Pistenplan Tukino Skifield
Das Gelände von Tukino ist wild, ungeschliffen und voll alpiner Kontraste. Die untere Sektion nahe der Lodge bietet ideale Bedingungen für Anfänger: flache Pisten, begrenzte Geschwindigkeit und gute Übersicht ermöglichen sicheres Üben und erste Schwünge mit Aussicht auf die Vulkanflanken.
Im mittleren Terrain finden sich die beliebtesten Abfahrten für Fortgeschrittene. Die „Desert Run“ schlängelt sich über 2 km durch Schneefelder und bietet sanfte Kurven für kontrollierte Carving-Linien. Schlepplifte wie der „Ridge Tow“ sind zwar anspruchsvoll beim Einstieg, aber lohnen mit schnellen Zugang zu abwechslungsreichen Trails.
Wer mehr Action sucht, steuert die „South Face Traverse“ an. Hier sind anspruchsvolle Hänge, steilere Passagen und kleine Klippen zu erwarten – perfekt für erfahrene Fahrer mit Technik und Neigung zu Off-Piste. Ein echter Favorit ist der „Twin Valley Drop“, ein natürlicher Couloir mit frischem Powder nach Neuschneetagen.
Auch Freerider finden in Tukino ihre Spielwiese. Dank der offenen Lavafelder und Gletscherzungen entstehen natürliche Snowpark-Formationen – ideal für Sprünge und kreative Linien. Offizielle Parks sind nicht angelegt, doch Locals präparieren regelmäßig Mini-Kicker und Rails im Hangbereich der oberen Lifte.
Tukino ist kein Resort für Hochglanzpisten – sondern für Entdecker. Die Waldgrenze ist weit entfernt, dafür gibt es offene Hänge, felsige Abschnitte und das Gefühl, mit jedem Run ein Stück Berg zu erobern. Die Trennung zwischen Piste und Off-Piste ist fließend – helmpflichtig und je nach Erfahrung wählbar.
Ein Tipp für Familien: bleibt im „Plateau Bowl“, direkt vor der Lodge. Windgeschützt, überschaubar und mit guter Sicht auf alle Aufstiegswege bietet diese Region maximale Sicherheit. Erfahrene Wintersportler hingegen sollten die „Summit Ridge“ früh morgens ansteuern – dort findet sich der beste Schnee, die steilsten Abfahrten und spektakuläre Sonnenaufgänge.