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Ausrüstung beim Geocaching: Von Must-Haves bis No-Gos

12. Juli 2011 | bergleben.de

Ausrüstung beim Geocaching: Von Must-Haves bis No-Gos - ©Sebastian Abel

Geocaching: Cache legen

Copyright: Sebastian Abel

Der Cache ist gefunden, das Logbuch in der Hand... und du hast keinen Stift dabei? Wer diese Situation kennt, weiß, dass zumindest eine minimale Grundausstattung an Hilfsmitteln beim Geocachen nützlich ist. Abgesehen von einem Stift (der zwar häufig in Cachebehältern zu finden ist, aber eben nicht immer) und einem GPS-Gerät, gibt es ein paar Dinge, die man auf einer Cachetour durchaus gebrauchen kann. Wir stellen euch Must-Haves und No-Gos vor.

Die Cacher Grundausrüstung

Es gibt einige Caches, bei denen Spürsinn und Fingerspitzengefühl allein nicht ausreichen. Da schadet es nicht, ein Grundrepertoire auf jeder Tour mit sich zu führen, um für alle Eventualitäten gewappnet zu sein. Es gibt doch nichts Schlimmeres, als einen Cache wegen fehlendem Werkzeug liegen zu lassen.

Die Must-Haves: Das sollte man dabei haben

Welche Ausrüstung man tatsächlich bei sich tragen sollte, führt in Cacherkreisen regelmäßig zu langen Diskussionen. Letztendlich bleibt es bei jedem selbst, für welche Gegenstände er sich entscheidet. Praktisch für die Grundausrüstung ist es auf jeden Fall, ein Notizbuch mit sich zu führen. Hier kann man sich die Loggs notieren, um sie später im Internet einzutragen. Besonders wichtig sind Notizen bei Multicaches, für Rechnungen, Hinweise, etc. Ebenfalls brauchbar sind Handschuhe. Arbeitshandschuhe oder auch Einmalhandschuhe kommen immer dann zum Einsatz, wenn man in schwer einsehbare Winkel greift oder in nicht so sauberen Ecken herumwühlt. Wer dann noch ein Taschenmesser z.B. zur Befreiung eingeklemmter Dosen, eine Digitalkamera, um Hinweise festzuhalten oder um sich an tolle Cache-Verstecke zu erinnern und eine kleine Taschenlampe einpackt, um dunkle Nischen auszuleuchten, ist für die meisten Caches gut ausgestattet.

Bilder & Videos

Geocaching: Cache legen - © Sebastian Abel
Geocaching an einem geheimen Versteck - © Sebastian Abel
Nightcache - Eintrag ins Logbuch - © bergleben.de
Gut getarnt: Wo ist der Cache? - © Markus Gründel

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Hier noch einmal die Grundausrüstung zusammengefasst:

    • Stift

 

    • GPS-Gerät

 

    • Notizbuch

 

    • Handschuhe

 

    • Taschenmesser

 

    • Digitalkamera

 

  • Taschenlampe



ECA - Die Erweiterte Cache Ausrüstung

Für einige Geocaches (insbesondere solche mit erhöhtem Schwierigkeitsgrad) reicht die Grundausrüstung nicht mehr aus. Dann hilft die ECA weiter. Die drei Buchstaben stehen in Cacherkreisen für die Erweiterte-Cache-Ausrüstung. Die Verstecke werden immer raffinierter und so muss auch die Ausrüstung von Zeit zu Zeit erweitert werden. Weiterhin gilt: Es gibt keine komplette oder optimale Liste für eine Cacheausrüstung. Hier findet ihr eine Auswahl, die auch in einigen Geocache-Foren empfohlen wird:

    • Schnur

 

    • Magnet

 

    • Prickstock

 

    • Teleskopspiegel

 

    • UV-Lampe

 

    • Klebeband

 

    • Greifer

 

    • Kompass

 

    • Maßband, Zollstock

 

    • Warnweste

 

    • Fernglas

 

    • PMR Funkgerät

 

    • Pfefferspray (Hundeabwehr)

 

    • Türklinke mit Vierkant

 

    • kleine Leiter oder Strickleiter

 

    • Schlauchboot

 

  • Klappspaten



Nützliches und weniger Nützliches

Wie ihr seht, ist die Liste lang und könnte noch viel länger sein. Es macht also wirklich Sinn, sich bei jedem Teil zu überlegen, ob es wirklich zum Einsatz kommen könnte. Aus der eigenen Erfahrung heraus lässt sich sagen, dass eine Schnur mit einem Magneten schon so einige Caches zu Tage befördert hat. Auch ein Teleskopspiegel kann man durchaus mal einsetzen, vor allem wenn man sich in der Stadt möglichst unauffällig verhalten will. Wer aber weder Knie noch Nackenprobleme hat, kommt auch ohne das Ding aus. Die UV-Lampe ist ein nettes Gimmick, ist aber eher für Nachtcaches gedacht und somit auch weniger oft in Gebrauch. Klebeband schadet nicht. Damit kann man ab und zu Cachedosen reparieren oder wieder an die richtige Stelle setzen. Ein Greifer ist ähnlich zu bewerten, wie der Teleskopspiegel. Es macht so manchen Cachezug einfach bequemer.

Richtung und Länge

Wer sich nicht allein auf die Richtungsanweisungen seines GPS verlassen will, sollte immer einen magnetischen Kompass dabei haben. Auch für manche Cacheaufgaben ist dies hilfreich. Vorteil: Er funktioniert immer, nicht nur in Bewegung, wie bei vielen GPS-Geräten (die über keinen 3-Achsen-Kompass verfügen). Ein Maßband nimmt nicht viel Platz in der Tasche ein und wird ab und zu für auch gebraucht. Besonders bei Multicaches werden Zentimeterangaben schon mal abgefragt.

Gut getarnt ist halb gefunden

Geocacher untersuchen Gegenstände oder Orte etwas genauer und verbringen mehr Zeit an einer Stelle als normale Fußgänger. Wer so tun will, als ob er für dieses Untersuchen autorisiert ist, kann eine Warnweste zu Hilfe nehmen. Das verhindert misstrauische Blicke und wirkt professionell. Die Weste entbindet euch natürlich nicht von den allgemeinen Verhaltensgrundsätzen beim Geocachen.

Die No-Gos: Braucht man das wirklich?

Es gibt dann noch einige Gegenstände auf ECA-Listen, bei denen ihr genau überlegen solltet, ob ihr sie in euren Rucksack packt. Darunter zu finden sind: PMR-Funkgerät (....), Pfefferspray (zur Hundeabwehr), Türklinke mit Vierkant, kleine Leiter oder Strickleiter, Schlauchboot, Klappspaten und und und ... Funkgeräte sind bei einigen Cachern sehr beliebt, um mit einer anderen Gruppe in Kontakt zu bleiben oder andere Cacher in der Umgebung anzufunken. Notwendig um Caches zu finden sind sie aber nicht unbedingt. Ob ihr euch gegen Hunde wehren müsst, eine Strickleiter braucht oder mit einem Schlauchbot einen See überqueren wollt, bleibt euch überlassen. Gegebenenfalls wird sicher ein Vermerk in der Cachebeschreibung auf solche Utensilien hinweisen.

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