Sommerskigebiete: Wo kann ich im Sommer Ski fahren?

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Das abrupte Ende einer sehr ungewöhnlichen Skisaison 2020/2021, verursacht durch die Covid19-Pandemie, hat vielen Skifahrern das schöne Erlebnis des Frühlingsski fahren verdorben. Umso besser, dass mittlerweile viele Bergbahnen den Sommerbetrieb wieder aufgenommen haben. Und auch die wenigen Sommerskigebiete werden geöffnet sein – die meisten zumindest. Wir klären auf, wo man im Sommer 2021 Ski fahren kann und welche Sommerskigebiete in Europa, Nordamerika und der südlichen Hemisphäre eine Reise wert sind. Sofern es die Reisebeschränkungen wieder zulassen sollten.

 

1. Saas Fee (Schweiz)

Sommerskigebiete
©Saas Fee Tourismus

Der Allalin Gletscher wird über die Metro Alpin Tunnelbahn erreicht und ist vom 11. Juli bis Ende Oktober als Sommerskigebiet geöffnet. Die Skilifte laufen zunächst bis 12 Uhr, ab dem 31. August bis 13 Uhr, ab dem 14. September bis 14 Uhr und im Oktober bis 15 Uhr. Allerdings dauert es fast eine Stunde bis man oben auf fast 3.500 Meter Höhe ankommt, also solltet ihr früh aufstehen.

Auf dem Gletscher erwarten euch 20 Kilometer rote Pisten und ein Snowpark mit Half-Pipe, Kickern, Rails, Transitions und Boxes in verschiedenen Schwierigkeitsgraden. Der komplette Park wird täglich präpariert, um Top-Bedingungen zu schaffen. Rider und Zuschauer können es sich in der Chill-Out-Zone mit Musik und auf Couch-Sesseln bequem machen. Im Gletscherrestaurant findet ihr eine Sonnenterrasse und könnt es euch richtig gut gehen lassen. Ein Tagesticket für Gletscherspaß in Saas-Fee kostet 75 Franken mit SaastalCard und 85 Franken ohne SaastalCard.

Mehr Infos: www.saas-fee.ch

 

2. Perisher (Australien)

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Australiens größtes Skigebiet – Perisher. | ©Perisher Tourism

Perisher in New South Wales ist das größte Skigebiet in Australien – und gleichzeitig auch das größte der südlichen Hemisphäre. Von vier Orten aus kann man sich in das zusammenhängende Skigebiet begeben: Perisher Valley, Blue Cow, Simiggins Holes und Guthega sind die einzelnen Teile des Resorts, die verschiedenen Terrains und Schwierigkeiten zu bieten haben.

Perisher erreicht man mit einer sechstündigen Fahrt von Sydney aus. Der Besuch lohnt sich, denn auf den Hängen unterhalb der sieben zu erreichenden Gipfeln, die mit insgesamt 49 Liften erschlossen sind, findet jeder Skifahrer seine Lieblingsabfahrt. Die meisten Pisten des Gebietes sind im mittelschweren Bereich, aber auch Anfänger und Profis werden ihre Spots finden. Freestyle-Fans werden die fünf Terrain Parks und die Superpipe zu schätzen wissen. Beenden solltet ihr euren Skitag in Perisher mit einem „Brumby Schnapps“ in der Top Spot Bar am Blue Cow Bahnhof.

Übernahme durch Vail Resorts

Seitdem Perisher vom amerikanischen Ski-Giganten Vail Resorts gekauft wurde, gilt übrigens der Epic Australia Pass auch im australischen Skigebiet. Ebenso hat man zehn Tage Skifahren in Whistler Blackcomb, Vail, Beaver Creek und Stowe frei sowie vollen Zugang zu den Skigebieten Breckenridge, Keystone, Arapahoe Basin in Colorado, Park City in Utah, Heavenly, Northstar und Kirkwood. Solltet ihr also einen Trip nach Australien und nach Nordamerika planen, könnte sich der Epic Australia Pass lohnen (Kosten: 889 australische Dollar). Was ein Tagesticket in Perisher kostet, lässt sich nicht klar sagen, je nach Saison und Auslastung des Skigebiets variieren die Preise stark.

In die Skisaison 2021 wird Perisher übrigens am 24. Juni starten. Es gelten Hygienevorschriften und Inhaber des Epic Pass müssen vorher Anreise reservieren, da die Anzahl der Skifahrer wie in den meisten anderen Skigebieten begrenzt ist.

Mehr Infos: www.perisher.com.au

 

3. Coronet Peak (Neuseeland)

Wer außergewöhnliches Freeriden sucht, kommt an den Coronet Peak in Queenstown nicht vorbei. | ©Coronet Peak
Wer außergewöhnliches Freeriden sucht, kommt an den Coronet Peak in Queenstown nicht vorbei. | ©Coronet Peak

Coronet Peak ist das beliebteste Skigebiet auf der Südinsel von Neuseeland. Das liegt wahrscheinlich auch an der Nähe zur Stadt Queensland, die nur 20 Minuten entfernt liegt. Wenn ihr hier auf dem Gipfel steht, guckt mal nach links. Denn hier seht ihr „Gondor“ aus dem Film „Herr der Ringe“.

Im abwechslungsreichen Terrain findet sich etwas für jeden Skifreund: Anfänger und Fortgeschrittene haben breite blaue und rote Pisten zu Auswahl, die Profis können sich im Snow Park vergnügen oder ihre Ausdauer auf der längsten Abfahrt – der „M-1“ – testen, die sich 2,4 Kilometer Richtung Tal schlängelt. Coronet Peak ist weiterhin bekannt für die modernen und sehr effizienten Liftanlagen. Ein Tagesticket kostet online $116,10 (NZD), das sind circa 67 Euro.

Die Saison am Coronet Peak beginnt am 26. Juni 2021!

Mehr Infos findet ihr unter www.coronetpeak.co.nz

 

4. Zermatt (Schweiz)

Blick aufs Matterhorn. | ©Skiinfo
Blick aufs Matterhorn. | ©Skiinfo

Ganzjährig können Ski-Verrückte auf den Hochebenen des Theodul-Gletschers in Zermatt normalerweise ihrer Leidenschaft frönen. In diesem Jahr musste auch in Zermatt der Skibetrieb für fast drei Monate ruhen. Nun aber sind die Lifte und Bahnen unter Beachtung eines umfassenden Schutzkonzeptes wieder geöffnet – in den unteren Ebenen für Wanderer und Biker, oben am Klein Matterhorn für Skifahrer.

Von Zermatt/Winkelmatten bringt euch eine Gondelbahn mittlerweile direkt und ohne Umsteigen zum Trockenen Steg, von dort geht es mit der Kabinengondel bis auf 3.820 Meter Höhe. Von der höchsten Seilbahnstation Europas beginnt das Skivergnügen auf den breiten Gletscherpisten, die etwa 21 Kilometer lang sind. Auch ein Abstecher in das italienische Cervinia ist möglich, um dort zum Beispiel sein Mittagessen einzunehmen. Je nach Schneesituation ist auch der Gravity Park mit Halfpipe, Kickern und Rails geöffnet. Immer im Blick: der wohl schönste Berg der Alpen, das Matterhorn!

Die Lifte öffnen im Sommer (27.06. – 16.08.21) um 7:00 Uhr, ein Tagesticket gibt es ab 75CHF, meist muss aber zwischen 85-88CHF berappen – ein stolzer Preis. Zwei Tage kosten hingegen „nur“ um die 130 Franken, ein Wochenendausflug mit zwei Skitagen lohnt sich also.

Wer nicht nur wegen des Skifahrens im Sommer nach Zermatt kommen will, der findet hier auch tolle Wander- und Bike-Möglichkeiten. Kaum eine Region der Schweiz hat so viel zu bieten wie das autofreie Zermatt – das nötige Kleingeld sollte man aber schon mitbringen, denn es gibt auch kaum einen teureren Bergurlaubsort in den Alpen.

Mehr Infos: www.zermatt.ch

 

5. Kaprun (Österreich)

Freeride-Spaß am Kitzsteinhorn
Freeride-Spaß am Kitzsteinhorn. | ©Kitzsteinhorn Gletscherbahnen Kaprun AG

Der Kitzsteinhorn-Gletscher hat 2021 als eines der ersten Skigebiete in der Corona-Pandemie wieder für den Skibetrieb geöffnet. Ab dem 29. Mai konnte man Dienstag bis Donnerstag am Gletscher wieder Ski fahren. Ab dem 01.07. werden Gletscherjet, 3K K-onnection und die Gletscherschlepplifte wieder täglich in Betrieb sein. Skibetrieb am Gletscher wird voraussichtlich bis 21.7.2021 und danach wieder ab Herbst 2021 stattfinden.

Hardcore-Skifahrern wird es am Kitzsteinhorn wahrscheinlich recht schnell langweilig werden. Für den Skifreund, der sich auch im Sommer einen schönen Skitag nicht entgehen lassen will, reichen die eher leichten Pisten am Kitzsteinhorn aber aus. Dazu ist auch noch der Snowpark mit einem abgespeckten Setup am Start. Der Tagesskipass kostet aktuell 48 Euro. Für Nicht-Skifahrer stehen zwischen Juli und September geführte Wandertouren mit tollem Gletscherpanorama zur Verfügung.

Mehr Infos: www.kitzsteinhorn.at

 

6. Hintertux (Österreich)

Hintertux (Österreich)
©Hintertuxer Gletscher

Der Hintertuxer Gletscher ist einer der wenigen Gletscher weltweit, der noch immer 365 Tage im Jahr für dne Skibetrieb geöffnet hat. In Österreich ist es das einzige Ganzjahres-Gletscherskigebiet – 2020 leider unterbrochen durch den Lockdown. Seit dem 29. Mai 2021 kann aber wieder Ski gefahren werden, und zwar auf bis zu 22 Pistenkilometern, die der Gletscher im Sommer bietet. Neun Lifte bringen die Wintersportler hinauf bis auf 3.200 Meter Höhe. Der Gletscherbus 3 befördert bei Bedarf in seinen 24-Personen-Kabinen in der Stunde 3000 Skifahrer hinauf – in diesem Jahr allerdings wegen der Personenbeschränkungen etwas weniger.

Am Ende des Zillertals gelegen, bietet der Hintertuxer Gletscher jeder Könnenstufe abwechslungsreiche Abfahrten, vor allem kommen aber auch Steilhangliebhaber auf ihre Kosten. Freestyler zieht es in den „Betterpark“, der allerdings erst wieder ab September geöffnet ist. Der Tuxer Sportbus verkehrt das ganze Jahr über und bringt euch kostenlos von Vorderlanersbach, Lanersbach, Juns oder Madseit bis nach Hintertux zur Talstation der Gletscherbahn. Ein Tagesskipass kostet bis zum 09. Oktober 47,00 Euro.

Mehr Infos: www.hintertuxergletscher.at

 

7. Timberline Lodge, Oregon (USA)

Timberline Lodge, Oregon (USA)
Die Timberline Lodge diente als Filmkulisse für Stanley Kubricks „Shining“ mit Jack Nicholson. | ©Rigucci

 

Timberline Lodge hat die längste Saison der nordamerikanischen Skigebiete und ist im Sommer meist von Juni bis Anfang September täglich geöffnet. 2019/20 war in Bezug auf den Schneefall ein durchschnittliches Jahr, es schneite „nur“ etwa 8 Meter! Covid-19 hat auch dem Skigebiet in Oregon nahe des Mount Hood einen Strich durch die Rechnung gemacht, seit Anfang Juni kann man aber unter strikten Hygiene-Vorschriften wieder Ski fahren. Die Sommersaison ist bis zum 07. September terminiert.

Im Skigebiet findet ihr einige gut präparierte Pisten, die sich über das Palmer Snowfield an der Südseite des Mt. Hood ziehen. Das Sommerskigebiet wird hauptsächliche von Rennteams genutzt, doch im über der Baumgrenze gelegenen Resort gibt es auch immer mindestens eine Piste für die normalen Gäste. Timberline, das bis auf eine Höhe von 2600 Metern erschlossen ist, ist etwa eine Stunde von Portland entfernt und Sommerski ist täglich von 7:00 Uhr bis 13:30 Uhr möglich. Tagesticket: 75 $.

Mehr Infos unter: www.timberlinelodge.com

 

8. Whistler, British Columbia (Kanada)

Sommeraction auf dem Horstman Glacier in Whistler. | ©Mike Crane/Tourism Whistler
Sommeraction auf dem Horstman Glacier in Whistler. | ©Mike Crane/Tourism Whistler

Morgens auf das Bike schwingen und eine schöne Tour unternehmen, mittags geht es dann auf den Horstman Glacier in Whistler Blackcomb zum Skifahren – es könnte so schön sein. Doch ungeachtet der derzeitigen Reisebeschränkungen ist im Jahr 2020 das Sommerskifahren in Whistler ohnehin gestrichen worden. Daher bleibt nur die Hoffnung auf 2021, wenn die Lifte hoffentlich wieder im Juni und Juli laufen werden. Meist werden sie für ein paar Stunden am Tag angeworfen, nach einem 45-minütigen Ride mit drei Sesselliften oder dem Blackcomb Excalibur Express bieten sich aber fantastische Ausblicke. Am Gipfel zeigt sich das Panorama des Whistler Valley in ganzer Pracht.

Die Gletscherpisten, von zwei Schleppliften bedient, bieten einige Features wie den Snowpark, eine Buckelpiste und präparierte Pisten. Den Lunch nimmt man in der europäisch geprägten Horstman Hut ein, die am Gipfel des Blackcomb Mountain gelegen ist. Ein Tagesticket in der Sommersaison kostet hier um die 70 kanadische Dollar (ca. 45 Euro).

Mehr Infos: www.whistler.com

 

9. Tignes (Frankreich)

Sonnenschein und Sommerspaß in Tignes. | ©Tignes/Facebook
Sonnenschein und Sommerspaß in Tignes. | ©Tignes/Facebook

Der Grand Motte Gletscher bietet den Besuchern verschiedenstes Terrain mit blauen, roten und schwarzen Pisten – eher ein Novum in den europäischen Gletschergebieten. Das Sommerskigebiet mit 20 Pistenkilometern ist 2021 vom 20. Juni bis 2. August und stets von 7:20 Uhr bis 13:00 Uhr geöffnet.

Nur sieben Minuten dauert es, um vom Tal mit der unterirdischen Seilbahn zum Fuße des Gletschers zu gelangen. Der nordseitige Hang ist sehr beliebt und nicht zu steil, hier ist eher chilliges cruisen angesagt. Der Gletscher-Snowpark bietet Freestylern, Pros und Amateuren mit einer Halfpipe, Rails, Buckeln, hohen Rampen und feinen Obstacles jede Menge Möglichkeiten.

Tignes´ Sommerskischule bietet normalerweise fünftägige Workshops oder auch tägliche Einzelstunden, je nach dem was der Besucher wünscht. Aktuelle Informationen entnehmt bitte der Website von Tignes. Ein Liftticket in der Sommersaison kostet 35 Euro.

Mehr Infos zu Tignes unter www.tignes.net.

 

10. Ski Portillo (Chile)

Powderspaß in Portillo
Powderspaß in Portillo. | ©Portillo

Die Besitzer von Ski Portillo haben sich bemüht, das sehenswerte Skigebiet klein und intim zu halten. Tatsächlich ist aber eines der größten Verkaufsargumente, dass es hier eben keine Stadt, kein Shopping Centre und kein Starbucks gibt. Es gibt lediglich ein großes, gelbes Hotel, das 400 Personen Platz bietet. Kein Lift ist hier davon bedroht, von Menschenmassen überlaufen zu werden.

45 Kilometer präparierte Pisten erwarten den Besucher, die von guten Skifahrern schnell abgefahren sind. Portillo hat zudem aber jede Menge Freeride-Möglichkeiten zu bieten, auch Heli-Skiing gehört neben dem Tourengehen zu den beliebten Aktivitäten im chilenischen Ski-Mekka.

Leider befindet sich Chile noch in der Hochphase der Covid-19-Pandemie, es herrschen Ausgangsbeschränkugnen sowie stark eingeschränkter Flugverkehr. Das Skigebiet ist auch noch nicht geöffnet (Stand: 6. August 2021), obwohl schon Schnee gefallen. Wann die Saison starten kann, ist derzeit noch nicht klar. Alle aktuellen Infos, auch zu den Hotelübernachtungskosten und den Liftpreisen, findet ihr unter: www.skiportillo.com.

 

 

11. Treble Cone (Neuseeland)

Viel Naturschnee in Treble Cone, Neuseeland. | ©Facebook Treble Cone
Viel Naturschnee in Treble Cone, Neuseeland. | ©Facebook Treble Cone

Gute Nachrichten für alle Skifans in Neuseeland: Treble Cone in Lake Wanaka, das größte Skigebiet auf Neuseelands Südinsel, öffnet am 27. Juni 2020 die Pforten!

Das Skigebiet zieht sich zum größten Teil durch zwei Becken, das Saddle und das Home Becken. In beiden findet man einige der schönsten Freeride-Möglichkeiten Neuseelands. Wer es gerne steil und anspruchsvoll mag, der wird Treble Cone lieben. Fortgeschrittene Fahrer sollten sich eine geführte Tour zu den Motatapu Chutes nicht entgehen lassen, hier erwarten euch schönster Powder und tolle Runs. Und auch Anfänger und gemäßigte Skifahrer werden in Treble Cone auf den langen und meist leeren Abfahrten voll auf ihre Kosten kommen. Diese betragen für einen Tagesskipass $130 (NZD), das sind etwa 74 Euro.

Mehr Infos gibt es unter: www.treblecone.com

 

12. Les 2 Alpes (Frankreich)

Les 2 Alpes (FRA) ist eines der größten Sommerskigebiete in Europa. Der Mont-de-Lans Gletscher ist vom 27. Juni bis 30. August geöffnet. Eine Seilbahn transportiert euch und eure Ski hinauf zu den acht Abfahrten (zwei Anfängerhänge, vier blaue, zwei rote), die mit Anker- und Tellerliften bedient werden. Der Snowpark in Les 2 Alpes steht auf einer Stufe mit dem Park auf dem Gletscher in Saas Fee (SUI) und bietet zahlreiche Big Airs und eine Cool Zone. Die Lifte in Les 2 Alpes laufen während der Sommersaison von 8:00 Uhr bis 12:30 Uhr, ein Tagesticket kostet euch 43 Euro.

Mehr Infos gibt es unter www.les2alpes.com.

 

13. Valle Nevado (Chile)

Ski fahren im Valle Nevado, Chile. | ©ValleNevado
Ski fahren im Valle Nevado, Chile. | ©ValleNevado

Das Valle Nevado in Chile hat viel Sonnenschein und viel Schnee zu bieten. Die 37 Kilometer Pisten werden von einigen der modernsten Lifte Südamerikas abgedeckt. Hier wurde auch die erste Gondelbahn Chiles eröffnet, die im Rahmen eines großen, 150 Millionen Dollar schweren Entwicklungsplans der Region erbaut wurde.

Am Ende soll hier am Fuße des Skigebiets wohl ein kleines Bergdorf entstehen – bisher kann die Infrastruktur mit europäischen Verhältnissen natürlich noch nicht ganz mithalten. Das Skigebiet ist mit dem benachbarten El Colorado und La Parva verbunden, zusammen ergeben sie die „3 Täler der Anden“ und 107 Pistenkilometer. Freerider können schöne Powderlines über der Baumgrenze erleben, der Monopark in Valle Nevado ist einer der besten Snowparks Südamerikas und hat viele Boxen, Sprünge, Rails und eine Quarter-Pipe zu bieten.

Leider ist aktuell noch kein Datum für den Saisonstart im Valle Nevado kommuniziert worde. Mehr Infos unter: http://www.vallenevado.com/en/

 

14. Las Leñas (Argentinien)

Las Leñas (Argentinien)
Das Skigebiet Las Leñas ist eines der wichtigsten in Südamerika und wurde 1983 eröffnet. | ©Alexandre Seixas

 

Las Leñas ist das höchste Skigebiet in Argentinien und liefert regelmäßig Schneerekorde. Die 64 Kilometer top präparierten Pisten sind bestens für Anfänger und Fortgeschrittene geeignet. Sehr gute Skifahrer kommen nicht der Pisten wegen nach Las Leñas, sondern stürzen sich in das Off-Piste-Powder-Vergnügen. Der beste Schnee findet sich im steilen Kessel und in den langen Couloirs, die vom Marte Sessellift erreicht werden können. Der Snowpark in Las Lenas bietet Freestylern Jumps, Bumps und Rails mit verschiedenen Modulen für jede Könnensstufe. 150 Skilehrer helfen euch bei Bedarf, eure Skitechnik etwas aufzufrischen oder zeigen euch die schönsten Spots des Gebietes. In den drei Bergrestaurants werden Erfrischungen und lokale Spezialitäten serviert. Üblicherweise startet die Saison in Las Lenas Mitte Juni, in diesem Jahr wurde aber bisher noch nicht das „Go“ von den Behörden gegeben. Aufgrund der Pandemie bleibt das Skigebiet vorerst geschlossen – wann geöffnet werden kann, ist derzeit noch nicht klar.

Mehr Infos auch zur regulären Anreise gibt es unter www.laslenas.com.

 

15. Cerro Catedral (Argentinien)

Skifahrer am Cerro Catedral.
Skifahrer am Cerro Catedral.

Cerro Catedral ist eines der größten Skigebiete in Südamerika. Seine 120 Pistenkilometer bieten wunderschöne Abfahrten und Ausblicke auf den Nahuel Huapi Lake. 38 Lifte gibt es hier, inklusive eines modernen Sechser-Hauben-Sessellifts. 20 Berghütten finden sich entlang der Hänge und Pisten, in denen man snacken und sich erfrischen kann. Der Snowpark mit Rails, Boxes, Ramps bietet viel für Freestyle-Fans und ist Heimat einiger bekannter Events: Big Air Reef, Rip Curl Winter Search, Girls Only und Gorilla Day um hier nur einige zu nennen. Allerdings werden diese allesamt in dieser Saison 2021 wohl nicht stattfinden. Die Saison in Cerro Catedral geht von Anfang Juli bis Mitte Oktober!

Mehr Infos: www.catedralaltapatagonia.com/

16. Fonna (Norwegen)

Skifahren im Sommer? Im Fonna Glacier Skigebiet ist das kein Problem. Das Gebiet liegt im Folgefonna Nationalpark am Folgefonna, dem drittgrößten und gleichzeitig südlichsten Gletscher Norwegens. Das ermöglicht es euch auch während des Sommers Ski zu fahren. Die Saison im Fonna Glacier Skigebiet beginnt daher auch Anfang Mai und geht bis Ende August.

Bei einem Höhenunterschied von 250 Metern bietet das Fonna Glacier Skigebiet ein Pistenangebot, dass sowohl unerfahrene Fahrer/-innen, als auch Profis zufriedenstellt. Die Pisten sind relativ breit und gut präpariert um perfektes Carven zu garantieren. Besonders beeindruckend ist selbstverständlich der Ausblick auf das atemberaubende Gletscherpanorama. Während ihr die Pisten runterfahrt, habt ihr sowohl den Folgefonna-Gletscher als auch das Hardanger Fjord im Blick.

Bekannt ist Fonna Glacier auch für seinen modernen Funpark, der für Snowboarder alles bereit hält, was Spaß verspricht. Das gleiche gilt für die fünf Kilometer Langlaufloipen. Hier könnt ihr sowohl den klassischen Langlauf betreiben als auch skaten. Auch ohne Skier könnt ihr viel Spaß haben. So werden die ganze Saison über Gletscherwanderungen angeboten und ihr könnt im Fjord schwimmen.

Weitere Informationen zum Skigebiet findet Ihr hier.

17. Alpincenter Bottrop (Deutschland)

Kann man denn auch in Deutschland im Sommer Skifahren gehen? Ja, aber nur in Skihallen. Jedes Jahr nutzen zehntausende Winterfans Skihallen, um ohne lange Anreise und zu jeder Jahreszeit dem Wintersport betreiben zu können. Natürlich sind aber Skihallen nicht mit der Weite der Berge zu vergleichen, eignen sich jedoch gut für einen Tages- oder Wochenendtrip. Des Weiteren sind sie auch eine gute Alternative um die ersten Versuche auf den Brettern vorzunehmen, um die Ski- und Snowboardskills vor dem Winterurlaub wieder aufzufrischen.

Ein der besten Skihallen in Deutschland ist der Alpincenter in Bottrop. Die Skihalle wurde 2001 eröffnet und hat mit 640 m die längste Skihallen-Piste der Welt. Die Piste hat zudem ein Gefälle von bis zu 24 %. In der Halle befindet sich ein Funpark und einen Anfängerhang mit Seillift.

Preise und Öffnungszeiten

  • Öffnungszeiten der Pisten: 01. Oktober bis 30. April 10 bis 23 Uhr (Freitag und Samstag bis 2 Uhr), 01. Mai bis 30. September Mittwoch bis Sonntag 10 bis 19 Uhr
  • All Inclusive-Ticket (inklusive Verleih und Verpflegung): 54 Euro, ermäßigt 35 Euro
  • Small Inclusive-Ticket (inklusive Verpflegung): 40 Euro, ermäßigt 26,50 Euro

Weitere Informationen zur Skihalle findet Ihr hier.

18. Alpincenter Dachstein (Österreich)

Ist die Sehnsucht nach Schnee schon jetzt deutlich spürbar, dann sollte der Dachsteingletscher besucht werden. Dieser bietet traumhafte Pistenbedingungen für Anfänger, Fortgeschrittene und Genießer. Der Dachsteingletscher bietet auch im Sommer herrliches Pistenvergnügen zum Sommerskilaufen, Skifahren, Snowboarden.
Aber aufgepasst: Gerade in den Sommermonaten ist das Angebot am Dachsteingletscher stark von den Wetter- und Schneeverhältnissen abhängig!
Weitere Informationen zum Skigebiet findet Ihr hier.
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