Mit der Bergbahn hoch, durch unberührte Pulverhänge runter und mit Bahn oder Bus wieder zur Talstation zurück. Für Fans von Tiefschneeabfahrten ist das der große Vorteil der Region Davos Klosters. Das weitläufige Freeride- und Tourengebiet ist durch Bahnen und den öffentlichen Verkehr bestens erschlossen.

Unberührte Traumhänge und glitzernder Pulverschnee lassen das Herz von Freeridern und Tourengängern höher schlagen. In Davos Klosters gibt es diese Möglichkeiten, soweit das Auge reicht. Pischa ist eines der größten Freeride-Gebiete in der Schweiz. Die unpräparierten Routen sind hier vor alpinen Gefahren gesichert und gelb markiert. Freerider können somit ein herrliches Tiefschneeparadies unbekümmert genießen. Vom Jakobshorn führen auf beide Seiten gelb markierte Routen ins Dischma- und Sertigtal hinunter, wo der Postbus stündlich zurück nach Davos fährt. Auf der Madrisa, dem Skigebiet von Klosters, sind ebenfalls Freeride-Routen markiert, eine davon führt sogar ins Montafon. Mit der entsprechenden Erfahrung und Ausrüstung können in diesen Gebieten weitere Varianten gefahren werden.

Variantenfahren und Freeridertouren

Beliebt für einfache, genussvolle Freeridetouren ist das Gebiet Schatzalp/Strela, das für Tourenfahrer sogar eine Bahnkarte anbietet. Vom Strelapass aus können verschiedene Berggipfel bei guten Bedingungen einfach erreicht werden. Die Sonnhänge fallen meist sanft ins Landwassertal ab. Ein anspruchsvolleres Skitourengebiet erschließen dabei die südlichen Täler Dischma, Sertig und Flüela. Hier locken eindrückliche Berggipfel wie Flüela Wisshorn, Schwarzhorn oder Piz Grialetsch. Im Frühling, wenn die Kesch- und Grialetschhütte des SAC geöffnet haben, sind in diesem Grenzgebiet zum Engadin mehrtägige Touren möglich oder Klassiker wie die Winterbesteigung des Piz Kesch. Für Touren in diesen abgelegenen Gebieten ist alpine Erfahrung und eine vorsichtige Einschätzung der Lawinengefahr zwingend. Es empfiehlt sich, für solche Hochtouren einen Bergführer zu buchen.

Auf den Spuren von Sherlock Holmes

Eine geschichtsträchtige Route führt von Davos nach Arosa. 1894 legte der Autor von Sherlock Holmes, Sir Arthur Conan Doyle, diese Strecke zurück. Und wenn der Eishockeyclub Arosa in Davos spielte, legten die Fans den Weg früher auf Ski zuruück. Bis heute hat die Tour mit Start auf dem Weissfluhgipfel ihren Reiz nicht verloren und gilt als beeindruckendes Variantenerlebnis. Über Langwies gelangt man nach Arosa, über Hörnli oder Weisshorn nach Tschiertschen. Zurück führt die Route über «Hüenerchöpf» nach Parpan, Churwalden oder die Lenzerheide, wo das Postauto nach Davos wartet.

Info

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