Der Graukogel im Gasteiner Tal hat zwar nur drei Lifte zu bieten, dennoch zählt er vor allem für fähige Skifahrer als wichtige Anlaufstelle des Tals. Mit seinen langen, schweren Abfahrten ist der Graukogel eine echte Herausforderung für Top-Skifahrer. Der Großteil der Abfahrten liegt im Waldbereich, ist dadurch besonders windgeschützt und erlaubt auch bei schlechter Sicht eine gute Orientierung. Einziger Nachteil: Es gibt keine direkte Liftverbindung zu den anderen Skigebieten in Gastein.
Für Tourengeher bietet sich eine Tour auf den 2.492 Meter hohen Graukogel an. Der höchste Punkt, den man mit dem Lift erreicht, liegt auf 2.007 Metern Seehöhe. Übrigens: Die Gasteiner Bergbahnen sorgen auf 130 von 218 Kilometern der Pistenfläche des Gasteiner Tals mit Beschneiungsanlagen für Schneesicherheit.
Seinen Ruf als ausgezeichnetes Wintersportgebiet für Skifahrer, die auch mal die Herausforderung lieben, verdankt der Graukogel übrigens der Alpinen Ski WM 1958 und den 19 Damen-Weltcup-Silberkrugrennen. Hier wurden z.B. Toni Sailer und Annemarie Moser-Pröll zu Skilegenden.
Tolles Panorama, schöner Wald, nett angelegte Pisten - einfach ein gemütliches Skigebiet mit meist viel Schnee... Ich komm imme wieder gern her