Argentinien

Cerro Castor Skigebiet

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Der südlichste Wintersportort auf dem Globus ist Ushuaia in Feuerland. Die Stadt liegt auf rund 55 Grad südlicher Breite, das entspricht der Lage von List auf Sylt. Bis zur Antarktis sind es von hier nur 980 Kilometer und der riesige Eiskontinent sorgt dafür, dass das Klima in Ushuaia nicht mit dem an der deutschen Nordsee vergleichbar. Schnee liegt hier im Winter bis auf Meereshöhe, Berge über 900 Meter Höhe tragen Gletscher.

Gleich drei Skigebiete kann Ushuaia aufbieten. Das kleinste, Wolfgang Wallner, liegt gleich am Stadtrand und bietet eine 650 Meter lange Piste. Das zweite Skigebiet, Glaciar El Martial, erreicht man vom Zentrum über eine kurze, kurvenreiche Zufahrt. Eine Sesselbahn bedient eine Piste zwischen 340 und 520 Meter Höhe. Ushuaias alpinsportliches Aushängeschild heißt Cerro Castor. Dieses Skigebiet wurde im Juni 1999 rund 27 Kilometer nordöstlich der Stadt eröffnet. Anfänglich wurden für rund neun Millionen Euro drei Sesselbahnen erreichtet, inzwischen sind weitere Anlagen hinzugekommen und Cerro Castro hat sich mit nunmehr 600 Hektar Terrain zu einem der größten Skigebiete Südamerikas entwickelt. Eines der schneesichersten ist es ohnehin, von Juni bis Oktober ist auf gute Bedingungen Verlass. Auf den Talabfahrten sorgen 120 Schneekanonen für extra Sicherheit. Die Baumgrenze liegt bei etwa 600 Meter Meereshöhe, darüber bietet der Cerro Castor weitläufiges offenes Gelände und reichlich Platz für Freeriding. Wer schon mal in Ushuaia ist und wissen will, ob es nicht doch noch weiter südlich ein Skigebiet gibt, der sollte ein Flugzeug besteigen und nach Villa Las Estrellas fliegen. Das liegt auf einem eisfreien Fleck der zur Antarktis zählenden King George Insel und ist kleine chilenische Kolonie mit 60 Einwohnern – das einzige Dorf der Antarktis. Unbestätigten Berichten zufolge nahm der chilenische Skiverband am dortigen Cerro Franciscano 1988 einen 200 Meter langen Doppelmayr-Skilift in Betrieb, auf 62°01‘08’‘ südlicher Breite. Das wäre dann Rekord. Es sei denn, die Gerüchte um einen Lift nahe der neuseeländischen Forschungsstation Scott Base stimmen und es gibt dort ebenfalls einen Lift. Der läge auf fast 80° südlicher Breite noch näher am Pol als der Lift auf Spitzbergen.

Unterkunft: Direkt im Skigebiet gibt es nur die relativ teure Castor Ski Lodge (www.castorskilodge.com), hier kostet eine Übernachtung ab 296 US-Dollar (inkl. Halbpension), eine größere Auswahl an Unterkünften findet man in Ushuaia zu Preisen ab 60 Euro für das Doppelzimmer.

Restaurant-Tipp: Das Morada del Aguila an der Talstation serviert über Holzfeuer gegrilltes Lamm, eine Spezialität der Tierra del Fuego

Guides: Bei der örtlichen Skischule kann man auch private Guides buchen, ab 1950 Pesos (ca. 250 Euro) für einen Tag.

Verleih: Die beiden Skishops an der Talstation halten insgesamt 1800 Sets an Leihausrüstung bereit (ab 138 Pesos pro Tag, rund 17 Euro)

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Cerro Castor Unterkunft

Beste Zeit zum Skifahren

Schneefall (gesamt):

cm
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Übersicht der Pisten

31%
Grüne Pisten
14%
Blaue Pisten
38%
Rote Pisten
17%
Schwarze Pisten
29
Gesamte Pistenanzahl

Liftanlagen: 12

5
Sessellift: 4 Sitze
7
Tellerlift

Höhe Skigebiet

967m
Berg
767m
Gefälle
195m
Tal
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