Furano Skigebiet

Furano

Vsl. Saisonstart:
28. Nov
Vsl. Saison bis:
05. Mai
Lifte
11
Pisten
28
Befahrbare Fläche
194 ha
Tal
235m
Berg
1.074m
Gefälle
839m
Durchschn. Schneefall
746cm
Schneefall
746cm
Jährlicher Schneefall
  • Dez264cm
  • Jan243cm
  • Feb166cm
  • Mär59cm
  • Apr10cm

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Furano
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Furano

Das Skigebiet Furano liegt im Zentrum von Hokkaidō, Japan, innerhalb der Region des Daisetsuzan-Nationalparks. Es umfasst rund 194 Hektar befahrbares Gelände und ist bekannt für sein trockenes, kontinentales Klima mit regelmäßigen Schneefällen und hervorragender Pulverschneequalität. Der Gipfel liegt auf 1.074 Metern, mit einem Höhenunterschied von 839 Metern. Furano bietet 28 Pisten mit einer Gesamtlänge von 26 Kilometern, erschlossen durch 11 Liftanlagen – darunter Gondeln, Vierer- und Doppel-Sessellifte sowie Schlepplifte.

Familien sind bestens versorgt: Anfängerzonen befinden sich direkt an der Talstation, es gibt englischsprachige Skischulen und das Furano Snow Land – ein Freizeitbereich mit Snowrafting, Banana-Boot, Motorschlitten, Rodeln und Schneeschuhwandern. Ski-in/Ski-out-Unterkünfte und fußläufige Zugänge zum Resort sorgen für stressfreie Abläufe, besonders für Gruppen mit Kindern oder unterschiedlichen Fahrniveaus. Die Infrastruktur ist so gestaltet, dass man in wenigen Minuten vom Frühstück auf die Piste kommt.

Furano spricht Gäste an, die ein gehobenes alpines Erlebnis suchen – mit zuverlässiger Schneelage, effizienten Liftanlagen und einer ruhigeren Atmosphäre als in anderen japanischen Skigebieten. Die Kombination aus lokaler Authentizität, beeindruckender Landschaft und kompakter Struktur macht Furano zu einem vielseitigen Ziel für Skifahrer, die Wert auf Qualität, Ausblick und Entschleunigung legen.

Anreise

Furano ist erreichbar über den Flughafen Asahikawa (ca. 48 km entfernt) oder den Flughafen New Chitose bei Sapporo (etwa 120 km). Beide bieten im Winter regelmäßige Shuttleverbindungen. Alternativ kann man mit dem Zug bis Takikawa fahren und über die Regionalbahn nach Furano gelangen, gefolgt von einem lokalen Bus.

Der günstige Lavender Bus fährt morgens und abends zwischen Furano-Stadt und dem Skigebiet, mit Stopps an wichtigen Hotels und Sehenswürdigkeiten, und weiter bis Asahikawa und dessen Flughafen. Parkplätze stehen sowohl in der Kitanomine- als auch in der Furano-Zone zur Verfügung. Gäste in Pistenunterkünften genießen Ski-in/Ski-out-Komfort, während Stadtbesucher Zugang zu Geschäften, Restaurants und Bars haben. Die Furano Ropeway ist eine zentrale Liftanlage mit schneller Auffahrt und Panoramablick.

Wichtige Daten

  • Geplanter Saisonstart
    28 Nov, 2026
  • Geplantes Saisonende
    05 Mai, 2027
  • Geplante Saisondauer (Tage)
    159
  • Anzahl offene Tage (Vorjahr)
    158
  • Jahre seit Eröffnung:
    95
  • Durchschn. Schneefall
    746cm

Das Skigebiet besteht aus zwei verbundenen Zonen: Furano und Kitanomine. Beide sind mit einem gemeinsamen Skipass zugänglich und durch Shuttlebusse verbunden. Die Pisten erstrecken sich über 26 km und bieten eine Mischung aus präparierten Abfahrten, Gratquerungen und Off-Piste-Zugängen. Der Gipfel auf 1.074 m ermöglicht ein starkes Gefälle und klare Aussichten bei gutem Wetter.

Beide Talstationen – Furano und Kitanomine – sind anfängerfreundlich, mit breiten, sanft geneigten Pisten, Übungsliften und nahegelegenen Schulungsbereichen. Die Snow Land-Spielzone befindet sich an der Furano-Basis und ist besonders attraktiv für Familien und junge Skifahrer. Die Strecken von der Basis zur Mittelstation bieten viel Raum für Lernfortschritte.

Fortgeschrittene Skifahrer haben die größte Auswahl: Fast die Hälfte des Geländes ist blauen Pisten gewidmet. Die 4 km lange Abfahrt vom Gipfel zur Basis in der Furano-Zone eignet sich ideal zum Rhythmusaufbau und zum Genießen der alpinen Landschaft. Gute Präparation und moderates Gefälle machen sie zu einer der beliebtesten Strecken.

Erfahrene Fahrer kommen in der oberen Furano-Zone auf ihre Kosten, wo steilere Pisten liegen – einige davon wurden für Weltcuprennen genutzt. Die technische Strecke bietet konstante Neigung und ideale Bedingungen für präzise Kantenkontrolle. Bei Neuschnee liefert dieser Bereich hervorragenden Powder und anspruchsvolle Abfahrten.

Für Experten bieten die oberen Abschnitte des Mount Furano Zugang zum Backcountry über mehrere Gates – mit einigen der längsten durchgehenden Falllinien in Hokkaidō, die effizient zurück ins Resort führen.

Freestyler finden im Snowpark von Kitanomine Rails und Sprungzonen für Tricktraining auf mittlerem Niveau – ideal für entspannte Nachmittagssessions.

Pistenangebot

Grüne Pisten
44%
Blaue Pisten
37%
Rote Pisten
18%
Gesamte Pistenanzahl
28
Längste Abfahrt
4 km
Befahrbare Fläche
24.4 km
Nachtskifahren
4 km

Lifte

11
Gondeln & Sesselbahnen
2
Sessellift: 4 Sitze
2
Sesselllift: 2 Sitze
5
Schlepplifte
2

Insider-Tipps

Die beste Zeit für Furano liegt zwischen Mitte Januar und Mitte Februar – dann ist die Pulverschneequalität am konstantesten. Wer weniger Trubel und mehr Sonne sucht, kommt besser Ende Februar oder im März – allerdings kann das chinesische Neujahr für festliche Hochbetrieb sorgen. Die Lifte öffnen um 8:30 Uhr, und die Furano Ropeway bringt Frühaufsteher direkt ins unberührte obere Gelände.

An Pulvertagen empfiehlt sich der Start auf der „Technical“-Piste – ihre Lage schützt sie vor Wind und bewahrt die Schneedecke länger. Die Strecke ist moderat steil und bietet oft die besten ersten Spuren nach einem Schneefall. Sie ist direkt von der Seilbahn erreichbar, sodass man den meisten Gruppen zuvorkommt.

Wer es gemütlicher mag, fährt zwischen 11:00 und 13:00 Uhr zur Kitanomine-Basis. Diese Zone ist überraschend ruhig am späten Vormittag. Eltern können nebeneinander mit ihren Kindern fahren, und die Tubing-Bahnen in der Nähe sorgen für eine spaßige Abwechslung.

Freestyler sollten ihre Session gegen 14:00 Uhr planen – dann ist das Licht weicher und die Bedingungen stabiler. Der kompakte Park bietet Rails und Sprünge für risikofreie Fortschritte. Einheimische treffen sich hier oft am späten Nachmittag, was für eine lebendige, aber entspannte Atmosphäre sorgt.

Für Après-Ski ohne Ortswechsel empfiehlt sich das Restaurant Downhill – direkt an der Bergstation der Seilbahn gelegen, mit Panoramablick und japanischen Spezialitäten. Ein einzigartiger Ort, um sich mit einem heißen Getränk am Kamin zu entspannen.

Wer lieber in Ruhe fährt, sollte die „Sailer“-Piste in der Furano-Zone wählen. Diese unpräparierte, mittelschwere Strecke ist bekannt für ihre anspruchsvolle Abfahrt und spektakuläre Aussicht – ein Favorit unter erfahrenen Skifahrern.

Fürs Abendessen in der Stadt lohnt sich ein Besuch rund um den Bahnhof Furano – viele Izakaya-Restaurants heißen Skifahrer mit stiefelfreundlicher Bestuhlung und herzhaften Wintergerichten willkommen. Ideal auch für Bahnreisende oder Gäste mit Unterkunft in der Stadt.

Und für den letzten Run des Tages empfiehlt sich die „Spies“-Piste gegen 15:30 Uhr. Die meisten sind dann schon im Warmen, und die Strecke bietet eine schnelle, gleichmäßige Fahrt – ein energiegeladener Abschluss und Beweis für Furanos durchdachtes Layout.

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