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Urbane Seilbahn in München wird immer wahrscheinlicher

11. Oktober 2018 | Skiinfo

Urbane Seilbahn in München wird immer wahrscheinlicher- ©Markus Hannich im Auftrag StMB

Informationsfahrt zum Thema "Urbane Seilbahnen": Bayerns Verkehrsministerin Ilse Aigner in der Patscherkofelbahn mit einem Vertreter der Doppelmayr Seilbahnen GmbH

Copyright: Markus Hannich im Auftrag StMB

Eine urbane Seilbahn in München als Teil des Öffentlichen Nahverkehrs – laut Staatsministerin Ilse Aigner stehen die Ampeln dafür  auf grün. In einem Brief an Münchens Oberbürgermeister Dieter Reiter teilte Aigner mit, dass das Bayerische Gemeindeverkehrsfinanzierungsgesetz (BayGVFG) die staatliche Förderung des Baus und Ausbaus von Seilbahnen als "Bahnen besonderer Bauart" ermöglicht. Auch Geld für eine Machbarkeitsstudie soll es geben.

Erste Voraussetzung: Eine solche Seilbahn muss regulärer Bestandteil des Nahverkehrsnetzes sein und in die örtliche Tarifstruktur eingebunden werden. Genau dies sieht die Münchner Ideenskizze vor: Die etwa 4,5 Kilometer lange Strecke am Frankfurter Ring soll als Tangentiale drei U-Bahnhöfe miteinander verbinden. Zweite Voraussetzung ist, dass die Wirtschaftlichkeit der Seilbahn in einer Kosten-Nutzen-Untersuchung nachgewiesen werden muss. Liegen diese Voraussetzungen vor, kann der Bau einer urbanen Seilbahn auch nach dem Bayerischen Finanzausgleichsgesetz (BayFAG) mit staatlichen Mitteln unterstützt werden.

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Urbane Seilbahn in München - © Schörghuber Unternehmensgruppe
Urbane Seilbahn - Projekt in München - © Schörghuber Unternehmensgruppe
So könnte der Streckenverlauf einer Seilbahn in München aussehen - © Schörghuber Unternehmensgruppe
 

Aigner stellt München auch Mittel für Machbarkeitsstudie in Aussicht

 

Auch was eine Kosten-Nutzen-Untersuchung anbelangt, kann die Landeshauptstadt München auf Förderung hoffen. "Bundesverkehrsminister Andreas Scheuer hat mir zugesagt, dass sein Ministerium für eine Machbarkeitsstudie zu urbanen Seilbahnen aufkommen wird. Ich gehe davon aus, dass damit auch die konkrete Untersuchung am Frankfurter Ring finanziert werden könnte", so Aigner.

Seit die Öffentlichkeit am 11. Juli von der Idee einer Seilbahn für München erfuhr, wurde das Thema im Bayerischen Staatsministerium für Wohnen, Bau und Verkehr vorangetrieben. Aigner: "Ich habe mich auf verschiedenen Ebenen für das Thema stark gemacht, um den Weg dafür zu bereiten, dass die Seilbahntechnik als neue Mobilitätsoption im öffentlichen Nahverkehr Fuß fassen kann. Aus meiner Sicht könnte der nächste Schritt bereits ein Beschluss des Münchner Stadtrates sein, eine Machbarkeitsstudie zu einer Seilbahn über dem Frankfurter Ring in Auftrag zu geben."

 

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