Die Zugspitze bei Garmisch-Partenkirchen ist nicht nur der höchste Gipfel Deutschlands, sondern auch ein naturnahes Gletscher‑Skigebiet, das ohne künstliche Beschneiung auskommt und jährlich rund 877 cm Naturschnee erhält. Zwischen der Talstation auf 720 m und dem Gipfel auf 2 962 m erstreckt sich hier eine einzigartige Hochgebirgslandschaft, die Wintersport bis weit in den Mai hinein ermöglicht.
Mit 12 Abfahrten und 9 Liftanlagen bietet das Skigebiet rund 20 km Pisten, die sich zu 36 % in mittelschweres und zu 64 % in anspruchsvolles Terrain gliedern. Die längste durchgehende Abfahrt misst 5 km und führt von der Gipfelstation bis hinunter ins Tal, wobei der überwältigende Höhenunterschied von 2 242 m für langanhaltenden Fahrspaß sorgt.
Familien und Einsteiger erwartet am Schneefernerkopf ein flaches Übungsgelände mit Schleppliften, das sanft in die Gletscherzone überleitet. Genussfahrer schätzen das höchstgelegene Café Deutschlands und die Panorama‑Lounge „2962“, von wo aus sie einen atemberaubenden Blick auf das umliegende Wettersteingebirge genießen.
Die Zugspitze ist bequem erreichbar: Vom Flughafen München führt eine rund 90‑minütige Autofahrt über die A95 und B2 nach Garmisch‑Partenkirchen, Innsbruck liegt etwa 80 km entfernt. Züge des Regional‑ und ICE‑Netzes halten im Ortszentrum, von wo aus die Zahnradbahn Gäste bis zur Talstation der Zugspitzbahn bringt. Parkplatzmöglichkeiten bestehen in Grainau und an der Talstation; regelmäßige Shuttlebusse verbinden Garmisch‑Partenkirchen mit der Zugspitzbahn.
Auf der Zugspitze prägt ein karges Gletscherplateau das Landschaftsbild, auf dem sich die Pisten in schroffe Felsformationen und offene Gletscherflächen gliedern. Das Skigebiet zeichnet sich durch reine Naturschneeverhältnisse aus, die dank hoher Alpenniederschläge und Gletscherschutz bis in den Spätwinter hinein erhalten bleiben.
Die Erschließung erfolgt über drei moderne Seilbahnen: die Zahnradbahn, die spektakuläre neue Zugspitz‑Gondel und die Gletscherbahn, ergänzt durch die 6er‑Sesselbahn Wetterwandeck mit Wetterschutzhauben. Diese befördern Gäste komfortabel zwischen 720 m und 2 962 m und schaffen kurze Wartezeiten auch an stark frequentierten Tagen.
Mit 12 Abfahrten und 20 km Pisten bieten 36 % mittelschwere und 64 % anspruchsvolle Strecken ideale Bedingungen für Carvingfans und sportliche Fahrer. Die längste Abfahrt zieht sich über 5 km von der Gipfelstation hinunter und lässt sowohl Kondition als auch Technik auf die Probe stellen.
Ein besonderes Highlight ist die Piste 4 von der Bergstation Wetterwandeck ins Weiße Tal: Mit sanften Gefällen und grandiosem Rundumblick lädt sie zu entspannten Genussschwüngen ein. Wer weiter unten ankommt, kann zum Einstieg in den Brunntallift wechseln oder mit der Gletscherbahn zurückfahren.
Abseits der präparierten Pisten locken unverspurte Nordhänge und markierte Freeride‑Routen. Zwei Checkpoints an der Zahnradbahn und Gletscherbahn unterstützen Freerider bei der Routenwahl, und regelmäßig angebotene Workshops vermitteln das nötige Know‑how für sicheres Tiefschneevergnügen.
Ein unvergleichliches Erlebnis bietet das Iglu‑Dorf Zugspitze, das von Dezember bis April auf dem Zugspitzplatt steht. Nächte in echten Eis‑ und Schneehütten kombiniert mit geführten Gletscherwanderungen schaffen Erinnerungen abseits der Piste.
Direkt am Zugspitzplatt lädt eine Sonnenterrasse mit Liegestühlen, „Höhensonne“ und spektakulärem Panorama zum Verweilen ein. Nachmittags, wenn die erste Frühlingssonne die umliegenden Gipfel vergoldet, ist dies der perfekte Ort für eine entspannte Pause.
Nur wenige Minuten von der Talstation entfernt locken die Partnachklamm und die Alpspix‑Aussichtsplattform. Erstere beeindruckt mit zugefrorenen Wasserfällen, letztere schwebt als X‑förmige Plattform 1 000 m über dem Abgrund und bietet eine atemberaubende Perspektive auf die Zugspitze und das Wettersteingebirge. Wer lieber abseits der Pisten unterwegs ist, genießt 110 km geräumte Winterwanderwege durch verschneite Wälder und verschlafene Bergdörfer.
Wir wollten mit den Kinder die Rodelpisten auf dem Zugspitzplatt austesten. Die Corona-Infos stehen erstmal auf der Internetseite nicht am Anfang, sondern am Ende der netten Beschreibung über die Rodelbahnen. Achtung: die Rodelbahnen sind erst ab 12 Jahren"empfohlen", also eigentlich nicht für Famil…