Ein Schneesturm im August, powdern im Juli? Auf den alpinen Gletschern sind das kühlen Sommern vorbehaltene Ausnahmen, in den Skiarealen der südlichen Hemisphäre hingegen regelmäßige Highlights. Sogar auf Breitengraden, die diesseits des Äquators allenfalls für Sandstürme gut sind. Der Grund: Wegen des riesigen antarktischen Eiskontinents ist es auf der Südhalbkugel rund ein Grad kühler als bei uns. Trotzdem gibt es nur rund 80 Skigebiete, denn die Landmassen Südamerikas, Afrikas und Australiens reichen nicht bis in hohe Breiten vor und die Menschen leben dort in Städten, wo Schnee so selten ist, wie Regen in der Sahara – schlechte Voraussetzung für das Verbreiten einer Wintersporttradition. Die brachten europäische Einwanderer mit, im australischen Goldgräbernest Kiandra lieferten sich norwegische Bergleute schon 1850 die ersten Skirennen. Die technische Erschließung startete rund 100 Jahre später. Heute bieten Chile und Argentinien sowie Neuseeland und Australien einige bestens ausgestattete Skigebiete, die auch in ihren Dimensionen teilweise mit Arealen in den Alpen mithalten können. Landschaftlich bieten sie ein teils faszinierendes Kontrastprogramm und bereisenswert sind diese Länder auch ohne Ski im Gepäck.

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