Für Kletterer ist der Weg zum Fels und von dort wieder nach Hause meist zeitaufwändiger als die Kletterei selbst. Daher sollten die Schuhe für den Zustieg eigentlich genauso viel Aufmerksamkeit erhalten wie die Kletterschuhe. Wir haben neun unterschiedliche Zustiegsschuhe getestet.

Flexibilität ist gefragt

Zustiegsschuhe müssen vielseitige Anforderungen erfüllen. Auf dem Weg zum Klettergebiet läuft man Straße, Weg, über Wiesen, durch den Wald, über Geröll oder muss auch leichte Kletterpassagen überwinden. Eigentlich muss ein "Approachschuh" also alles können. Guter Halt auf feuchten Wiesen wird vom Kletterer ebenso verlangt wie ein angenehmer Gesamteindruck, Kantenstabilität, geringes Gewicht, Atmungsaktivität, eine dämpfende und den Fuß schützende Sohle oder auch viel Auflagefläche im Zehenbereich, um Kletterpassagen zum Einstieg zu meistern. Das dabei die Schuhmacher unserer Testfirmen an ihre Grenzen stoßen müssen, ist klar: Denn wer auf Profil im Vorderfuß verzichtet, um das Klettern zu erleichtern, der verzichtet automatisch auch auf optimalen Grip auf rutschigem Untergrund.

Welchen Schuh für welches Terrain?

Das Ziel unseres Zustiegsschuhtests, an dem sich die Marken Mammut, Salewa, Adidas, La Sportiva, Vaude, Lowa und Hanwag beteiligt haben, war herauszufinden, welche Schuhe auf welche Terrain Stärken und Schwächen haben. Dabei hatten wir die Schuhe auf mehreren Touren im Einsatz und testeten sie auf verschiedenen Untergründen. In den einzelnen Testberichten, die ihr auf der rechten Seite aufgelistet findet, erfahrt ihr mehr über unseren Zustiegsschuhtest 2012 - klickt euch rein.