Wer glaubt, nur die Italiener können „Dolce Vita“, hat sich geirrt. Denn auch im winterlichen Oberjoch kombiniert sich bayerische Gemütlichkeit mit einer gehörigen Portion „süßem Leben“. Und das fängt im Panoramahotel Oberjoch schon in den frühen Morgenstunden an. Mamma mia, dieser Ausblick! Den Vorhang beiseitegeschoben, eröffnen sich dem Betrachter die Allgäuer Hochalpen. Und mal ehrlich: Was gibt es motivierenderes als einen Blick auf die verschneiten Gipfel? Willkommen im Dolce Vita, willkommen im Winter-Urlaub in Bayern!

 

Un cafe!

Um am Morgen richtig in die Gänge zu kommen, braucht es einen Kaffee. Vor allem in Hinblick auf die sportlichen Wintervergnügungen, die der Tag so bringen wird. No problemo, im Panoramarestaurant des Vier Sterne Superior Hotels wird das Frühstück serviert – neben Kaffee-Spezialitäten des Baristas. Ganz „unitalienisch“ biegen sich hier mit Bergblick die Balken: Von verschiedensten Brotsorten über Wurst- und Käsespezialitäten des Allgäus bis hin zu hausgemachten Marmeladen und Süßspeisen findet der Gast hier alles, was den Gaumen glücklich macht. Wer es „südländischer“ mag, lässt sich einen Cappuccino und ein hausgemachtes Hörnchen auf das Zimmer bringen. So oder so: Die Grundlagen für den Skitag sind gegeben. Oh, che bello!

 

Andiamo auf die Piste!

Im höchsten Bergdorf Deutschlands ist der Weg auf die Piste nicht weit. Versprochen! Zwei Minuten und 150 Meter sind es von der Lobby zu der Talstation der Iselerbahn Oberjoch. Von dort sind es nochmals ein paar Minuten zur Bergstation am Fuße des Iselers. Auf knapp 1600 Metern über dem Meeresspiegel wird man mit der schieren Schönheit der Allgäuer Bergwelt konfrontiert. Im Nordwesten die sanft-hügeligen Ebenen des Alpenvorlands, im Süden die hochaufragenden Allgäuer Hochalpen. Direkt vor den Augen das Gipfelmassiv von Iseler und Kühgund, deren Hänge die insgesamt 32 Pistenkilometer des Skigebiet Oberjochs ausmachen. Von der Bergstation der Iselerbahn führen drei rote Pisten zurück ins Tal. Aber auch zwei ausgeschriebene Skirouten locken mit Pulver und Backcountry-Feeling. Erfahrene Skifahrer ziehen auf der Skiroute „Iselerkar“ und „Ochsenalpe“ ihre Spuren in den Schnee. Selbstverständlich nach hinlänglicher Prüfung der Lawinensituation und der Schneeverhältnisse. Die schwarze Piste direkt an den Liftstützen ist gleichzeitig das Trainingsgelände der deutschen Slalom- und Riesenslalom-Athleten um Felix Neureuther. Die trainieren regelmäßig im Alpinen Trainingszentrum Allgäu am Iseler. Seit 2006 ist dieser Bundes-Stützpunkt die offizielle Trainings- und Wettkampfstätte für die Disziplinen Slalom und Riesenslalom. Da kann man sich unter nächtlicher Flutlicht-Beleuchtung noch was abschauen.

 

Wintersport mit Amore!

Erst letztes Jahr wurde das Skigebiet Oberjoch Hindelang umfassend modernisiert: Die drei neuen Sesselbahnen „Zubringer“, „Wiedhang“ und „Grenzwies“ bieten nicht nur beheizte Sitze, sondern auch einen unkomplizierten und schnellen Fahrtkomfort. Apropos: Der erste Schlepplift Deutschlands wurde 1942 hier in Oberjoch in Betrieb genommen. Den gibt es heute freilich nicht mehr, der Pioniergeist ist den Oberjochern allerdings geblieben. Dass Deutschlands höchst gelegenes Bergdorf über das größte Allgäuer Loipennetz verfügt, versteht sich fast von selbst. Drei Naturrodelbahnen, ein Panoramaweg und der Skipass „Superschnee“ für die drei Skigebiete Allgäu, Tirol, Kleinwalsertal machen aus dem Winterspaß einen Wintersporturlaub. Auf freiwilliger Basis versteht sich.

So oder so: Pistengaudi und winterliche Bergluft machen hungrig. Ein absolutes Highlight der winterlich-bayerischen Kulinarik findet man in der Meckatzer Sportalp. Praktischerweise an der Talstation der Iselerbahn und in Gehdistanz zum Panormahotel. Man könnte die Meckatzer Sportalp wohl als den Prototypen einer urigen Almhütte verstehen, die den Sprung in die Moderne gewagt hat - ohne dabei seine Gemütlichkeit zu verlieren. Der hungrige Wintersportler nimmt in der Bauernstube neben dem offenen Kamin Platz und bestellt sich deftige Allgäuer Spätzle oder ein Bergbauerngröstl mit Fleisch vom Allgäuer Färsenrind. Und eine Dampfnudel zum Nachtisch. Gusto fantastico!

 

Der Abend, finalmente a casa

Die müden Muskeln, das winterliche Frösteln oder die sonnenverbrannte Nase finden im Alpin Spa des Panormahotels Oberjoch Linderung. Von wohltuenden Massagen mit warmen Kräuterölen, über einen oder mehrere Saunagänge oder einer Gesichtsbehandlung mit hochalpinen Essenzen von Alpienne: Das Wellness-Erlebnis gehört zum Winterurlaub dazu wie die Allgäuer Butter auf das Bauernbrot. Das gibt es als Beilage zum Fünf-Gänge-Menü im Panoramarestaurant. Danach darf sich der Wintersportler endlich in das weiche Bett fallen lassen. Und von einem weiteren Wintertag im höchsten Bergdorf Deutschlands träumen. Vielleicht eine Skitour? Oder doch lieber ein Rodelausflug mit der ganzen Familie? Tutto è possibile im bayerischen Winterurlaub.