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Freeride Geheimtipp: Innsbruck – Freeride City (Tirol, Österreich)

21. November 2018 | Henning Heilmann | Skiinfo

Vier Skigebiete bilden vereint die Freeride City Innsbruck

Vier Skigebiete bilden vereint die Freeride City Innsbruck

Copyright: Innsbruck Tourismus

Vier Skigebiete, beste Tiefschneebedingungen und eine Stadt mit pulsierendem Nachtleben: Das waren für die Innsbrucker Nordkette, die Axamer Lizum und den Stubaier Gletscher die Gründe, um ein neues einzigartiges Service-Portal für Freerider zu entwickeln. Seit der Wintersaison 2014/2015 sind sie die „Freeride City Innsbruck“. Sie gründeten eine neue Internet-Plattform (www.innsbruck.info/freeride-city) mit Offline-Maps, Routenbeschreibungen mit GPS-Tracks, Videos und Statements der Freeride-Elite sowie Informationen zu Freeride-Camps mit Profis und speziellen Arrangements für Freerider. In der Saison 2015/2016 kam das Skigebiet Kühtai noch hinzu.

Die vier Skigebiete, die sich in den letzten Jahren immer stärker auf das Thema Freeriden fokussiert haben, möchten der wachsenden Zielgruppe der Freerider beste Bedingungen bieten. Informationen zu Freeride-Kursen, eine Übersicht über Events wie dem Freeride Film Festival, die angesagtesten Clubs und Lokale der Stadt sowie günstige Unterkünfte und Pauschalen auf einem Blick lassen Freerider-Herzen schneller schlagen.

Innerhalb von 20 Minuten gelangen Skifahrer direkt aus dem Innsbrucker Stadtzentrum auf den Powder-Spielplatz Nordkette: Mit den Nordkettenbahnen geht es auf das 2.256 Meter hohe Hafelekar, das bei Freeridern besonders für seine Kar-Rinne beliebt ist. Mit einem Gefälle von 70 Prozent zählt sie zu den steilsten Skirouten Europas. Zahlreiche Snowboardprofis haben hier das nötige Know How erlernt, um in der Weltspitze der Freerider (Freeride World Tour) oben mitzufahren.

Die Axamer Lizum trägt nicht umsonst den Spitznamen „weißes Dachl“. Hier erwartet Powder-Junkies ein 300-Hektar großes Freeride-Areal. Auch die internationale Freeride-Elite hat die Axamer Lizum für sich entdeckt. Der Freeride-Checkpoint „Hoadl Haus“ gibt einen Überblick über die fünf Skirouten mit über 10.000 Höhenmetern. Lawinengefahren, Schnee- und Neuschneehöhen sowie die Temperaturen werden angezeigt, um sicheres Freeriden zu ermöglichen. Nur 25 Minuten mit Skibus aus Innsbruck!

Nur 45 Minuten von Innsbruck entfernt, beginnt der Powder-Spaß am Stubaier Gletscher schon vor vielen anderen Skigebieten. 15 ausgesteckte Routen warten schon im Oktober darauf, befahren zu werden. Das Powder Department Stubaier Gletscher bietet mit einer umfangreichen Offpiste-Map eine Übersicht über alle Runs, detailierte Routenbeschreibungen sowie GPS-Tracks zum Download.

„Riden mit Köpfchen“ ist in Kühtai gefragt, wo das ganze Skigebiet oberhalb der Waldgrenze liegt, also überall abseits der Pisten gefahren werden kann. Aber eben nach kluger Einschätzung. Eine ausgewiesene Route gibt es neben der Kaiserbahn, und auf den restlichen rund 400 Hektar kann man dank des Almwiesenuntergrunds auch bei wenig Schneeauflage seine Lines in den Powder ziehen. In Kühtai ebenso wie im Powder Department Stubaier Gletscher finden übrigens die kostenlosen SAAC-Camps zu sicherem Off-Piste-Fahren statt.

 

Bilder & Videos

Freeriden in Innsbruck - © Innsbruck Tourismus
Freeriden in Innsbruck - © Innsbruck Tourismus
Freeriden in Innsbruck - © Innsbruck Tourismus
Freeriden in Innsbruck - © Innsbruck Tourismus

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Daten und Fakten


Skigebiet Innsbrucker Nordkettenbahnen

Skigebiet Axamer Lizum

Skigebiet Stubaier Gletscher

Kühtai

Service-Portal Freeride City: www.freeride-city.com


Anreise

Auto

Von Osten + Westen über die Autobahn A 12 (für die Fahrt durch den Arlbergtunnel gilt Mautpflicht).

Bahn
Internationale Zugverbindungen mit IC/EC und Railjet in alle europäischen Hauptstädte.

Flug
Der Flughafen Innsbruck-Kranebitten liegt am westlichen Stadtrand

 

Tourentipps für Freerider

 

Nordkette: Hafelkarrinne, 70% Gefälle

Stubaier Gletscher: "The Wall" - kurze und relativ leichte Abfahrt entlang der Gletschermoräne, leicht erreichbar. Ziel ist die Mittelstation Fernau. Insgesamt 13 Freeride-Runs im freien Skiraum in eigener Off-Piste-Map und als GPS-Tracks erfasst.

Axamer Lizum: Die Axamer Abfahrt (19) ist eine ungesicherte Skiroute mit knapp fünf Kilometer Länge und 1260 Metern Höhenunterscheid. Start ist die Bergstation Pleisen, Ziel der Sonnenlift in Axams. Traumhaft schön!

Kühtai: Im gesamten Skigebiet gibt es so gut wie keine Bäume, also kann fast überall abseits der Piste gefahren werden.

 

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