Das Mt. Olympus Ski Area liegt in der Craigieburn Range in Canterbury, etwa zwei Stunden westlich von Christchurch. Mit einer Fläche von 60 ha, 15 Pisten und 5 Surface Lifts ist das Gebiet kompakt, aber anspruchsvoll – besonders für erfahrene Skifahrer. Die Basis beginnt auf 1430 m, der Gipfel liegt bei 1880 m, was einen Höhenunterschied von 450 m ergibt. Die durchschnittliche Schneemenge beträgt 450 cm pro Saison, wobei die Bowl-Form des Geländes für gute Schneespeicherung sorgt.
Die Pistenverteilung ist klar auf fortgeschrittene und erfahrene Fahrer ausgerichtet: 7 % Anfänger, 27 % Fortgeschrittene, 33 % Könner und 33 % Experten. Die längste Abfahrt misst 1,5 km und führt durch offenes Gelände mit alpinem Charakter. Familien profitieren von der Lodge direkt am Hang, einem übersichtlichen Gelände und der Möglichkeit, Kinder beim Skifahren zu beobachten. Die Atmosphäre ist entspannt und gemeinschaftlich – ideal für alle, die das Ursprüngliche suchen.
Was Mt. Olympus besonders macht, ist die Kombination aus natürlichem Gelände, Powder-Garantie und Club-Charakter. Die Unterkunft direkt am Berg, das Fehlen von Warteschlangen und die Nähe zu Backcountry-Zonen machen das Gebiet zu einem Geheimtipp für Individualisten und Abenteuerlustige.
Die Anreise zum Mt. Olympus erfolgt am besten über Christchurch. Von dort führt der Weg über den State Highway 73 bis Springfield, dann weiter über die Mt. Olympus Road – eine 14 km lange, unbefestigte Bergstraße, die bei Schneefall Schneeketten erfordert. Der Parkplatz befindet sich unterhalb der Lodge, von dort sind es etwa 20 Minuten zu Fuß oder per Shuttle zur Basisstation. Campervans sind nicht erlaubt, normale Fahrzeuge mit 2WD sind bei guten Bedingungen ausreichend.
Öffentliche Verkehrsmittel fahren nicht direkt bis zum Skigebiet, aber private Transfers ab Christchurch oder Springfield sind verfügbar. Ein Club-Shuttle kann bei Bedarf organisiert werden, besonders für Gruppen oder Gäste der Lodge. Gondeln oder Seilbahnen gibt es nicht – die Liftanlagen sind vom Lodgebereich aus bequem erreichbar. Wer möchte, kann auch den Wanderweg durch den Wald nutzen – ein landschaftlich reizvoller Einstieg ins Skierlebnis.
Das Gelände von Mt. Olympus ist Bowl-artig und bietet eine natürliche Schneespeicherung sowie windgeschützte Bedingungen. Die 15 km an Abfahrten verteilen sich auf 15 Pisten mit unterschiedlichen Schwierigkeitsgraden. Die fünf Surface Lifts – darunter mehrere Rope Tows – erschließen offene Hänge, natürliche Rinnen und versteckte Chutes.
Für Anfänger gibt es einen separaten Lernbereich mit sanften Hängen und einem Förderband. Die Pisten sind nicht präpariert, was dem Gelände einen natürlichen Charakter verleiht. Die Skischule bietet Kurse für alle Altersgruppen, und Kinder unter sechs Jahren fahren kostenlos.
Fortgeschrittene Skifahrer finden auf der „Main Ridge“ und der „Gallery Traverse“ breite Hänge mit gleichmäßiger Neigung. Diese Bereiche sind ideal für Techniktraining und bieten herrliche Ausblicke auf die umliegenden Gipfel.
Könner und Experten zieht es in die „Sphinx Chutes“ und die „Upper Basin“. Diese steilen, unpräparierten Linien erfordern Erfahrung und gute Ausrüstung, belohnen aber mit Powder und alpinem Charakter. Auch die Traverse zur „Back Bowl“ bietet Zugang zu abgelegenen Tiefschneehängen.
Der Snowpark nutzt natürliche Geländeformen und bietet Rails, Kicker und Baumgruppen für kreative Lines. Er liegt direkt neben dem oberen Rope Tow und ist gut einsehbar – ideal für Zuschauer und Freestyle-Fans.
Insgesamt bietet das Gelände eine gute Mischung aus Lernmöglichkeiten, sportlichen Herausforderungen und alpinem Flair. Die Kombination aus offener Bowl, natürlichem Schnee und familiärer Atmosphäre macht Mt. Olympus zu einem vielseitigen Ziel für Wintersportler.
Starte deinen Tag mit einer Fahrt auf der „Gallery Traverse“ – früh am Morgen ist der Schnee hier besonders griffig und die Sicht auf die Craigieburn Range einfach magisch.
Nach Neuschnee lohnt sich ein kurzer Hike zur „Back Bowl“. Dort findest du unberührte Hänge, die sich ideal für Tiefschneeabfahrten eignen – besonders die „North Chute“ hält den Schnee lange frisch.
Für erfahrene Freerider ist die Traverse zur „Sphinx Chutes“ ein Muss. Steil, technisch und mit alpinem Charakter – hier findest du echte Herausforderungen.
Wenn du Ruhe suchst, fahr zur „Tree Line Traverse“. Diese Verbindungspiste ist oft menschenleer und bietet ein harmonisches Fahrgefühl mit Panoramablick.
Auch die „Hidden Gully“ ist ein Geheimtipp: wenig befahren, aber mit konstant guter Schneequalität und natürlichem Gelände – ideal für Solo-Abfahrten.
Für eine entspannte Pause empfiehlt sich das Deck der Mt. Olympus Lodge. Besonders am Nachmittag kannst du hier Sonne tanken und den Blick über die Bowl genießen.
Wer lieber unter Einheimischen ist, sollte die „Hot Tub Terrace“ besuchen – rustikal, gemütlich und mit regionalen Spezialitäten wie Wildburger und Craft Beer.
Après-Ski-Fans finden in Springfield die „Yello Shack Café“ mit Livemusik und Kaminfeuer oder in Methven die „Blue Pub“ mit alpinem Flair und lokaler Braukunst.
Einheimische schwören auf die Sunset Run über „Upper Basin“ – kurz vor Liftschluss ist das Licht magisch und die Piste fast leer.
Und wenn du länger bleiben willst: Das „Olympus Weekender“-Paket bietet zwei Nächte mit Liftpass, Shuttle-Service und Vollverpflegung – ideal für alle, die tief in die Olympus-Atmosphäre eintauchen möchten.