Skiinfo verwendet Cookies, um das Website-Angebot zu optimieren, personalisieren und um statistische Daten zu erheben. Diese Cookies helfen uns und unseren Partnern, deine Nutzung von Skiinfo besser zu verstehen und dir passende Werbung anzuzeigen. Mit dem Klick auf den Button "OK" stimmst du der Verwendung von Cookies und der genannten Datenverarbeitung zu. Für weitere Informationen und die Möglichkeit der Anpassung der Cookie-Einstellungen klicke bitte auf Datenschutz-Bestimmungen: Datenschutz
Ok
Deutsch

Kaufberatung mit Adam Bielecki: Funktionsbekleidung

25. Dezember 2018 | Skiinfo | BLACKYAK (Anzeige)

Kaufberatung mit Adam Bielecki: Funktionsbekleidung- ©BLACKYAK

Richtiges Layering schützt vor Kälte. Mit Baselayer, einem BLACKYAK Fleece und dem Niata Jacket friert man auch in großen Höhen nicht

Copyright: BLACKYAK

2L, 3L, Daunen, Loft, Softshell, Hardshell, Midshell. Technische Funktionsbekleidung ist aus dem modernen Ski- und Bergsport nicht mehr wegzudenken. Bunte Jacken verschiedenster Hersteller flattern die Hänge herunter und erklimmen die höchsten Berge. Einer, der sich besonders gut mit extremen Wettersituationen auskennt und deshalb genau weiß, welche Jacke man am besten für den Aufstieg oder die Abfahrt anziehen sollte, ist der Extrembergsteiger und BLACKYAK-Athlet Adam Bielecki. Im Gespräch gibt er Tipps zur richtigen Bekleidung.

 

Schicht für Schicht

 

Altbewährt ist das Zwiebelprinzip: Ist es kalt, zieht man eine zusätzliche Schicht Bekleidung an, wird es warm, zieht man eine Schicht aus. Bis heute hat sich an diesem Prinzip nichts verändert. Die einzelnen Schichten sind dagegen über die letzten Jahrzehnte immer ausgefeilter geworden, neue Materialien und Konstruktionsweisen wurden entwickelt. Eine Marke, die immer wieder durch Innovationen auf sich aufmerksam gemacht hat, ist BLACKYAK. Gemeinsam mit ihren Athleten entwickelt BLACKYAK Bekleidung, die in allen Wetter- und Höhenlagen besteht.

 

Auch Bielecki wendet bei seinen Berg- und Skitouren das Layeringprinzip an. Für den polnischen Extrembergsteiger steht die Funktionalität der einzelnen Schichten im Vordergrund. Auf seinen Expeditionen ist er auf seine Ausrüstung angewiesen und muss sich darauf verlassen können. Qualität, Verarbeitung der verwendeten Materialien sowie Gewicht, Haltbarkeit und das Produkt-Design sind weitere Kriterien, auf die Berg- und Wintersportler seiner Meinung nach beim Kauf ihrer Bekleidung achten sollten. Seine zwei bis vier Schichten, die er auf einer Ski- oder Bergtour trägt, bestehen aus einem atmungsaktiven Baselayer und einem leichten Fleece, wie zum Beispiel dem leicht wärmenden und praktischen BLACKYAK Nagori Shirt, in dessen Mesh-Brusttaschen Ausrüstungsgegenstände wie zum Beispiel Power-Bars oder Skitourenfelle passen. Schicht Nummer drei ist zur Isolierung notwendig und schützt vor Kälte. Bei extremem Wetter zieht Bielecki darüber noch ein 3L Hardshell Produkt, wie z.B. das Brangus Jacket, das weder Wind noch Regen nach innen lässt und dank Kevlar-Einsätzen auch vor Steigeisen und Skikanten sicher ist.

 

BLACKYAK
Profi-Tipp von Adam Bielecki: „Die Produkte der neuen MIDSHELL® Kategorie von BLACKYAK bieten Windschutz, Regenschutz und sind trotzdem atmungsaktiv. MIDSHELL® Produkte kombinieren die Eigenschaften eines Midlayers mit den Vorzügen von Hardshell und sind deshalb bei mir auf jeder Tour mit dabei.“

 

Dünne Luft, eisige Temperaturen

 

Kälte ist eine große Gefahr für Bergsteiger. Um nicht auszukühlen, schützt sich Bielecki mit den Isolationsprodukten von BLACKYAK. Wenn es eisig kalt wird und extrem warme Kleidung benötigt wird, setzt der Alpinist auf die Daunenprodukte, denn Daunen haben nach wie vor das beste Verhältnis von Gewicht zu Wärmerückhalt. Welches Produkt er genau benutzt, bestimmen Höhe und Temperatur. Das BLACKYAK Taurus Jacket ist zum Beispiel äußerst strapazierfähig und warm. Diese Daunenjacke ist die beste Wahl für echte Extreme, wenn es über 6.000 Meter geht und kälter als minus 20 Grad ist. Bei seinen Expeditionen auf 8000 Meter hohe Berge trägt Bielecki einen Daunenanzug von BLACKYAK, der allerdings noch nicht auf dem Markt ist. In dessen Entwicklung ist der Extrembergsteiger selbst involviert. „Meine Aufgabe ist es, bei der Entwicklung neuer Produkte neue Ideen zu präsentieren und diese Produkte dann zu testen. Nach mehr als 20 Jahren in den Bergen weiß ich, was auf dem Markt fehlt – und das BLACKYAK-Team kennt die Materialien und die neuesten Technologien, um einzigartige Bekleidung zu entwickeln. Der Outcome ist dann im besten Fall so spektakulär wie der Watusi Suit.“

Bilder & Videos

BLACKYAK Niata Jacket - © BLACKYAK
BLACKYAK Niata Jacket - © BLACKYAK
Adam Bielecki (POL) - © BLACKYAK | Wierzejski
Die 3 Lagen Jacken von BLACKYAK lassen kein Wasser nach innen durchdringen - © BLACKYAK

Alle anzeigen

 

Da aber nicht jeder Bergsteiger oder Skifahrer auf 8000 Meter hohe Berge steigt, stellt BLACKYAK auch Produkte her, die auf Bergsport in niedrigeren Regionen ausgerichtet sind. Die grundsätzlichen Anforderungen sind dennoch gleich: Atmungsaktivität, Bewegungsfreiheit und ein angenehmes Mikroklima stehen im Fokus. Skitourengehern rät Bielecki zum Beispiel zu Jacken mit einer synthetischen Füllung. Diese halten auch noch warm, wenn sie wegen Regen, Schnee oder Schweiß nass geworden sind. Wer eine Daunenjacke mit viel Bewegungsfreiheit sucht, sollte das Niata Jacket von BLACKYAK testen: es ist die erste Daunenjacke mit eingebauten Stretch-Zonen.

 

Profi-Tipp von Adam Bielecki: „Hybridkonstruktionen aus unterschiedlichen Materialien halten wichtige Stellen wie die Gliedmaßen warm und verwenden zum Beispiel am Rücken, wo man meist eh einen Rucksack trägt, atmungsaktive Stoffe. Das spart Gewicht und sorgt für ein angenehmes Mikroklima. Das Bakosi Jacket von BLACKYAK ist ein perfektes Beispiel dafür.“

Die 3 Lagen Jacken von BLACKYAK lassen kein Wasser nach Innen durchdringen  - © BLACKYAK

Die 3 Lagen Jacken von BLACKYAK lassen kein Wasser nach Innen durchdringen

Copyright: BLACKYAK

Waschen, oder nicht waschen?

 

Ein alltägliches Problem von Outdoor-Sportlern und Skifahrern ist die Frage: Waschen, oder nicht waschen? Die Antwort ist klar: ja!

Entgegen der oft noch vorherrschenden Meinung, dass Shell-Produkte und Daunen-Jacken nicht gewaschen werden sollten, ist es sowohl für die Funktion als auch die Langlebigkeit der Produkte entscheidend, diese sowohl regelmäßig als auch richtig zu waschen. Denn: Schmutz und Schweiß können die Funktionen der Bekleidung stark beeinträchtigen. Die Produkte können in einer normalen Waschmaschine unter Berücksichtigung der Pflegehinweise gewaschen werden. Es empfiehlt sich, ein spezielles Waschmittel für die Reinigung zu verwenden. Weichspüler, Bleichmittel oder Fleckenentferner sollten dagegen auf keinen Fall verwendet werden.

Profi-Tipp von Adam Bielecki: „Es lohnt sich, Funktionsbekleidung zu waschen. Sie ist danach wieder voll einsatzbereit und länger haltbar. Im Trockner kann sogar die Imprägnierung bei Hardshell-Produkten reaktiviert werden.“

 

BLACKYAKÜber Adam Bielecki:

Adam Bielecki ist ein polnischer Extrembergsteiger, der sich auf die Winterbegehung von 8000ern spezialisiert hat. Ende Januar machte er auf sich aufmerksam, als er eine Expedition am K2 unterbrach, um die am Nanga Parbat in Bergnot geratene Höhenbergsteigerin Elizabeth Revol zu retten. Gemeinsam mit Denis Urubko gelang ihm innerhalb weniger Stunden durch technisch schwieriges Gelände der Aufstieg auf 6200 Meter, wo sie Revol antrafen und ihr beim Abstieg helfen konnten.

Bielecki war selbst schon häufig in Bergnot. „In den vergangenen 20 Jahren musste ich einige gefährliche Situation überstehen. Ich wurde von einem Blitz auf dem Matterhorn getroffen, eine Schneehöhle ist auf fast 7.000 Metern in den Bergen von Tian Shan auf uns eingestürzt, dreimal wurde ich von einer Lawine mittgerissen, ich bin 70 Meter im Kinshofer Couloir am Nanga Parbat abgestürzt – und so weiter“, sagt Bielecki. Dennoch möchte er immer weiter in die Berge gehen und sich dort stetig verbessern. „Je länger ich klettere, desto wichtiger ist mir nicht nur, welchen Berg ich besteige, sondern auch wie, in welchem Stil ich es mache. Mein Traum ist es, eine harte Route auf einen 8000er Gipfel in einem Stil zu machen, der dem rein alpinen so nahe wie möglich kommt“. Sein nächstes Ziel: die Nordwestwand der Annapurna.

 

Membranen, Schichten, Materialien: Sechs Fragen an BLACKYAK Produktmanager Stevie Malcom

 

1. Worin besteht der Unterschied zwischen zweilagigen und dreilagigen Jacken?

Das Hauptmaterial von zweilagigen (2L) Jacken besteht aus zwei Schichten, bei dreilagigen (3L) Jacken aus drei Schichten, die verbunden oder verklebt ein Laminat ergeben.

2L - Membran oder Beschichtung sind nur mit dem Oberstoff verbunden. Diese Laminate zeichnen sich dadurch aus, dass sie sehr leise im Gebrauch sind und einen weichen Griff haben. Bei der Verwendung in Kleidungsstücken wird normalerweise eine Art Mesh-Liner oder ein Textil zum Schutz der Beschichtung oder Membran verwendet.

3L – Die wahrscheinlich am häufigsten verwendete Laminatkonstruktion bei technischer Bekleidung. Die Konstruktion folgt dem gleichen Anfangsprozess wie das 2L-Laminat. Als dritte Schicht verstärkt ein Backer das 2L-Laminat.

 

2. Welche Materialien verwendet BLACKYAK in seiner Winterkollektion und welche Eigenschaften haben sie?

BLACKYAK verwendet verschiedenste Arten von Materialien, je nach Einsatzzweck und funktionalen Anforderungen an das Endprodukt.

Für den extremen Wetterschutz, bei Kälte und Nässe verwenden wir GORE-TEX® PRO SHELL. Bei Bedingungen, die weniger schwierig sind oder der Komfort einen höheren Stellenwert als absoluter Wetterschutz hat, verwenden wir GORE-TEX® INFINIUM und das von uns entwickelte YAK SKYN™ Laminat.

An hochbelasteten Stellen wie im Knöchelbereich von Skihosen verwenden wir extrem robuste Fasern wie KEVLAR®. In unseren Vlies- und Isolationsprodukten kommt CORDURA® zum Einsatz, um Farbechtheit, Haltbarkeit und mechanische Festigkeit zu gewährleisten.

Konstruktion von Prototypen bei BLACKYAK   - © BLACKYAK

Konstruktion von Prototypen bei BLACKYAK

Copyright: BLACKYAK
 

3. Wie erreicht man eine optimale Mischung aus Wetterschutz und Atmungsaktivität?

Sehr oft "überziehen" Sportler zu Beginn einer Aktivität und stellen fest, dass sie kurz nach Beginn mit Überhitzung zu kämpfen haben und zu Schwitzen beginnen. Dies hat ein ständiges An- und Ausziehen der Kleidung im Laufe der Aktivität und einen heiß-kalt-heiß-kalt-Zyklus zur Folge, was nicht angenehm für den Sportler ist.

Für die Optimierung von Wetterschutz und Atmungsaktivität unserer Produkte müssen wir also die Aktivität und die Anwendung eines Produkts verstehen und berücksichtigen. BLACKYAK ist darauf spezialisiert, Bekleidung herzustellen, die feuchte Luft vom Körper wegtransportiert und gleichzeitig Wärmeverluste verhindert, damit ein angenehmes Mikroklima entsteht. Das erreichen wir durch sorgfältiges Design der Produkte und intelligente Verwendung von Materialien. Unsere Produkte werden durch ein intensives Athleten-Testprogramm verifiziert. So sind alle BLACKYAK-Produkte für die jeweilige „Mission“ geeignet.

 

4. Welche Füllmaterialien eignen sich für gefütterte Jacken und Hosen und warum?

BLACKYAK unterscheidet zwischen organischen und synthetischen Füllmaterialien.

Organische Isolierungen stammen aus natürlichen, tierischen Quellen wie Federn von Gänsen und Enten, Wolle von Schafen und anderen Materialien wie den Haaren von Yaks.

Synthetische Isolierungen sind künstliche Polymere, meist Polyesterfasern.

Die Hauptfunktion aller Isolierungen besteht darin, einen stabilen Hohlraum mit ruhender Luft zu schaffen, um die thermische Effizienz der Kleidung zwischen dem Träger des Produkts und der äußeren Umgebung zu maximieren.

Der höchste Wärmerückhalt im Verhältnis zum Gewicht wird mit feinsten Federn oder Daunen erreicht. Daunen sind ideal, wenn keine Gefahr besteht, dass die Kleidung nass wird, denn dann verlieren sie alle ihre Isolationseigenschaften.

Wenn mit Kälte und Nässe zu rechnen ist, wird eine synthetische Isolierung empfohlen. Verschiedene Arten und Konstruktionen von Kunststoffisolierungen ermöglichen schnelle Trocknungszeiten sowie mehr Flexibilität bei der Gestaltung von Kleidungsstücken.

Bei BLACKYAK verwenden wir organische und synthetische Isolierungen sowohl für sich allein als auch für kreative Hybridbekleidung.

 

5. Was bedeuten Begriffe wie Wassersäule und Atmungsaktivität? Wie werden sie gemessen?

 

WASSERSÄULE

Wassersäule ist ein gebräuchlicher Begriff zur Beschreibung von "Hydrostatischem Druck". Es wird auch fälschlicherweise verwendet, um auszudrücken, wie wasserdicht ein Kleidungsstück ist. Tatsächlich tragen eine Reihe von Faktoren zur Gesamtabdichtung eines Produkts bei.

Beim hydrostatischen Drucktest (EN/ISO 811) wird das Material unter Standardbedingungen einem stetig steigenden Wasserdruck auf einer Seite ausgesetzt, bis es an drei Stellen eindringt. Der Wasserdruck kann von unten oder von oben auf das zu prüfende Produkt aufgebracht werden. Der von einem Gewebe getragene hydrostatische Druck ist ein Maß für den Widerstand gegen den Wasserdurchtritt durch das Gewebe.

Der Messwert wird in Millilitern ausgedrückt und gibt die Höhe an, die eine Wassersäule (über eine Fläche von 2,5 Quadratzentimetern) erreichen kann, bevor ein Leck auftritt. Das Niveau oder die Klasse, wie "wasserdicht" ein Material ist, kann in der Norm EN/ISO 343 angegeben werden.

 

ATMUNGSAKTIVITÄT

Atmungsaktivität oder Feuchtigkeitsdampfdurchlässigkeit, um ihm den richtigen Titel zu geben, ist der Wert, der mit einer Materialfähigkeit zur Übertragung von Feuchtigkeit verbunden ist. Die Messung bestimmt, wie viel Gramm Feuchtigkeitsdampf in 24 Stunden durch ein Quadratmeter Textil dringen kann [g/m2/24hr].

Bei diesem Test (ISO 2528) wird ein wässriges Gel aus Chemikalien und Wasser in ein Gefäß gefüllt. Das Gefäß wird durch das zu prüfende Material abgedichtet, das zwischen zwei Schichten einer porösen Membran eingeschlossen ist. Anschließend wird das Gefäß gewogen und bei kontrollierter Temperatur in ein Wasserbad gestellt (umgekehrt). Nach ca. 15 Minuten wird das Gefäß entnommen und gewogen. Der Gewichtsunterschied ist der Feuchte-Massentransfer durch das Material, ausgedrückt als g/m2/24h.

Es ist wichtig zu beachten, dass die MVTR-Ergebnisse stark von der verwendeten Prüfmethode (ISO 2528, ISO 11092) und der Materialart abhängig sind. Wichtige Variablen zwischen den Prüfverfahren sind: Druckgradient, Luftraumvolumen zwischen Flüssigkeits- und Blechprobe, Temperatur, Luftströmungsgeschwindigkeit über der Probe und Prüfverfahren. Daher sind die Ergebnisse weder von einem Unternehmen zum anderen noch zwischen verschiedenen Geräten vergleichbar.

 

6. Welche Technologien zeichnen BLACKYAK-Produkte aus und heben sie von ihren Mitbewerbern ab?

Das Hauptunterscheidungsmerkmal zwischen BLACKYAK und anderen Outdoor-Marken ist, wie BLACKYAK Technologien, Design und Herstellung zu preisgekrönten Produkten kombinieren, die Probleme des täglichen Outdoorsports lösen und für die Missionen unserer Kunden gemacht sind.

 

Werbung

Verwandte Artikel

So entsteht eine Outdoor-Jacke: Ein Blick hinter die Kulissen von BLACKYAK ©BlackYak

So entsteht eine Outdoor-Jacke: Ein Blick hinter die Kulissen von BLACKYAK

BLACKYAK – Made for Missions. Dieser Satz kommt nicht von ungefähr. Bereits Anfang der 70er Jahre legt der südkoreanische Geschäftsman...

    Skiinfo Ski & Schneehöhen App

    Werbung

    Werbung