Afghanistan ist in den Medien meist nur mit düsteren Geschichten von Krieg und Gewalt präsent. Doch es gibt auch Lichtblicke, Beispiele dafür, dass die Zukunft für die Menschen im Land wieder mit Hoffnung verbunden ist.

Der Film von Daniel Etter erzählt dazu eine überraschende und berührende Geschichte, die in der Region Bamiyan spielt. Dieser Teil Afghanistans wurde bekannt, als dort vor Jahren Taliban-Kämpfer die weltberühmten Buddha-Statuen zerstörten. Hier gibt es hohe Berge und schneereiche Winter, aber das Skifahren als Sport war bislang weitgehend unbekannt. Das sollte sich durch die spontane Idee eines Schweizer Touristen ändern: Er verschaffte zwei talentierten Amateur-Sportlern, Alishah Farhang und Sajjad Hussaini, die Chance, in der Schweiz zu trainieren. Das verwegene Ziel: Sie sollen sich als erste Athleten aus Afghanistan für Olympische Winterspiele qualifizieren und ihr Land auf der großen Bühne vertreten. Eine gewaltige Herausforderung für die beiden jungen Männern.

Dahinter steht vor allem die Hoffnung, dass der Skisport für ihre Heimat, die seit Generationen vom Krieg gezeichnet ist, neue Chancen und Entwicklungsmöglichkeiten mit sich bringen wird. Der Film begleitet die beiden Sportler auf ihrem hindernisreichen Weg zwischen den Welten, zwischen Bamiyan und dem internationalen Skizirkus.