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Skigebiete Oberbayern

Karte Oberbayern

Skigebiete und Skifahren in Oberbayern (Deutschland)


Oberbayern ist neben dem Allgäu die beliebteste Region für den Skiurlaub in Deutschland. Der größte Regierungsbezirk in Bayern umfasst nicht nur drei kreisfreie Städte (München, Ingolstadt, Rosenheim) sondern auch 20 Landkreise. Insbesondere die grenznahen Regionen bieten optimale Voraussetzungen für einen gelungenen Skiurlaub. Viele der bekanntesten Skigebiete liegen in Oberbayern, so zum Beispiel Garmisch-Partenkirchen, Reit im Winkl, Berchtesgaden, Sudelfeld oder Spitzingsee-Tegernsee.

Skifahren in Oberbayern: Zugspitze
Das Skifahren hat in Oberbayern eine lange Tradition. Im Chiemgau, Tölzer Land oder dem Berchtesgadener Land wird schon seit langer Zeit Ski gefahren. Und es geht hier in Oberbayern so hoch hinaus wie sonst nirgends in Deutschland: Auf Deutschlands höchstem Berg befindet sich auch Deutschlands höchstgelegenes Skigebiet. Auf dem Zugspitzblatt geht es mit Ski hinauf auf über 2700 Meter Höhe. Rund 20 Pistenkilometer erwarten die Gäste hier am beliebten Ausflugsberg, der mit der spektakulären Zugspitzbahn erreicht wird. Etwas weiter unten, im Skigebiet Garmisch Classic, fühlen sich Familien ebenso wohl wie Könner: An den drei Skibergen Hausberg, Kreuzeck und Alpspitze gibt es über 40 Kilometer Piste, darunter auch die legendäre Kandahar-Weltcupabfahrt.

Das größte, allerdings länderübergreifende Skigebiet in Oberbayern ist Reit im Winkl/Winklmoosalm. Im "Schneeloch" herrschen auch oft die besten Schneebedingungen. Das gilt auch für das Skigebiet am Spitzingsee, das 20 Pistenkilometer und zehn Liftanlagen bieten kann. Deutlich weiter östlich bei Mittenwald findet man übrigens die berühmteste Freeride-Abfahrt in Deutschland: Das Dammkar gilt als echte Herausforderung, ist mit sieben Kilometer Länge die längste Skiroute Deutschlands und wird schon seit Anfang des 20. Jahrhundert in Massen besucht. Daher kommt auch der Name "Dammkarwurm", heute für das örtliche Skitourenrennen gebracht: In den 1940er und 5190er Jahren kamen die „Skisüchtigen“ im Frühjahr mit Sonderzug und in Bussen nach Mittenwald. In langer Schlange, quasi ein Wurm aus Skibergsteigern, stiegen bis zu 3000 Sportler am Wochenende mit geschulterten Skiern vier bis fünf Stunden auf. 1300 Höhenmeter muss man bis ganz oben zurücklegen - einfacher geht es natürlich mit der geschichtsträchtigen Gondelbahn aus dem Jahr 1967, aus der man beeindruckenden Aussichten auf die steilen Felswände des Karwendels hat.

Langlaufen und Winterwandern in Oberbayern



Neben dem alpinen Skifahren sind das Langlaufen und das Winterwandern im Winterurlaub in Oberbayern sehr beliebt. Beworben werden insbesondere die 15 "Landschaftskino-Loipen", die eine besondere Schönheit aufweisen und sich durch See-, Fluss-, Hopfenland-, Moor- oder Berg-Kulisse schlängeln. Ihr findet sie weit verstreut, zum Beispiel am Tegernsee, Wendelstein, im Chiemgau an der Hemmersuppenalm oder in den Langlauf-Mekkas Inzell und Ruhpolding.

Auch das Winterwandern steht natürlich hoch im Kurs. In den oberbayerischen Bergregionen gibt es natürlich unzählige tolle Wege.
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Skigebiete mit mehr als 20 Zentimeter Neuschnee

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