Skifahren Corona: Was das Virus für den Skiurlaub bedeutet

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Wird es in diesem Jahr wieder zu einem Corona-Winter kommen? Mit dem Skiinfo Covid-Ticker bleibt Ihr immer auf dem neuesten Stand rund ums Thema „Skifahren Corona“. 

Die Skisaison 2021/22 ist im vollen Gange und die Skigebiete in Österreich, Frankreich, Italien und der Schweiz öffnen ihre Pisten. Nichtsdestotrotz befinden wir uns weiterhin in Europa und der Welt, in einer anhaltenden Pandemie. Das Virus Covid-19 und seine unzähligen Mutationen, wird uns auch in der jetzigen Wintersaison weiterhin beschäftigen.

 

Skifahren Corona: Österreich 🇦🇹

Update vom 13. Januar 2022: 2-G bei der Einreise nach Österreich und auf den Pisten

In ganz Österreich haben Gastronomie, Hotellerie, Kultur- und Freizeiteinrichtungen sowie natürlich Seilbahnen wieder geöffnet. Urlaub in Österreich ist damit für vollständig Geimpfte sowie Genesene wieder möglich. 

Österreich reagiert auf die Ausbreitung der Omikron-Variante allerdings mit neuen Einreisebestimmungen. Derzeit ist für die Einreise ein 2-G-Nachweis erforderlich. Zusätzlich muss ein aktueller PCR-Test (nicht älter als 72 Stunden) oder eine Booster-Impfung (gilt sofort ab dem Tag der Impfung) vorliegen. Die PCR-Testpflicht entfällt bei Personen, die eine Booster-Impfung (3. Stich bzw. 2. Stich bei Johnson & Johnson) erhalten haben. Genesene, die zweimal geimpft wurden, benötigen ebenfalls keinen PCR-Test. Diese neue Regelung gilt für die Einreise aus allen Ländern mit Ausnahme der Virusvariantengebiete. Die Einreise ohne Impfung oder Genesung ist zu Urlaubszwecken de facto nicht möglich. Auch für die Einreise aus beruflichen Zwecken wird ein 2-G-Nachweis benötigt. Die 2-G+ Regel gilt nur auf die Einreise. Während des Aufenthalts in Österreich gilt die 2-G Regel.

So funktioniert 2-G in Österreich

Es gilt die sogenannte 2-G-Regel („geimpft oder genesen“) sowie eine FFP2-Maskenpflicht in vielen Bereichen. Im Detail:

  • 2-G („geimpft oder genesen“) gilt in Beherbergungsbetrieben, Gastronomieeinrichtungen, Freizeit- und Sportbetrieben, Kultureinrichtungen, Seilbahnen, auf Adventmärkten oder bei der Inanspruchnahme von körpernahen Dienstleistungen (z. B. Friseur)
  • Die FFP2-Maskenpflicht gilt für sämtliche öffentliche Bereiche in geschlossenen Räumen inklusive Seilbahnen. In der Gastronomie ist die FFP2-Maske auf dem Weg zu und von den Sitzplätzen zu tragen, in der Beherbergung beim Betreten von allgemein zugänglichen Innenräumen.
  • In der Gastronomie ist um 23 Uhr Sperrstunde (Ausnahme: Silvester). Nachtgastronomie und Après-Ski sind vorerst nicht möglich.
  • Die Gültigkeit der Impfzertifikate beträgt 270 Tage ab erfolgter Vollimmunisierung. (In Österreich gilt man ab dem Tag der 2. Impfung bzw. der Booster-Impfung als vollständig geimpft.) Achtung! Eine Einmalimpfung mit Johnson & Johnson wird nur noch bis 3. Januar 2022 anerkannt, danach ist eine Auffrischung notwendig.
  • Après-Ski-Lokale bleiben weiterhin geschlossen.
  • Verstöße werden mit Bußgeldern ab 500 Euro geahndet.
Hier die Definitionen je nach Status in Österreich:
  • Genesen: Als Genesen gilt derjenige, der in den letzten 180 Tagen eine Corona-Infektion überstanden hat und dies mit einer ärztlichen Bestätigung nachweisen kann.
  • Vollständig geimpft: Beide Impfungen müssen mindestens 14 Tage auseinanderliegen, und die vollständige Impfung gilt ab dem Tag der zweiten Dosis für 270 Tage.
  • Geboostert: Die Booster-Impfung wird grundsätzlich ab dem Tag der Auffrischungs-Impfung anerkannt.

Weitere Informationen der Österreichischen Regierung findet Ihr hier.

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Skifahren Corona: Schweiz 🇨🇭

Update vom 13. Januar 2022: Testpflicht auch für Geimpfte und Genesene vor Einreise

  • Das Schweizerische Bundesamt für Gesundheit (BAG) weist darauf hin, dass in allen geschlossenen Berg- und Seilbahnen, Skiliften und Sesselbahnen sowie in geschlossenen Stationsgebäuden, Wartezonen und Liftkarten-Verkaufsstellen eine Maske zu tragen ist.
  • Achtung: Wer das gesamte Skigebiet Samnaun nutzen möchte, braucht ein 2G-Zertifkat. Der Grund ist der Verbund mit Ischgl in Österreich.
  • Eine 3G-Pflicht für die Nutzung von Seilbahnen war in der Diskussion, wurde bislang aber nicht eingeführt.
  • Einen 3G-Nachweis brauchen in den Skigebieten der Schweiz aktuell nur Menschen über 16 Jahre, die sich in Innenbereichen der Gastronomie stärken wollen.

Aktuelle Einreisebedingungen: 

  • Alle Personen ab 16 Jahren benötigen bei der Einreise einen negativen Corona-Test (PCR-Test, max. 72 Std. alt, oder Antigen-Schnelltest, max. 24 Std. alt).

  • Ungeimpfte müssen sich nach vier bis sieben Tagen einem weiteren Test unterziehen.

  • Ausnahme: Ausflügler mit Wohnsitz in Bayern und Baden-Württemberg, die von dort einreisen, müssen kein Einreiseformular ausfüllen und keinen Test vorweisen.

Reisewarnung vor die Schweiz

Die Schweiz gilt zurzeit als Hochrisiko-Gebiet. Aus diesem Grund gibt eine Reisewarnung des Auswärtigen Amtes. Bei der Rückkehr nach Deutschland nach längeren Aufenthalten als 24 Stunden muss folgendes beachtet werden:

  • Geimpfte und Genesene müssen in Deutschland nicht in Quarantäne. Sie müssen einen Impf- oder Genesenen-Nachweis vorlegen und eine digitale Einreiseanmeldung ausfüllen.

  • Für Personen, die nicht geimpft oder genesen sind, gilt in Deutschland eine 10-tägige Quarantäne-Pflicht, von der man sich frühestens am fünften Tag freitesten kann. Zusätzlich zur digitalen Einreiseanmeldung ist bereits vor der Einreise nach Deutschland ein Corona-Test (PCR- oder Antigen-Schnelltest) verpflichtend.

  • Kinder unter 6 Jahren sind von der Testpflicht (nicht jedoch von der Quarantäne) ausgenommen.

 

Bündner Skigebiet führt Zertifikatspflicht ein

Wer das gesamte Skigebiet Samnaun nutzen möchte, braucht ein 2G-Zertifkat. Für Gäste, die nicht geimpft oder genesen sind, steht ein Teil der Anlagen in Samnaun zur Verfügung. Voraussetzung ist ein hier lediglich ein negatives Testergebnis.

Die Fideriser Heuberge im Kanton Graubünden verlangen ebenso für alle Aktivitäten und Betriebe im gesamten Skigebiet ein Covid-Zertifikat. Geht es nach den Verantwortlichen vom Skigebiet, entspricht das Zertifikat das beste Mittel, um Gästen und Mitarbeitenden einen sehr guten Schutz vor Ansteckungen zu bieten und rechtzeitig klare Verhältnisse zu schaffen. Die Zertifikatspflicht gilt im gesamten Skigebiet, dem Schlittel- und Busbetrieb sowie in der Gastronomie und Hotellerie.

Skifahren Corona: Deutschland 🇩🇪

Update vom 13. Januar 2022: Skigebiete in Sachsen öffnen wieder

  • Thüringen:  Skilifte unter Einhaltung der 3G-Regel
  • Baden-Württembergs: abhängig vom Infektionsgeschehen gilt 3G oder 2G. Aktuell: 2G für die Nutzung von Skiliften und Seilbahnen
  • Bayerns:  Seilbahnen und Skiliften unter Einhaltung der 2G-Regel. Kleinere Gondeln dürfen nun mit bis zu 75 Prozent ausgelastet werden. Keine Begrenzungen gibt es für Seilbahnen und Lifte, bei denen die Fahrgäste unter freiem Himmel sind – also etwa für Schlepplifte. Geimpfte und Genesene dürfen demnach Gondeln und Lifte ohne zusätzlichen Corona-Test benutzen.
  • Sachsen: Skigebiete in Sachsen öffnen am Samstag den 15. Januar.

Weitere Informationen zu Bayern

In Bayern ist seit dem 15. Dezember für Geboosterte die Testpflicht für alle Veranstaltungen, für die die 2G plus-Regel gilt, bis auf wenige Ausnahmen aufgehoben. Laut bayerischer Staatsregierung gilt: „Wer nach seiner vollständigen Immunisierung eine weitere Auffrischimpfung erhalten hat (‚Booster), hat auch ohne einen ergänzenden Test Zugang zu Bereichen, die nach 2G plus zugangsbeschränkt sind. Die Auffrischimpfung ersetzt den Test (auch PCR). Ausgenommen sind bundesrechtlich abweichend geregelte Bereiche (z. B. Testnotwendigkeiten in Krankenhäusern sowie Alten- und Pflegeheimen, § 28b Abs. 2 IfSG).“ Jenes gilt 15 Tage nach der Boosterimpfung.

Die 2G plus-Regel in Bayern gilt hier:

  • Sportveranstaltungen (als Zuschauer), Indoorsportausübung
  • Kulturveranstaltungen
  • Messen, Tagungen, Kongresse
  • Ausstellungen, Schlösser (indoor)
  • Bäder, Thermen, Saunen, Solarien, Fitnessstudios, sonstiger Freizeitbereich.
  • Bei privaten Feiern und Zusammenkünften von Geimpften und Genesenen (nicht in der Gastronomie) gilt eine Teilnehmergrenze von 50 Personen in Innenräumen und 200 Personen im Außenbereich.

Im Gegensatz zu unseren Nachbarn in Österreich, planen einige Skigebiete in Deutschland bisher nur mit einer 3G-Plus-Regel. Den Anfang mit dieser neuen Einführung macht das Skigebiet Feldberg im Schwarzwald. Ski-Fans, die auf die Piste wollen, müssen nach dieser Regelung entweder geimpft oder genesen sein. Für schulpflichtige Kinder reicht ein negativer Test beziehungsweise auch der Schülerausweis. Weitere Informationen zum Corona-Konzept am Feldberg findet ihr hier.

Weitere Informationen zu Sachsen

Die Skigebiete in Sachsen dürfen ab Samstag den 15. Januar, ihre Skipisten wieder öffnen. Bereits am vergangenen Freitag teilte Ministerpräsident Kretschmer einige Eckpunkte mit. Welche Regeln gelten in den Skigebieten in Sachsen:
  • Wie in allen geöffneten Skigebieten in Deutschland, gilt die 2G-Regel: Zutritt zu den Liften erhalten demnach nur Personen, die geimpft oder genesen sind.
  • Der 2G-Nachweis wird beim Kauf der Skipässe geprüft
  • Beim Anstehen zu den Liften muss eine Maske getragen werden
  • Für die Gastronomie und Unterkünfte gilt in Sachsen sogar die 2G+-Regel.
  • In Innenräumen muss eine FFP2-Maske getragen werden.
  • Noch offen sind Kapazitätsbeschränkungen und Ausnahmen für bestimmte Personengruppen.

 

2g auf der Zugspitze

Das Bundesland Bayern hat bereits jetzt seine Corona-Maßnahmen wegen steigender Infektionszahlen verschärft: Wenn am 19. November als erstes Skigebiet die Zugspitze in den Wintersportbetrieb startet, gilt in den Bergbahnen die 2G-Regel (geimpft oder genesen) und FFP2-Maskenpflicht.

 

3-G in Garmisch-Partenkirchen

Einige Skigebiete in Deutschland, werden mit der 3G-Regel in die kommende Skisaison starten. Dazu zählt auch das Skigebiet Garmisch-Partenkirchen. Seit dem 11. September gelten die folgenden Regeln, bei einer 7-Tage Inzidenz von über 35:

  • Zugang zu geschlossenen Räumen wie GastronomieFreizeiteinrichtungenKinosMuseen usw. nur noch mit einem 3G Nachweis
  • bei Veranstaltungen in geschlossenen Räumen nur Zugang mit 3G Nachweis
  • bei Anreise in eine Unterkunft ist eine 3G Nachweispflicht notwendig (Impf-, Test- oder Genesungsnachweis), sowie alle 72 Stunden für Gäste ohne Impf- oder Genesungsnachweis

Des Weiteren, dürfen Seilbahnbetreiber nur gegen Covid-19 Geimpfte, auf das Virus Getestete oder davon Genesene befördern. Kinder bis 6 Jahre sowie Schüler und Schülerinnen sind von dieser Regelung allerdings ausgenommen. In allen Liften gelten Maskenpflicht und Abstandsgebot.

Wie das Einhalten der 3G-Regel kontrolliert wird, ist noch nicht feststehend.

 

Skifahren Corona: Italien/ Südtirol  🇮🇹

Update vom 12. Januar 2022

Wie in Österreich, haben sich auch die Italienischen Verantwortlichen für die Anwendung der 3G-Regel in der kommenden Skisaison entschieden. Alle Wintersportler über 12 Jahre müssen aus diesem Grund eine Impfung, Genesung oder Testung in Form des digitalen Covid-Zertifikats der EU* (auf Italienisch: „Certificazione verde Covid-19“ = Grüner Pass) vorweisen.

In geschlossene Kabinenbahnen und Sessellifte mit geschlossener Haube darf nur eine maximale Auslastung von 80 Prozent mitfahren. Offene Sessellifte und Kabinenbahnen können zu 100 Prozent genutzt werden. Fahrgäste müssen weiterhin einen Sicherheitsabstand einhalten.  Kinder ab sechs Jahren müssen Maske tragen.

Damit in den Skigebieten der Sicherheitsabstand der Menschen zueinander gewährleistet werden kann, sollen extra spezielle Wege angelegt werden. Die Skigebiete deuten weiter daraufhin, dass die Skipässe vorrangig online gekauft werden sollen.

Die meisten italienischen Skigebiete starten je nach Schneelage Ende November in die Skisaison. In Südtirol ist der Schnalstaler Gletscher bereits seit Mitte September in die Saison gestartet.

Weitere Skigebiete in Italien findet Ihr HIER.

 

Skifahren Corona: Frankreich 🇫🇷

In Frankreich müssen Wintersportler eine Impfung, die Genesung oder einen negativen Test nachweisen. Auch die Maskenpflicht ist verschärft worden. In Seilbahnen und Warteschlangen müssen Masken getragen werden. Das gilt für alle Personen ab 11 Jahren.

Bei einer derzeitigen Einreise nach Frankreich gilt grundsätzlich eine allgemeine Verpflichtung zum Mitführen eines Anti-COVID-Nachweises. Personen ab zwölf Jahren müssen bei einer Reise nach Frankreich über einen Testnachweism, einen Genesenennachweis oder einen Impfnachweis vorzeigen. Ein negativer Test darf bei Einreise höchstens 72 Stunden (PCR-Test) bzw. 48 Stunden (Antigen-Schnelltest) alt sein.

Seit dem 9. Juni 2021 gibt es in Frankreich den sogenannten „pass sanitaire“. Dieser “Gesundheitspass”  ist für die französische Regierung das zentrale Instrument, um der Bevölkerung wieder einen normalen Alltag zu ermöglichen.

Weitere Informationen zur Einreise nach Frankreich findet Ihr HIER.

Alle Informationen zum „pass sanitaire“ und wo Ihr in vorzeigen müsst, findet Ihr HIER.

 

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