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Neue Sesselbahn am Brauneck geplant: Alpenplus-Skigebiete vor dem Saisonstart

14. November 2018 | Skiinfo | Alpenplus

Skigebiete in diesem Artikel: Sudelfeld, Brauneck - Wegscheid, Rottach-Egern - Wallberg, Spitzingsee - Tegernsee

Impressionen aus der Skiregion Brauneck

Impressionen aus der Skiregion Brauneck

Copyright: Norbert Eisele-Hein

Die fünf Alpenplus-Skigebiete Brauneck-Wegscheid, Lenggries, Sudelfeld, Wallberg und Spitzingsee-Tegernsee stehen in den Startlöchern für die Saison 2018/2019. In einem Pressegespräch wurden nun die Neuheiten präsentiert und auch der Neubau einer Sesselbahn am hinteren Brauneck bekanntgegeben.

 

Skiregion Brauneck-Wegscheid: Planungen für den Neubau einer 6er-Sesselbahn am Brauneck laufen

 

Kurz vor der letzten Wintersaison stand das Skigebiet Brauneck vor einer zukunftsweisenden Herausforderung. Die Lifte im Finstermünzkessel am hinteren Brauneck konnten vom bisherigen Inhaber aus Altersgründen nicht mehr weiter betrieben werden und standen zum Verkauf. Die Brauneck - und Wallbergbahnen GmbH, die die Kabinenbahn, den Garland- und den Ahornlift im Skigebiet betreibt und vor zwei Jahren erst den neuen Milchhäuslexpress gebaut hat, entschloss sich schließlich die Lifte zu übernehmen.

Zum einen aus Respekt vor einem der Lift-Pioniere am Brauneck, zum anderen, um sicherzustellen, dass das Skigebiet Brauneck-Wegscheid in der bisherigen Form erhalten bleiben kann. Ein enorm wichtiger Aspekt für die Tourismusregion Lenggries und Tölzer Land. Wintersport hat hier eine lange und erfolgreiche Tradition und das Skigebiet ist ein wichtiger Wirtschaftsfaktor, der Arbeitsplätze nicht nur bei den Bergbahnen und in der Gastronomie schafft und sichert, sondern auch bei den Übernachtungsbetrieben, im Einzelhandel und im Handwerk.

Nun plant die Brauneck - und Wallbergbahnen GmbH, die alte Finstermünzbahn, eine Doppelsesselanlage aus dem Jahre 1976, durch eine moderne 6er-Sesselbahn mit Wetterschutzhauben, beheizten Sitzen, automatischer Verriegelung und höhenverstellbarem Förderband für den sicheren und komfortablen Einstieg von Kindern zu ersetzen. Die neue Schrödelsteinbahn der Firma LEITNER ropeways wird in der Stunde 2.400 Personen befördern und damit die Anstehzeiten im „Nadelöhr“ zwischen Bayern- und Florihang deutlich verkürzen. Auch die Beschneiung wird auf die Abfahrten im Finstermünzkessel erweitert. Das Wasser dafür kommt aus dem 2012 erbauten Speichersee am Garland.

Die Genehmigungsverfahren für den Bau der Bahn und der Beschneiung laufen bereits. Baubeginn ist für April/Mai 2019 geplant.

Die neue Schrödelsteinbahn in der Skiregion Brauneck-Wegscheid  - © Brauneck-Wegscheid

Die neue Schrödelsteinbahn in der Skiregion Brauneck-Wegscheid

Copyright: Brauneck-Wegscheid
 

Weiterführende Informationen zur Skiregion Brauneck-Wegscheid

 

Eine knappe Autostunde südlich von München im malerischen Isarwinkel gelegen war das traditionsreiche Skigebiet Brauneck-Wegscheid in der Vergangenheit Schauplatz von Weltcups und Meisterschaften, in denen es mit einer Menge Adrenalin zur Sache ging. Mit dem anspruchsvollen Garland und seiner Weltcupabfahrt steht das Brauneck für sportlichen Anspruch. Dennoch kann das Skiparadies im Isarwinkel nicht nur „schwierig“ – es ist sozusagen das Markenzeichen des Gebiets, dass hier rabenschwarze Pisten neben Familienhängen liegen und sich Anfänger, Kinder und Athleten das Bergpanorama teilen. Vor diesem Hintergrund wurden in den vergangenen acht Jahren mehr als 20 Millionen in die Modernisierung und den Komfort des Skigebietes investiert, zuletzt in den hochmodernen Milchhäusl-6er-Express mit Sitzheizung und Einstiegshilfe für Kinder und die Vollbeschneiung der beliebten Familienabfahrt.

Am Brauneck sorgen insgesamt sieben DSLV-geprüfte Ski- und Snowboardschulen und drei Kinder-Areale dafür, dass die Kleinen schnell, sicher und mit jeder Menge Spaß die ersten Schwünge im Schnee ziehen können. Auch kulinarisch ist am Brauneck für jeden Geschmack etwas dabei in den urbayerischen und außergewöhnlich schönen Almhütten, die so charakteristisch sind für das Brauneck, oder im Panoramarestaurant an der Bergstation der Brauneck Kabinenbahn. Hier lohnt sich auch für Nicht-Skifahrer ein Besuch. Der fast vollständig verglaste Rundbau verfügt über eine große Außenterrasse und bietet neben guter regionaler Küche einen traumhaften Blick auf die umliegende Vor- und Hochalpenwelt. Der Zugang zum Restaurant ist barrierefrei.

Veranstaltungstipps

Dein Winter. Dein Sport. und Tölzer Land Tourismus laden ein zur Veranstaltung „Dein Winter. Dein Sport. regional“ mit spannender Podiumsdiskussion am Mittwoch, 14. November 2018, 18.00 Uhr im Kurhaus Bad Tölz

Am 17. März 2019 findet am Jaudenhang in Wegscheid das Münchner Schneefest statt. Acht Münchner Profi Ski- und Snowboardschulen ermöglichen diesen Tag im Schnee für die ganze Familie und schicken dafür ihre besten Lehrer ans Brauneck. Auf dem Programm stehen unter anderem: Kinderland, Easy Funpark, Biathlon, Speedrennen, LVS -Training, Ski-/Snowboardlehrernachwuchstraining uvm. Das Coaching findet in kleinen Gruppen zu max. 8 Teilnehmern statt. Die Anfahrt wird per Bus organisiert.

 

Zukunftsorientiertes Sudelfeld – der Weg zur modernen Wintersportdestination

 

Seit über 100 Jahren Münchner Hausberg: Bereits in den 1920er Jahren haben sich die Herrschaften aus der Landeshauptstadt am Sudelfeld zum Skifahren eingefunden und vor etwa 70 Jahren hat man das Gebiet mit ersten Liften erschlossen. Im Sommer 2014 wurde mit einer umfassenden Modernisierung begonnen: Die erste Phase umfasste die Erweiterung der Beschneiungsanlagen, den Bau eines Naturspeichersees und der 6er -Sessel -Waldkopfbahn samt modernem Servicecenter an der Waldkopf-Talstation. Der nächste Schritt in Richtung Zukunftsfähigkeit wurde mit der Errichtung der neuen Actionwelt mit Snowpark und Freeridecross für die Saison 2015/16 umgesetzt.

Im Jahr 2016/17 wurde die Beschneiung nochmals erweitert und die Freeridecross-Strecke auf 850 m verlängert. Ein weiterer Meilenstein war die Inbetriebnahme der neuen 8er-Sesselbahn Sudelfeldkopf zwischen Grafenherberg und dem Sudelfeldkopf im Dezember 2017. Mit einer Förderleistung von 3.500 Gästen pro Stunde ist die Sudelfeldkopfbahn eine der schnellsten Sesselbahnen Deutschlands. Für eine komfortable und sichere Auffahrt sorgen beheizbare Sitze und Wetterschutzhauben sowie verriegelbare Schließbügel, welche erst bei Einfahrt in die Bergstation öffnen. Speziell das höhenverstellbare Förderband in der Talstation ermöglicht Kindern einen komfortablen und sicheren Einstieg. Befördert werden nicht nur Wintersportler sondern auch Fußgänger zeitgemäß, schnell und sicher auf das Obere Sudelfeld. In der ersten Saison beförderte der neue 8er-Sessel rund 690.000 Personen auf den Sudelfeldkopf.

Skiparadies Sudelfeld 2018/19: Events

- 16. Dezember 2018: Saison Opening mit spannendem Rahmenprogramm und Kinderfreifahrtag
- 20. Januar 2019 Family Action Day – Schnuppern in die Actionwelt und Familien-Contest
- 10. Februar 2019: Kids on Snow – Schneespaß für 4- bis 12-Jährige
- 23. Februar 2019: Show the best Trick – Snowpark Session
- 23. März 2019: Frühjahrs Happening - u.a. Neuheiten-Tests, Guidings, Blick hinter die Kulissen
- 23.10.2018: Auszeichnungen Internationaler Skiarea Test • Aufsteiger des Jahres 2018 D • Internationale Pistengütesiegel • Seilbahner des Jahres 2018 • Beliebteste Skihütte 2018

 

Bilder & Videos

Beste Bedingungen in Brauneck - © Norbert Eisele-Hein
Die neue Schrödelsteinbahn in der Skiregion Brauneck-Wegscheid - © Brauneck-Wegscheid
6er-Sessel am Sudelfeld - © Tourist Information Oberaudorf/Yvonne Tremml
Brauneck Bergbahn - © Brauneck-Bergbahn, Hubert Walther

Alle anzeigen

 

Skigebiet Spitzingsee-Tegernsee: Ausgezeichnet

 

Das Skigebiet Spitzingsee-Tegernsee hat während des letzten Winter zwei Auszeichnungen erhalten: einmal das Prädikat „Geprüftes Skigebiet“ von der Stiftung Sicherheit im Skisport und von skiresort.de wurde es zum Testsieger 2018 in der Kategorie „Geheimtipp: Weltweit führendes Skigebiet bis 20 km Pisten“ gekürt.

Snowpark wird Funslope

Der Snowpark an der Unteren Firstalm war mit seiner bisherigen Ausstattung und den großen Schanzen auf sehr versierte Fahrer ausgelegt. Diese Ausrichtung war auch mit den damaligen Sponsoren BURTON und später dem Autobauer MINI abgestimmt. Da die bisherigen Sponsoren mittlerweile andere Ziele verfolgen und die Verträge am Spitzingsee nicht verlängert wurden, war es an der Zeit, dass Konzept zu überdenken. Ab kommenden Winter wird das Skigebiet daher auf einen Funslope mit einfacheren Sprüngen und Hindernissen setzen, der eine breitere Zielgruppe ansprechen soll.

 

Weiterführende Informationen zum Skigebiet Spitzingsee-Tegernsee

Das hoch über dem Schliersee liegende Gebiet gilt als perfekte Wintersportdestination für Einsteiger, Fortgeschrittene und Familien: Die vorwiegend mittelschweren Pisten sind für Genuss-Skifahrer ideal, aber auch Einsteiger und Adrenalin-Junkies finden hier ihre perfekten Momente: Rund um den Stümpfling erwarten Sie auf 1.100 bis 1.600 Metern Abfahrten zum genießen, kurze aber knackige Pisten für Könner oder die lange anspruchsvolle Grünsee-Abfahrt, die beides verbindet. Jede Woche Donnerstag und Freitag zwischen 18.30 und 21.30 Uhr steht Pistenvergnügen im Flutlicht an der Stümpflingabfahrt auf dem Programm. 31 Halogen-Strahler sorgen für die perfekte Ausleuchtung der für die Abende immer frisch präparierten Pisten. Die Jagahütt’n direkt an der Bergstation der Stümpflingbahn und viele andere urige Almen und Berggasthöfe laden im gesamten Gebiet zum Einkehrschwung ein und bieten hausgemachte Spezialitäten. Kinder, Anfänger und Wiedereinsteiger sind bei den lokalen DSLV-geprüften Skischulen bestens aufgehoben und wer keine eigene Ausrüstung hat oder die neuesten Trends ausprobieren will, leiht sich die komplette Ausrüstung einfach bei den örtlichen Verleihstationen

 

Wallberg: Naturrodeln mit Aussicht und Anspruch

 

Der Wallberg ist Sommer wie Winter nicht nur einer der beliebtesten Aussichtsberge in der Region. Die 6,5 km lange Naturrodelbahn am Wallberg gehört zu den längsten Naturrodelbahnen Deutschlands und ist in der Wintersaison ein wahrer Besuchermagnet. Die Strecke ist sportlich anspruchsvoll und für Kleinkinder nicht geeignet. Festes Schuhwerk mit gutem Profil und schneetaugliche Kleidung sind ein Muss, Helm und Schneebrille sind zu empfehlen. Wer keinen eigenen Schlitten dabei hat, kann sich an der Talstation der Wallbergbahn einen Rodel leihen. Doppel-Olympiasiegerin und Weltmeisterin im Rennrodeln Natalie Geisenberger ist Werbepartnerin der Wallbergbahn und in ihrer Freizeit ein gern und oft gesehener Gast am Wallberg. Das Panoramarestaurant mit seinem 270-Grad-Rundumblick liegt direkt an der Bergstation der Wallbergbahn und verwöhnt mit seiner ausgezeichneten regionalen Küche Rodler, Sonnengäste, Kircherlbesucher, Tourengeher, Hochzeitsgäste und alle, die es sonst noch auf den schönen Aussichtsberg am Tegernsee zieht.

Für versierte Skifahrer und Snowboar der ist die nicht präparierte Skiroute über den Erlen-und Glaslhang insbesondere bei Neuschnee eine Attraktion. Die 3,2 Kilometer lange Abfahrt war früher FIS-Strecke und auch im präparierten Zustand eine echte Herausforderung. So ist sie auch heute nur wirklich guten Fahrern zu empfehlen.

Zahlen und Fakten zur Naturrodelbahn am Wallberg

- Streckenlänge Rodelbahn: 6,5 Kilometer
- Höhenunterschied: 825 Meter
- Abfahrtsdauer: circa 30 Minuten
- Streckenverlauf: Start am Wallberg-Panoramarestaurant in 1.620 Meter Höhe, über die Wallbergmoosalm hinunter zur Talstation der Wallbergbahn in Rottach-Egern.
- Anspruch: sportlich, für Kleinkinder nicht geeignet
- Rodelverleih: bei Rodelbetrieb täglich von 8:45 bis 15:30 Uhr (Leihgebühr fünf Euro pro Tag zzgl. Pfand)
- Empfohlene Ausrüstung: festes Schuhwerk mit gutem Profil, Winterbekleidung, Helm und Schneebrille

Die Rodelbahn wird jede Nacht frisch präpariert und ist zwischen 17 Uhr abends und 9 Uhr morgens gesperrt. Tagsüber ist die Präparierung wegen des laufenden Rodelbetriebes nicht möglich. Hunde und Airboards sind nicht erlaubt.

Wallbergbahn: Bergfahrt täglich ab 8:45 Uhr, letzte Talfahrt täglich um 16:30 Uhr. Die Nutzung der Rodelbahn ist kostenfrei und erfolgt auf eigene Gefahr. Panoramarestaurant: (1.632 Meter) mit 270 G rad Glasfront und großer Sonnenterrasse Anreise mit dem PKW: Von München über die A8 Richtung Salzburg (Ausfahrt Holzkirchen/ Tegernseer Tal) nach Rottach -Egern (kostenlose Parkplätze an der Talstation). Anreise mit Bahn und Bus: Ab München Hbf mit der Bayerischen Oberlandbahn im Stundentakt nach Tegernsee, vom Bahnhof aus mit RVO - Bussen weiter zur Talstation

 

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