Nach etwa 1,5 Metern Neuschnee und weiteren Schneefällen am Dienstag ist Zermatt von der Außenwelt abgeschnitten. Am Morgen fiel im Ort über zwei Stunden lang komplett der Strom aus. Schneemassen hatten die Kabel beschädigt. Die An- und Abreise nach und von Zermatt war am Dienstag nicht möglich. Die Bahnstrecke zwischen Täsch und Zermatt wurde aufgrund sehr großer Lawinengefahr komplett gesperrt. Gäste wurden gebeten, die Hotels und Ferienwohnungen nicht zu verlassen. Auch das Skigebiet blieb natürlich geschlossen.

In einer Mitteilung auf der Website von Zermatt heißt es:

"Sämtliche Winterwanderwege & das Skigebiet bleiben auf weiteres geschlossen - befolgen Sie die Anweisungen der Behörden - damit die Räumungsarbeiten reibungslos durchgeführt werden können, bitten wir Sie in den Gebäuden zu bleiben. Die An- und Abreise ist Zurzeit nicht möglich. Es besteht die Möglichkeit von weiteren Stromausfällen. 

Nächstes Update: ca. 17.00 Uhr"

In der NZZ wird Janine Imesch von Zermatt Tourismus zitiert. «Die Situation im Dorf ist gelassen, die Stimmung ist gut. Die Lage ist fast schon romantisch.» Niemand sei nervös, besonders ältere Generationen seien solche Situationen bereits gewöhnt, sagte Imesch weiter. 

Auch in Saas Fee geht derzeit nichts: Bis spätestens Mittwochmittag sei der Ort nicht erreichbar, so Claudine Perrothon, Mediensprecherin von Saas-Fee Tourismus. Alle Schulen haben geschlossen, aufgrund der Lawinenwarnstufe 5 herrscht auch hier Ausnahmezustand.