die Fußgängerzone aus und brach sich den Innenknöchel und das Wadenbein; ein Band war ebenfalls abgerissen: "So landete ich am nächsten Tag im Krankenhaus in Immenstadt und konnte den tollen Empfang von Sonja in Grub leider nicht miterleben."

Fans im Skisport:
Laut Gerwigs Auffassung hilft es dem Skisport, wenn viele Ski-Fans an den Rennen als Zuschauer teilnehmen: "Das gibt ein ganz anderes Bild für die Fernsehzuschauer, als wären nur wenige Fans dabei. Man stelle sich mal ein Weltcup-Rennen vor, bei dem kaum Fans anwesend sind, die Stimmung machen. Das Rennen wäre für die Fernsehzuschauer bestimmt nicht so interessant. Ein Rennen mit gutem Besuch lässt sich doch ganz anders vermarkten und hilft dadurch indirekt dem Alpin-Skisport."

Gerwigs Ausblick:
"Für die Skisportler allgemein und vor allem für die Sportler vom Deutschen Skiverband (DSV) wünsche ich mir, dass sie von oben noch stärker unterstützt werden, damit der Jugendnachwuchs noch mehr gefördert werden kann und dass auch entsprechende Ausbildungsstätten gefördert werden."

Es begann als Hobby:
Was bei Gerwig Löffelholz mit Spaß und als Hobby begann, ist für uns als Redaktion zu einer festen Größe unserer täglichen Arbeit geworden. Dank seiner regelmäßigen Reisen steht uns permanent neues, aktuelles Bildmaterial zur Verfügung. Zudem erreichen uns über Gerwig immer wieder Neuigkeiten aus dem alpinen Weltcupzirkus.
Dafür danken wir ihm und wir wünschen uns, dass Gerwig Löffelholz dem alpinen Weltcup-Geschehen bis auf weiteres erhalten bleibt. Weiter so, Gerwig! Und immer schön die Kamera vor dem Auge lassen ...

Kontakt Gerwig Löffelholz:
mail: Gerwig.Loeffelholz@t-online.de