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Fünf Gründe warum Anfänger im Frühling Skifahren lernen sollten

14. Februar 2019 | Skiinfo

Fünf Gründe warum Anfänger im Frühling Skifahren lernen sollten- ©Big Bear Mountain Resort

Bei Sonnenschein haben Kinder mehr Spaß am Skifahren

Copyright: Big Bear Mountain Resort

Skifahren zu lernen, das kann im tiefsten Winter eine anstrengende und auch deprimierende Sache sein. Besser ist es da, den Winter an sich vorüber ziehen zu lassen und das Üben auf den Frühling zu verschieben. Warum? Na dafür gibt es einen Haufen Gründe, wir stellen euch ein paar vor!

 

Grund 1: Keine kalten Finger &  Zehen


(Fast) nichts kann einem beim Skifahren so die Laune verderben wie kalte Füße und Finger. Und die bekommt man an kalten Januartagen garantiert! Nicht so hingegen an milden Frühlingstagen. Die Formel ist einfach: Warme Finger & warme Füße = gute Laune! Warme und gut durchblutete Gliedmaßen haben zudem noch den Vorteil, dass man mehr Gefühl für das Material hat (Ski, Skistöcke) und diese besser einsetzen kann.

Draußen in der Sonne sitzen, gemütlich essen und trinken - das macht gute Laune! Auch wenn es ja nicht unbedingt mit Pepsi und Burger sein muss ;)   - © Big Bear Mountain Resort

Draußen in der Sonne sitzen, gemütlich essen und trinken - das macht gute Laune! Auch wenn es ja nicht unbedingt mit Pepsi und Burger sein muss ;)

Copyright: Big Bear Mountain Resort


Grund 2: Sonne & bessere Sicht


Gute Sichtverhältnisse machen das Skifahren um einiges leichter. Gerade Anfänger haben es bei diffusem, tiefstehendem Licht, bei Nebel, schlechter Sicht, Schneefall oder einfach bei widrigem Wetter doppelt schwer. Denn sie verlassen sich oft noch deutlich mehr auf ihren Sehsinn als versierte Skifahrer, die mehr Gefühl für den Untergrund und für Abstände haben.

Und noch eine Auswirkung von Sonnenschein: Die Laune ist viel besser! Während an kalten Schneetagen alle dick eingemummelt damit beschäftigt sind, nicht die Lust am Skifahren zu verlieren, hat man im Frühling oftmals deutlich mehr Spaß. Zudem muss man sich nicht mit den ganzen Cracks herumschlagen, die an Powdertagen auf jeden Fall die erste Line ziehen wollen.


Grund 3: Kürzere Wartezeiten an den Liften


Während in den Ferienzeiten im Winter die Skigebiete oftmals sehr voll sind, ist spätestens ab Ende März auf den Pisten und vor allem auch an den Liften deutlich weniger los. Vor allem in den Skigebieten mit etwas älteren und langsameren Liftanlagen, aber auch in den sehr beliebten Ferienregionen, macht das etwas aus. Von Stehen in einer Schlange hat noch niemand Skifahren gelernt! Als Anfänger zwischen jeder Abfahrt erstmal 15 Minuten am Lift anstehen? Das laugt aus, man kühlt ab, die Muskeln sind nicht mehr aktiviert und oben auf dem Berg angekommen startet man wieder ganz von vorne.

Auf der Hütte gibts Stärkung  - © Lenzerheide Marketing und Support AG

Auf der Hütte gibts Stärkung

Copyright: Lenzerheide Marketing und Support AG


Grund 4: Gute Angebote in den Skigebieten


Im Frühling zum Ende der Saison haben viele Skigebiete tolle Angebote und Spezialpreise - nicht nur für günstige Lifttickets, sondern auch beim Skiverleih, bei den Unterkünften und sogar in den Skishops. Wem das Skifahren also über Weihnachten oder in den Faschingsferien einfach viel zu teuer ist, der findet zum Ende der Saison mit Sicherheit das passende Angebot.

Schön weiche Pisten machen das Skifahren lernen zum Vergnügen  - © Big Bear Mountain Resort

Schön weiche Pisten machen das Skifahren lernen zum Vergnügen

Copyright: Big Bear Mountain Resort


Grund 5: Der Schnee ist weicher

 

Stürze bleiben beim Skifahren nicht aus, irgendwann haut es jeden mal auf die Piste. Da ist es doch besser, wenn der Schnee durch warme Temperaturen und Sonnenschein aufgeweicht und nicht bretthart ist. Die Chancen, dass man im Frühling auf eine weiche, aufgefirnte Piste fällt, sind deutlich größer als im Januar oder Februar, wenn die Durchschnittstemperatur im Alpenraum am niedrigsten ist und die Pisten meist durchgefroren und hart sind. Neben dem Sicherheitsaspekt beim Stürzen ist auch das Fahren auf weicheren Pisten für Anfänger leichter: Die Kanten greifen besser im Schnee, man rutscht nicht soviel und der weichere Schnee bremst deutlich mehr als eine platte, harte Piste. Einziger Nachteil: Im Frühling bilden sich schneller Buckel und das Fahren ist meist etwas anstrengender, weil der nasse Schnee mehr Widerstand bietet.

 

Kennt ihr noch mehr Gründe? Nutzt doch unten die Kommentarfunktion, wir freuen uns auf eure Meinungen!

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