Aktuelle Schneeberichte für die Alpengebiete

BY Skiinfo
19. Februar 2026

Skisaison 2025/2026: Wir stellen euch aktuelle Schneeberichte für die Alpengebiete vor.

 

Hinweis zur Lawinenlage in den Skigebieten: Vor jeder Tour auf die Skipiste sollte sich über die Lawinengefahr im Skigebiet erkundigt werden. Hierbei bietet sich die folgende Webseite am besten an: lawinen.report.

Wir wünschen euch traumhafte Skitage und stets eine sichere Fahrt auf und abseits der Pisten!

Aktuelle Schneeberichte 19.02. – 22.02.2026

Einige aktuelle Schneehöhen am Berg, Donnerstag 8 Uhr

Pitztaler Gletscher 180 cm (im Tal 75 cm)
Hintertuxer Gletscher 155 cm (im Tal 25 cm)
Sölden 112 cm (im Tal 15 cm)
Kaunertaler Gletscher 165 cm (im Tal 45 cm)
Stubaier Gletscher 170 cm (im Tal 60 cm)
Kitzsteinhorn Maiskogel – Kaprun 110 cm (im Tal 70 cm)
Kitzbühel 91 cm (im Tal 71 cm)
Mölltaler Gletscher 80 cm (im Tal 20 cm)
Ischgl  140 cm (im Tal 50 cm)
St Moritz  106 cm (im Tal 46 cm)
Nassfeld  170 cm (im Tal 20 cm)
Weitere Schneehöhen findet ihr hier: Schneehöhen & Schneeberichte

Aktuelle Schneeberichte & aktuelle Wetterlage

Süddeutschland

Allgäuer und Oberbayerische Alpen

Donerstag, 19.02.:

In der Nacht bleibt es meist bedeckt, jedoch föhnig und noch trocken. Am Vormittag ziehen dichte Wolken auf, ehe im Tagesverlauf verbreitet Schneefall einsetzt, der teils kräftig ausfällt und bis in die Nacht anhält. Die Niederschlagsmengen liegen zwischen 5 mm im Rätikon und bis zu 15 mm im Karwendel.

Die Schneefallgrenze steigt im Laufe des Tages von etwa 300–600 Metern auf rund 800–1100 Meter an. Oberhalb fallen 15 cm Neuschnee in den Allgäuer Alpen, im Karwendel sogar bis zu 30 cm. Die Temperatur in 1500 Metern steigt von etwa -2 Grad auf rund 0 Grad, in 2500 Metern werden bis zu -7 Grad erreicht. Der Wind weht in höheren Lagen mäßig aus Nordwest, die Sicht verschlechtert sich im Tagesverlauf deutlich.

Freitag, 20.02.:

Schneefallgrenze sinkt wieder bis in die Täler. Es kommen weitere 10 cm Neuschnee in den Allgäuer Alpen und bis zu 20 cm im Karwendel zusammen. Am Vormittag lässt der Schneefall nach, es bleibt aber meist stark bewölkt oder neblig. Besonders vom Rätikon bis ins Allgäu sind noch einzelne Schneeschauer möglich (zusätzlich 2–5 cm).

In 1500 Metern steigen die Temperaturen von etwa -3 Grad auf rund 0 Grad, in 2500 Metern werden bis -9 Grad gemessen. Der Nordwestwind weht schwach bis mäßig, frischt am späten Nachmittag in Böen teils deutlich auf. Die Sicht ist überwiegend passabel, vormittags jedoch zeitweise schlecht.

Samstag, 21.02.:

Am Samstag bestimmt feuchtes Nordwestwetter mit stürmischen Böen das Bild. Entlang und nördlich des Alpenhauptkammes bleibt es dicht bewölkt oder neblig, zeitweise fällt Regen oder Schnee. Die Schneefallgrenze liegt zwischen 1000 und 1600 Metern. Südlich des Hauptkammes bleibt es meist trocken und teilweise aufgelockert, dennoch ist auch hier der kräftige Nordwestwind spürbar. Die Temperaturen steigen an, die Frostgrenze bewegt sich, von Nordost nach Südwest, zwischen 1200 und 2600 Metern.

Hierbei handelt es sich um eine interaktive Wetterkarte von Windy.com, die ihr nach euren Bedürfnissen einstellen könnt. Klickt hierfür einfach auf den »Tropfen« in der rechten, oberen Ecke und wählt eure Lieblings-Prognose aus.

Sonntag, 22.02.:

Am Sonntag ändert sich die Wetterlage nur wenig. Auf der Alpennordseite bleibt es bei starkem Nordwestwind überwiegend trüb, allerdings mit weniger Niederschlag als am Samstag. Ähnliche Bedingungen sind auch am Montag zu erwarten. Die Alpensüdseite zeigt sich weiterhin begünstigt mit freundlicherem Wetter. Ab Dienstag setzt sich voraussichtlich überall zunehmend trockenes und sonniges Wetter durch, begleitet von einer markanten Erwärmung.

Alle aktuellen Schneefälle und Schneeberichte aus den Skigebieten findet ihr hier: Deutschland | Österreich | Schweiz | Frankreich | Italien

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Österreich und Italien

Österreich, italienische Ostalpen und Südtirol

Donerstag, 19.02.:

Ein Italientief sorgt landesweit für dichte Wolken und verbreitete Niederschläge. Bereits am Morgen setzen im Westen und Süden teils kräftiger Regen und Schneefall ein. Die Schneefallgrenze schwankt stark, sodass von Regen über Schneeregen bis hin zu Schneefall bis in tiefe Lagen alles möglich ist.

Im Norden beginnt der Tag mit leichtem Schneefall, der um die Mittagszeit vorübergehend in Regen oder Schneeregen übergehen kann. Am Nachmittag sinkt die Schneefallgrenze von Norden her wieder deutlich ab. In der Nacht intensiviert sich der Schneefall besonders im Nordosten spürbar. Der Wind weht meist schwach bis mäßig, im Nordosten teils lebhaft aus Nordost bis Ost.

Freitag, 20.02.:

Der Freitag startet verbreitet dicht bewölkt, vielerorts fällt noch etwas Schnee. Im Süden ist unterhalb von 600 bis 1000 Metern auch Regen möglich. Im Südosten sowie ganz im Westen hält sich der Niederschlag bis über Mittag, sonst beruhigt sich das Wetter von Norden her zunehmend.

Am Nachmittag zeigt sich vielerorts die Sonne bei nur noch geringer Bewölkung. Der Wind weht im Nordosten und in typischen Föhnschneisen der Alpensüdseite mäßig bis lebhaft aus Nordwest bis Nord, wodurch Schneeverwehungen auftreten können. Die Frühtemperaturen liegen zwischen -8 und +1 Grad, tagsüber werden -3 Grad im Norden und bis zu +8 Grad im föhnigen Süden erreicht.

In den Nordalpen und entlang des Alpenhauptkamms besteht oberhalb von etwa 2.200 Metern erhebliche Lawinengefahr (Stufe 3). Besonders kritisch sind steile Schattenhänge, an denen frische Triebschneeansammlungen und Schwachschichten in der Schneedecke die Stabilität beeinträchtigen. Unterhalb von 2.200 Metern ist die Lawinengefahr mäßig (Stufe 2).

In den Südalpen und südlich des Hauptkamms ist die Lawinengefahr meist geringer, dennoch ist Vorsicht bei frischem Triebschnee geboten, insbesondere in kammnahen Bereichen und eingewehten Rinnen.

Mit der tageszeitlichen Erwärmung und der Sonneneinstrahlung steigt die Auslösebereitschaft von Lockerschneelawinen, vor allem an sehr steilen Sonnenhängen. Zudem sind Gleitschneelawinen an Grashängen unterhalb von rund 2.400 Metern möglich.

Genaue Informationen zur aktuellen Lawinengefahr findet ihr auf lawinen.report.

Aussichten bis zum Wochenende

Samstag, 21.02.:

Das Wochenende beginnt im Süden und Südosten noch mit sonnigen Abschnitten, sonst dominieren rasch dichte Wolken einer Warmfront aus Westen. Von West nach Ost breitet sich Regen aus, anfangs besteht im westlichen Oberösterreich örtlich Glättegefahr durch gefrierenden Regen. Die Schneefallgrenze steigt deutlich auf etwa 1200 bis 1500 Meter an.

Der Niederschlagsschwerpunkt liegt entlang der Alpennordseite, während es im äußersten Süden voraussichtlich meist trocken bleibt. Der Wind nimmt tagsüber zu und weht mäßig, in exponierten Lagen lebhaft aus Südwest bis West. Die Frühtemperaturen liegen zwischen -14 und +3 Grad, die Tageshöchstwerte erreichen 2 bis 10 Grad.

Sonntag, 22.02.:

Von Salzburg und Oberösterreich ostwärts bleibt der Himmel meist bedeckt, bei einer Schneefallgrenze zwischen 1600 und 2000 Metern fällt häufig Regen. Auch im Westen Österreichs sowie in Südtirol und den italienischen Ostalpen wechseln sonnige Phasen mit dichten Wolken, hier bleibt es bis zum Abend überwiegend trocken.

Der Wind weht aus westlichen Richtungen, in Teilen Ober- und Niederösterreichs mäßig, sonst eher schwach. In der Früh werden -3 bis +5 Grad gemessen, die Tageshöchsttemperaturen liegen zwischen 4 und 14 Grad, mit den höchsten Werten in den westlichen Landesteilen.

Quelle: GeoSphere Austria

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